TEST: Pioneer 5.1 DVD-Komplettsystem LX03
Text: Carsten Rampacher, Jens Willershausen, AREADVD
- update: 13. Februar 2009

Einführung
Nicht für jeden Anwender stellt die Anschaffung eines Blu-ray-Players
oder eines Blu-ray-Home Theatre-Systems ein absolutes Muss dar. Viele
potentielle Käufer suchen eine optisch elegante, hochwertige Anlage zum
Wiedergeben der DVD-Sammlung. Diese lässt sich zudem aufgrund der niedrigen
Preise für viele DVDs mit erträglichen finanziellen Mitteln erweitern.
Eine für anspruchsvolle DVD-Anwendungen sehr gut geeignete 5.1-Anlage
offeriert Pioneer mit der Pioneer
LX03. Diese ca. 1.000,00 EUR kostende, sehr elegante audiovisuelle
Komplettlösung mit 500 Watt Gesamt-Ausgangsleistung ist medial ausgesprochen
talentiert, denn neben DVDs werden auch SACDs und DVD-A-Discs wiedergegeben.
Für eine stimmige Anpassung an den Hörraum bringt die Pioneer
LX03 Pioneers automatisches Lautsprechereinmess-
und Equalizingsystem MCACC mit 9-Band-EQ. Der DVD-Receiver
der Pioneer LX 03 ist auch in
der Lage, komprimierte Audio-Formate (MP3, WMA) wiederzugeben. Damit diese
akustisch gut zur Geltung kommen, bringt der elegante DVD-Receiver
die sogenannte "Sound Retriever"-Funktion mit, die die Klangqualität komprimierter
Audio-Dateiformate verbessert. Mittels des normalen Verbindungskabels
Systemschnittstelle-USB kann auch der iPod mit der Pioneer
LX03 Kontakt aufnehmen. Somit entfällt die oftmals teure Anschaffung
eines separat erhältlichen iPod-Docks. Highlight ist "Front Stage Surround"
- nutzt man diese Funktion, werden alle Lautsprecher in zwei Grüppchen
links und rechts um den Bildschirm versammelt, das Verlegen von Lautsprecherkabeln
in den Surroundbereich entfällt. Auf jeder Seite finden sich ein Lautsprecher
für die Front-, die Center- und die Surroundbeschallung. Durch spezielle,
auf psychoakustischen Grundlagen basierende Algorithmen wird ein virtueller
Surroundeindruck von hoher Intensität geschaffen. Wie sich Pioneers kleines
Technik-Wunderwerk Pioneer LX03
in der harten Welt der Praxis schlägt, lesen Sie in unserem Test-Bericht.
Die Komponenten

Das mitgelieferte Lautsprechersystem - hinten die beiden Front
L/R-Boxen, rechts und links etwas nach vorn versetzt daneben die Surroundspeaker
und vorn mittig die beiden Center. Aufgrund der Front Stage Surround-Funktion
werden zwei Center mitgeliefert

Der Subwoofer ist passiv - die Endstufe befindet sich in der
Headunit

Headunit
Verarbeitung
#
Saubere Verarbeitung des Hauptgerätes

Auch von unten betrachtet keine Verarbeitungsmängel

Sehr gut auflösendes Display

An den Lautsprechern finden sich leider nur Klemmanschlüsse

Diese Konstruktion sorgt beim Subwoofer für den richtigen
Abstand zum Boden - das ist sehr wichtig, denn der Basslautsprecher ist als
Downfire-Woofer ausgeführt

Solide verschraubtes Basschassis beim Subwoofer

Qualitativ tadellose Fernbedienung im Kuro-Look
Die Pioneer LX03 ist
sehr hochwertig verarbeitet. Das Klavierlackfinish von Lautsprechern und
Hauptgerät ist gekonnt gemacht. Das Hauptgerät überzeugt mit sauberer
Verarbeitung der Frontblende, unter deren linken Teil die Laufwerkslade
sitzt. Diese fährt recht rasch heraus, die Lagerung der Lade ist durchschnittlich.
Die Rückseite ist gut verarbeitet - leider aber sind die Lautsprecherkabel-Anschlüsse
als spezielle, Pioneer-eigene System-Terminals ausgeführt. So ist es nicht
möglich, andere Kabel als die mitgelieferten zu verwenden. Die kleinen
Lautsprecher haben akkurat verarbeitete Gehäuse, aber leider nur Klemmverschlüsse
für die Anschlusskabel. In dieser Preisklasse geht das hochwertiger. Die
Schutzgitter aus Stoff sitzen faltenfrei. Die mitgelieferte Systemfernbedienung
ist für die Preisklasse als qualitativ tadellos anzusehen. Gesamtnote
in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet
Laufwerk und Betriebsgeräusch
Das Laufwerk ist kein Leisetreter, die Geräusche sind während des Einlesevorgangs
gut hörbar - durch die einheitliche Geräuschkulisse aber hält sich die
Störung in Grenzen. Eine mechanische Kakophonie, bei der man um die Gesundheit
des Laufwerks fürchten müsste, wird erfreulicherweise nicht erzeugt. Ein
leises Sirren und die anlaufende Disc sind hörbar - gerade, wenn man sich
recht nahe am Gerät während des Hörens von Musik bzw. des Betrachtens
von Filmen aufhält. Die Einlesegeschwindigkeit ist wirklich gut, CDs und
DVDs werden rasch eingelesen. Die Zuverlässigkeit ist hervorragend, es
gab keine Absturz zu beklagen. Auch zerkratzte Discs las unser Test-Sample
ohne Schwierigkeiten gleich beim ersten Mal ein. Leise, aber gleichmäßige
Geräusche verursacht der rückseitig angebrachte Lüfter, der permanent
läuft. Gesamtnote: Sehr gut.
Anschlüsse

