Musical Fidelity M1-PWR bei AUDIO im Test

AUDIO

11/2012

"In der Audio-Ausgabe 11/2012 auf den Seiten 150 bis 153 wurde die Musical Fidelity M1 PWR getestet."

Testauszug:

"...die Stimmigkeit des Klangbildes machte es schwer, Einzelheiten herauszupicken. Die kleine Engländerin verzichtete angenehmerweise auf jegliche Effekthascherei. Sie fiel auch nicht wie mancher Vertreter ihrer C02-Bilanz-freundlichen Gattung durch harsche Mitten und Höhen oder halbherzig vorgetragene Bässe auf. Ihr Bottom-End, auf das Michaelsan so großen Wert legte, wirkte punchig wie bei einer guten Klasse-AB-Endstufe und bot relativ gutes Differenzierungsvermögen. Mit der riesigen KEF Reference 207/2 erzeugte der britische Mini beachtliche Lautstärken, ohne je angestrengt zu wirken..."

"...dafür wirkte die Wiedergabe des Duetts im Mono- wie auch im Bi-Amping-Betrieb eine Spur eleganter und samtiger. Zusammen mit der mühelosen Erzeugung hoher Schalldrücke macht das die M1-Aufrüstung auf lange Sicht zu einer lohnenden Investition. Dann zeigt sich das Class-D-Team selbst großen Tieren der Boxenwelt auf Terrain mit artgerechtem Auslauf gewachsen. Um es mit Prince zu sagen: "Sexy MF": die perfekte Ergänzung zum M1 Clic..."

Bewertung:

+ vielseitig einsetzbarer Class-D-Verstärker mit warmem Klang und gutem Timing
- könnte etwas transparenter sein

Fazit:

Selbst wenn man sein kompaktes, stilsicheres Design nicht einbezieht, kann der M1 PWR überzeugen. Seine Vielseitigkeit und sein packender, atmosphärisch dichter Klang bescheren dem Kleinen einen großen Auftritt. Alles zusammengerechnet, ergibt sich damit sogar eine Ausnahmestellung für Michaelsons neues Werk.

Preis/Leistung: sehr gut