Musical Fidelity M6i bei AUDIO im Test: Empfehlung

Audio: Empfehlung (ab 01/10)

8/2010

"In der Audio-Ausgabe 08/2010 auf den Seiten 116 bis 121 wurden zwei Vollverstärker im Vergleich getestet."

Testauszug:

"...der M6i entsprach im Hörraum folglich nahezu exakt seinem Vorgänger, spielte also wieder sehr großformatig und auf unspektakuläre Weise mächtig - ohne übertriebenen Ehrgeiz in irgendwelchen Einzeldisziplinen, dafür aber mit großer Ruhe und Geschlossenheit. Interessant ist nach wie vor die Neigung des Musical Fidelity, den Raum recht breit wiederzugeben, wodurch bei orchestraler Klassik oder studioproduziertem Pop die virtuelle Bühne stets einige Meter hinzugewann..."

"...der Musical Fidelity dagegen war voll in seinem Element, mit theatralisch aufgetürmten Drums, bedrohlichem Tiefbass und weit ausgebreiteten Effekt-Szenarien, die mit jeder Vollgas-Stunde an Detailreichtum und Realismus gewannen. Womit wir bei dem schon am Vorgänger auffälligen Einspielverhalten des M6i wären: Je mehr man den fabrikneuen Amp fordert, desto schneller legt er seine anfangs eigentümlich holprige, lustlose Gangart ab. Die ausladenden Kühlkörperwände auf den Geräteseiten werden auch bei Rockparty-Pegeln kaum warm, AUDIO kann daher für die ersten Wochen guten Gewissens empfehlen: Aufdrehen, wann immer es geht..."

"...lief "Amused To Death" von Roger Waters, konnte der Musical Fidelity die Runde mit noch genauerem, kontrollierterem Tiefbass und der bereits erwähnten Panorama-Raumabbildung für sich entscheiden..."

Bewertung:

+ mächtig Leistung
+ seidiger, großformatig wirkender Klang
- kein Kopfhörer-Anschluss
- kein Balance-Regler
- sehr klein beschriftete Bedienelemente