Lautsprecherkabel-Systemanschlüsse

Zwei HDMI-Eingänge

2 optische Digitaleingänge

Unter der Frontklappe ist ein USB/iPod-Anschluss, die Buchse
fürs MCACC-Mikrophon und ein 3,5 mm Miniklinkenausgang für den Anschluss von
Kopfhörern
- 1 Audio Out (L/R)
- 1 Control In/Out - wenn eine weitere Pioneer Komponente am Pioneer
VX-LX03 angeschlossen wird, können beide mit nur einer Remote bedient
werden.
- Speaker-Buchsen: Farblich sortiert - die vorgesehenen Buchsen sind
nur für die mit gelieferten Lautsprecherkabel geeignet, wer ein anderes
Kabel nutzen mag, muss die hierfür mitgelieferten Stecker an seinen
Kabeln verwenden, welche aber für herkömmliche Kabel nicht geeignet
sind.
- 1 Digitaler koaxialer Eingang
- 1 Audio In ? hier kann ein weiteres Audiowiedergabegerät analog
angeschlossen werden
- 1 Video Out FBAS als "Notlösung", wenn keine andere Anschlussform
zur Verfügung steht
- 1 HDMI Out
- 2 HDMI In (sehr gut für eine Komplettlösung, z.B. für HD SAt Receiver
und PS3 oder BD-Player)
- 1 AV Connector (Scart)
- 2 optische Digitaleingänge
- 1 AM LOOP Antennenklemmen
- 1 FM - Antennenbuchse (UKW)
- An der Vorderseite das Pioneer
LX03 sind hinter einer Klappe das DVD Laufwerk und noch weitere
Anschlüsse: 1 x USB (iPod, USB-Sticks z.B.) sowie der Mikrophonanschluss
für das MCACC Mikrophon
Die Anschlussbestückung ist angemessen reichhaltig für ein
Gerät dieser Kategorie. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse.
Ausgezeichnet.
Multimedia-Formate
Wiedergegeben werden:
- DVD-Video, DVD-Audio, SACD, CD
- CD-R, CD-RW, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW
- MP3 von CD, USB, DVD
- WMA von CD, USB, DVD
- JPEG von CD, USB, DVD
- DivX von CD, DVD
Die Pioneer LX03 bietet eine
Vielzahl an abspielbaren Video- und Audioformaten, alles Wesentliche ist
dabei. Gesamtnote: Hervorragend.
Setup/Bedienung
Über die Taste "Home Menü" auf der Fernbedienung
wird das GUI aufgerufen zur Justage des DVD-Players. Weitere Systemeinstellungen
sind über das Drücken der "Setup"-Taste nahe des Navigationskreuzes
auf der Fernbedienung abrufbar. Die Einstellung erfolgt durch das
Gerätedisplay. Aufrufbar sind:
Sound-Setup
- Effective Sound oder Direct Sound anwählbar.
- Kanal-Level (in 0,5 dB-Schritten einstellbar)
- Distanz der Lautsprecher vom Hörplatz (in 0,1
Meter-Schritten einstellbar)
- D.R.C. (Dynamic Range Control), High/Mid/Off
- Virtual Surround Back On/Off
- LFE Att. (- 10 dB/0 dB/off)
- CD-Type (Normale CD, DTS-CD)
System-Setup:
- Dimmer: Hell, Dunkel
- Display: Auto, An
- Tastensperre: Ein, Aus
- TV-System: Änderung der TV-Norm
- TV-Eingang: Hier kann man den Eingang wählen andem der TV angeschlossen ist
(bis auf HDMI)
- Sleep Timer: An, Aus - Bei "An" deaktiviert sich
die LX03 nach ca. 1 Stunde
HDMI-Setup:
- Auto Delay: Auto Verz. Aus, Ein
- HDMI Steuerung: HDMI CEC Ein, Aus um Eine remote für verschiedene Geräte zu verwenden.
- HDMI Audio: AMP, TV
- Rücksetzen
Zusätzlich gibt es die Taste "Sound" auf der
Fernbedienung. Hier sind anwählbar:
- Tone (Bass/Höhen einstellbar, Midnight Mode, Quiet Mode)
- Bass Mode (Off, Auto, Music, Cinema - je nach Eingangsquelle
kann man die Basswiedergabe anpassen)
- Dialoganhebung an/aus (nicht aktivierbar bei DVD-A/SACD-Wiedergabe)
- MCACC Aus/An
- Sound Delay (Lip Sync-Funktion)
- PLII Einstellmöglichkeiten (Panorama Mode, Dimension
Control, Center Width)
- Surround Delay
Mittels der Tasten "Advanced Surround" bzw. Surround
sind mehrere DSPs und Standard Surroundprogramme verfügbar:
Advanced Surround/Standard Surround-Betriebsarten:
- F.S.S. Focus 5.1
- F.S.S, Wide 5.1
- Extra Power
- Action
- Unplugged
- Expanded
- TV Surround
- Sports
- Advanced Game
- Virtual Surround
- Ext. Stereo
- Pro Logic II Music/Cinema
- Dolby Pro Logic
- A.L.C (Automatic Level Control)
Die meisten dieser Programme besprechen wir in der
Klangwertung.
Drückt man die Taste "Home Menü" oben rechts auf der
FB, ist per GUI On Screen folgendes einstellbar:

