NAD D 7050 bei AUDIO im Test

AUDIO

12/2013

"In der Audio-Ausgabe 12/2013 auf den Seiten 152 bis 154 wurde der NAD D7050 getestet."

Testauszug:

"...trotz deutlich niedrigerer AUDIO-Kennzahl spielte der 7050 seinen analogen Bruder C-316 BEE im Direktvergleich mühelos an die Wand. Bis zur Clippinggrenze, die dann logischerweise umso abrupter erreicht war, stolzierte der NAD verblüffend breitbeinig und -schultrig in den Ring und gab sich auch seinem nächstteureren Herausforderer nicht geschlagen: Der C-326 BEE schaffte es aber dank tatkräftiger Unterstützung durch den Netzwerkspieler Linn Sneaky OS, die reicheren, überraschenderen Klangfarben auszupacken. Der Vergleich ist natürlich schräg, weil der 7050 letztlich kein Vollverstärker im klassischen Sinn ist sondern ein echter Power-DAC mit superkernigem, schlackenfreiem Sound, an den sich auch die NAD-Fans weltweit erst mal gewöhnen müssen. Typisch NAD ist nach wie vor, dass aus einem unscheinbaren Kästchen scheinbar unverhältnismäßig große, erwachsene Musik herauskommt. Die klangliche Abstimmung ist neu und aufregend direkt - in diesem Punkt auch anders als der mainstreamige D-3020, und damit doch ein bißchen revolutionär..."

Bewertung:

+ digitales Schweizer Offiziersmesser mit präzisem, knackigem Klang
- halbherziges Streaming, kein Internetradio

Fazit:

Klar, für Analogfans ist der 7050 ungeeignet. Der Digital-Musikus stellt sich dagegen die Frage, ob er mit dem 7050 besser fährt als mit einer Kombi aus DAC und Verstärker zu vergleichbarem Preis. Das dürfte häufig der Fall sein, zumal der NAD in puncto Anschlussvielfalt fast immer weit überlegen ist. Schade nur, dass es nicht auch noch zu Internetradio und wirklich vollwertigem DLNA-Streaming gereicht hat.

Preis/Leistung: sehr gut