Musical Fidelity M1-PWR bei STEREO im Test

STEREO

6/2013

"In der Stereo-Ausgabe 6/2013 auf den Seiten 14 bis 15 wurde der Musical Fidelity M1SDAC und zwei Musical Fidelity M1PWR als Kombination getestet."

Testauszug:

"...die "neue Vielseitigkeit" lässt sich dank der passenden M1PWR-Endstufen vorzüglich auch für Bi-Amping nutzen. Technisch handelt es sich um einen Class D-Schaltverstärker, der die Leistungsangaben des Herstellers locker um 25 Prozent übertrifft. Die pfiffigen Stereo/Mono-Blöcke fielen aber dadurch auf, dass sie eben wenig nach Class D klangen. Die Leichtigkeit der Kraftentfaltung ist im Vortrag hörbar, etwa in der superb artikulierten, allerdings auch minimal "angewärmten" Stimme von Johnny Cash, aber ebenso anhand der gut aufgelösten Big Band in "Goldfinger". Für diese Preisklasse richtig gut. Die Musicals danken ein Einspielen, gerade der Endverstärker taut regelrecht auf und wird mit der Zeit am Stromnetz zunehmend "beweglicher". Ergänzt man das Set um eine weitere M1PWR, so gewinnt das Ganze an Breite und Tiefe, wirkt nochmals detaillierter und lässiger, der positive "Bi"-Effekt betrifft sämtliche Bereiche. Und das recht unabhängig davon, ob man das Endstufen-Doppelpack "horizontal" oder "vertikal" anschließt. Das ist bei so kleinen Differenzen aufgrund der Umbaupausen und des geringen akustischen Erinnerungsvermögens ohnehin schwierig, die Vorteile erschließen sich eher langfristig. Allerdings geben sich Class D-Konzepte in Sachen Lautsprecherlast wählerischer als konventionelle Verstärker, vor allem bezogen auf den Hochton, der bei niedrigen Impedanzen tendenziell abfällt und bei höheren dafür (leicht) ansteigt. Es ist also - wie immer - anzuraten, sich die vorgesehene Paarung anzuhören..."

Fazit:

Für die Größe kräftige Mini-Endstufe mit hohen Reserven, die sich zudem auch als Monoblock nutzen lässt. Für ein Class D-Konzept überraschend lebendiges, musikalisch stimmiges Klangbild und eine auffallend hohe obere Grenzfrequenz.

Preis/Leistung: exzellent