Das Home Menu

Systemeinstellungen - Sprache

Systemeinstellungen Video-Ausgang
- Wiedergabemodus (A-B-Wiederholung, Wiederholung, Zufall,
Programm, Suchmodus)
- Videoeinstellung (Video-EQ: Schärfe, Helligkeit, Kontrast,
Gamma, Tönung/Rot-Grün-Balance, Chromapegel - mehr dazu in der
Bildwertung. Keine User Presets)
- Systemeinstellungen Video-Ausgang: Fernsehschirm (4:3/16:9),
AV-Ausgang (Video, S-Video, RGB), HDMI-Auflösung (1920 x 1080p, 1920 x
1080i, 1280x720p, 720 x 480p), HDMI Farbe (RGB Breitband, RGB, Komponente)
- Systemeinstellungen Sprache (Dialogsprache, Untertitel,
DVD-Menüsprache, Untertitelanzeige)
- Systemeinstellungen Display Menüsprache/Blickwinkelanzeige
- Optionen: Kindersicherung, DVD-Wiedergabe (DVD-Audio,
DVD-Video), SACD-Wiedergabe (CD-Bereich, SACD 2-Kanal, SACD Mehrkanal), DivX
VOD

Beleuchtete
Touch-Bedienelemente am Hauptgerät

Einfache
Wahl der Signalquelle

Zentral
untergebrachtes Navigationskreuz
Die Bedienung der Pioneer LX03 erfordert
eine kurze Eingewöhnungszeit, dann geht sie schnell von der Hand. Die
schicke Fernbedienung hat eine beträchtliche Anzahl an Tasten - auch hier
braucht man etwas Übung, um alle korrekt zu verwalten. Das Navigationskreuz
ist zentral untergebracht. Wichtige Tasten für elementare Grundeinstellungen
sind direkt in unmittelbarer Nähe des Navigationskreuzes. Der Tastendruckpunkt
ist gut, ebenso die Reichweite und der Arbeitswinkel der FB. Das hoch
auflösende Gerätedisplay ist problemlos ablesbar. Echter Nachteil: Auf
der Fernbedienung gibt es keine Open/Close-Taste für die Laufwerkslade.
Sie kann nur am Gerät geöffnet werden, was an der Klappe liegt, die auf
der gesamten linken Gerätehälfte angebracht ist. Unter dieser ist auch
der USB-Anschluss, das heißt, wenn der iPod verwendet wird, ist die Klappe
der Headunit permanent unten, was den schicken Gesamteindruck etwas stört.
Die Touch-Bedienelemente oben auf der rechten Seite des Hauptgeräts sind
durch die Beleuchtung auch in der Dunkelheit sehr gut zu handhaben. Sie
reagieren schnell und ohne Verzögerungen auf Funktionskommandos. Die Ausstattung
mit Funktionen ist reichhaltig, es gibt einen Video-EQ und auch verschiedene
DSP-Programme. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Test-Equipment
- Pioneer Kuro KRL-37V
- Philips Essence 42PES0001D/10
- Toshiba 42ZV555D
Bild
Video-EQ:

