Panasonic TX-L37DT30E (schwarz) bei VIDEO im Test

VIDEO (bis 11/08)

6/2011

"In der Video/Homevision-Ausgabe 6/2011 auf den Seiten 44 bis 48 wurde der Panasonic TX-L37DT30E mit dem Panasonic SC-BTT770 in Kombination getestet."

Testauszug:

"...wie gut ist Panasonics LCD-Technik nun im 3D-Betrieb? Die IPS-Alpha-Panels sind auf Blickwinkel und Farbnatürlichkeit getrimmt und nicht auf Ansprechzeit. Die ist aber das wichtigste Kriterium für die 3D-Wiedergabe. Wir haben uns daher ganz besonders genau mit Lichtsensor und Oszilloskop die 2D- und 3D-Reaktionszeiten des LCD-Panels angeschaut. Das Ergebnis ist, dass die Ansteuerung der Pixel in 2D ganz anders gehandhabt wird als in 3D. Entscheidend für den Unterschied ist die LED-Hinterleuchtung, die auch den größen Teil der beworbenen 400Hz-Bildaufbaurate verantwortet. In 2D wird jedes TV-Bild achtmal durch ein Blinken der LEDs unterbrochen. Die Länge jeder Unterbrechung ist abhängig von der manuell (über Kontrast) oder automatisch (durch Local Dimming) gewünschten Hintergrundhelligkeit. Im 3D-Betrieb blitzen die LEDs immer nur für eine äußerst kurze Zeit auf, werden jedoch dabei erheblich heller angesteuert. Die längeren Schwarzphasen werden dazu genutzt, dass sich die Inhalte der LED-Zellen vom Bild eines Auges vollständig zum Bild des anderen Auges wandeln. Heraus kommt ein sehr gutes Übersprechverhalten von 40 dB, also knapp einem Prozent der Lichtleistung - im schlimmsten Bildfall. Geisterbilder werden nur auf völlig schwarzem Hintergrund sichtbar. Im 3D-Modus ist eine 100-Hz-Variante verfügbar, Local Dimming klappt aber aufgrund der speziellen LED-Ansteuerung nicht. Dafür werden 3D-Kino-Blu-rays in ihrer echten Wiederholrate von 24p ausgegeben. Das können die wenigsten 3D-TVs. Dabei ist der Schwarz-Eindruck sehr satt, die Farben bleiben stimmig und die Schärfe ist sehr gut. Die Gesamthelligkeit in 3D ist mit 51 Candela pro Quadratmeter auf jedem Auge nicht gerade brillant, der Kontrast bleibt jedoch gut. Dank der kurzen Beleuchtungszyklen verbraucht der TX-L37DT30 in 3D maximal 76 Watt, spart also etwas Strom gegenüber hellem 2D. Man kann klanglich unerwartet viel aus dem kleinen Spitzen-TV herauskitzeln. Klingt die Voreinstellung "Sprache" noch richtig übel, kommt "Musik" schon ganz ordentlich herüber. Nimmt man per Equalizer noch den Resonanzberg bei zwei Kilohertz heraus und frischt die Enden des Spektrums auf, machen auch Kinofilme richtig Spaß..."

Fazit:

Es ist durchaus empfehlenswert, bei der Kombination aus Blu-ray-Anlage und TV-Gerät innerhalb einer Marke zu bleiben. Nicht nur qualitativ, sondern auch bedientechnisch sind die Geräte oft bestens aufeinander abgestimmt. Der CEC-Standard zur Steuerung von HDMI-Komponenten ist zwar Firmen übergreifend gültig, doch spezielle Befehle und Funktionen können das Tüpfelchen auf dem Bedien-"i" bedeuten, das für Intelligenz steht.

Gesamturteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut