Musical Fidelity V90-DAC bei AUDIO im Test: Empfehlung

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Audio: Empfehlung (ab 01/10)

9/2013

In der Audio Ausgabe 9/2013 auf den Seiten 36 bis 37 wurde der Musical Fidelity V90-DAC getestet

Testauszug:

"... im Hörtest musste sich der V90-DAC natürlich erstmal gegen die eigene Verwandtschaft beweisen. Beliefert über Koax vom Hörraum-Veteran Sneaky DS von Linn und angeschlossen an den Referenz-Amp PA 3000 HV von T+A, galt das Duell alt gegen neu, V-DAC versus V90-DAC. Schon beim ersten Durchgang, einer 96/24-Flac-Version des Police-Klassikers "Driven To Tears", wirkte der V90 kräftiger und runder - die Bassdrum war tiefer, die Strukturen besser herausgearbeitet. Mehr Grundton und eine damit verbundene weitere Bühne und cremige Geschmeidigkeit waren auch in allen anderen Teststücken, von den Villagers bis zu Tom Morgan, durchgänig auszumachen. Übrigens auch via USB: Ob Sneaky DS oder Macbook Pro nun als Quelle zuspielten, war allein am Klang nicht auszumachen - selbst wenn die USB-Jittermessung mit 145 ps sogar noch eine Spur exzellenter ausfiel als über Koax. Erst im Vergleich mit weitaus teureren Wandlern wie dem Styleaudio Carat Saphire  waren dann kleine Unaufmerksamkeiten zu erhaschen, wie der vergleichsweise etwas unverbindlicher wirkende, weicher gezeichnete Hochton oder die tief reichenden, aber im Tempo leicht entschleunigten Bassimpulse. Für den veranschlagten Preis von unter 300 Euro aber hat Musical-Chef Antony Michaelson eigentlich alls in den V90-DAC gesteckt, was ohne wirtschaftlichen Ruin möglich ist: sehr guten Klang, viele Anschlussmöglichkeiten und jetz auch HiFi-Optik. ..."

Bewertung:

+ Viel Leistung fürs Geld

- USB nur bis 96/24

Fazit:

Schön dass der V90-DAC schon sehr bald ein paar optisch passende Kollegen bekommen wird. Geplant sind ein Phono-Pre-Amp, ein Kopfhörer-Verstärker und ein kleiner Digital-Amp. Die Serie wird auf jedenfalls sowohl auf Schreibtisch als auch auf HiFi-Rack eine hervorragende Figur machen

Preis/Leistung: überragend