Musical Fidelity M3si bei STEREO im Test

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
STEREO

10/2014

"In der Stereo-Ausgabe 10/2014 auf den Seiten 68 bis 69 wurde der Musical Fidelity M3SI getestet."

Testauszug:

„…wir verbandelten den M3si mit diversen Boxen aus unserem Testfeld in dieser Ausgabe, die preislich in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Verstärker stehen, gleichwohl aber unterschiedliche Anforderungen an ihn stellen. Als Quelle diente in der Hauptsache der CD-Spieler Rega Apollo R, kurze Querchecks machten wir aber auch mit den Phono- und USB-Sektionen; verkabelt wurde überwiegend mit Audioquest und Chord. Schon bald war klar, dass sich die Weiterentwicklung nicht in einem deutlichen Mehr an Leistung oder Schub von unten auszeichnete, was uns - ehrlich gesagt - auch gar nicht nötig erschien, hatte doch schon der M3i in diesem Bereich für Furore gesorgt. Nein, die Unterschiede sind subtiler, belegen aber unzweifelhaft, dass Antony Michaelson sein Handwerk beherrscht, und seine Ohren auch in seinem siebten Lebensjahrzehnt als sensible Instrumente für die klangliche Feinabstimmung taugen. Tonal ist es trotz des Re-Designs mit einer Menge neuer Bauteile gelungen, die gekonnte Balance mit der Gleichberechtigung aller Frequenzbereiche aufrechtzuerhalten. Auch die Quirligkeit und Spielfreude blieben unangetastet, wie "Run With The Devil" von Doug MacLeod belegte. Deutlich mehr geboten bekommt man nur im Leistungsgrenzbereich, hier schlägt der Musical erst sehr spät eine harsche Gangart an. Bis es so weit kommt, hat er aber bei der Impulsverarbeitung und der Raumabbildung von „Fever" und „Spanish Harlem“ schon so viele Sprossen auf der Sympathieleiter erklommen, dass man ihm das gern verzeiht. Wenn das mal keine gelungene Renovierung ist…“

Fazit:

Nicht nur besser, ausstattungsbereinigt sogar günstiger als der Vorgänger. Klasse!

Preis/Leistung: überragend