Video-EQ
-Schärfe: Fein, Standard und Weich (etwas grobe Rasterung
- ein feiner dosierbarer Regler wäre hier besser)
-Helligkeit: in 40 Schritten zwischen -20 und +20 fein justierbar.
-Kontrast: in 40 Schritten zwischen -20 und +20. Der Kontrastpegel ist
in sehr fein sichtbaren Schritten zu justieren. Das Bild ist in der Grundeinstellung
nahezu perfekt und bedarf keinerlei Nachjustierung, es sei denn, es herrscht
ein sehr starker externer Lichteinfall
-Gamma: Anwählbar sind "Hoch", "Medium", "Niedrig" und "aus". Keine sehr
feinfühlige Gammaeinstellung - aber viele Anlagen dieser Preisklasse bringen
gar keine Gammakorrektur mit. Je nach Quellmaterial lässt sich eine bessere
Durchzeichnung dunkler Bildbereiche erzielen.
-Tönung/Tint: In 16 Stufen schaltbare Anpassung der Rot-/Grün-Balance
(bei S-Video und NTSC)
-Chromapegel: Min -9 bis Max +9.
Fazit Video-EQ: Bilanzierend sind die Einstellungen zwar nicht reichhaltig,
für eine Anlage mit dieser Zielsetzung (einfache, überschaubare Bedienung
und Funktionsauswahl) aber absolut ausreichend.
Bild 1.080p, Bildsignalausgabe über HDMi:
Star Wars Episode 3, Schlacht über Coruscant: Der Sternzerstörer
wird scharf und detailreich abgebildet. Der De-Interlacer zeigt eine für
diese Preisklasse sehr gute Arbeit. Wer hohe Ansprüche hat, stellt leichtes
Bildruckeln fest. Beeindruckend ist die Wiedergabe der Konturen - der
Flügel des Sternzerstörers wird sehr präzise wiedergegeben, es finden
sich weder Doppelkonturen noch Treppenstufen. Im weiteren Verlauf der
Raumschlacht setzt sich die Pioneer
LX03 sehr gut in Szene. Die sich schnell bewegenden Jäger von Obi
Wan und Anakin werden sehr gut von den sich langsam bewegenden gigantischen
Raumkreuzern getrennt. Letztere sind trotz der schnellen Bewegung der
Jäger im Bildvordergrund klar und detailreich zu erkennen. Ausgezeichnet
ist es um die Farbwiedergabe bestellt. Die Pioneer
LX03 gibt Farben nuancenreich und natürlich wieder. Dies ist sehr
gut an den Gesichtern von Obi-Wan und Anakin in ihren Raumjägern nachzuvollziehen.
Als die beiden Raumjäger nach unten in die Schlacht abknicken, ist die
Tiefenstaffelung überzeugend. Auch die in den unteren visuellen Ebenen
liegenden Sternzerstörer werden scharf erkannt. Ausgezeichnet arbeitet
die Pioneer LX 03 auch feine
Strukturen in dunklen Bildbereichen heraus.
Star Wars Episode VI, die Rückkehr der Jedi-Ritter: Auch
bei diesem Spektakel erfreut das Pioneer
LX03-System wieder mit einem einwandfreien Bild. Farblich neutral
und mit einem hervorragenden Kontrast gesegnet. Gleich zu Beginn des Films
läuft die gelbe Schrift stabil und ruhig durchs All, in dem viele Sterne
sichtbar sind. Der halb fertige Todesstern mit dem darauf zu fliegenden
Sternzerstörer überzeugt durch eine feine Detaillierung. Das sichtbare
Bildrauschen fällt ausgesprochen gering aus. Als die imperiale Raumfähre
in den Todesstern hinein fliegt und landet, ist der Glanz des schwarzen
Bodens in der Halle durch die präzise Darstellung sehr gut zu erkennen.
Lord Vaders eindrucksvolle Gestalt gefällt durch das tiefe Schwarz. Im
viertel >Kapitel zeichnet der eingebaute DVD-Player
ein exaktes Bild der trostlosen Wüstenlandschaft auf Tattuin - R2D2 und
C3PO suchen dort nach dem verschollenen Han Solo und nach Lando Clarissian.
Als C3PO an die Tür zu Jabbas Behausung klopft, ist die Struktur des Tors
deutlich erkennbar und neigt kaum zum Rauschen. Jabbes widerlicher Körper
wirkt so detailreich, dass aus gewisser Distanz ein echtes "HD Feeling"
geboten wird. Die beiden Droiden R2D2 und C3PO wirken in ihrem metallenen
Gewand durch die präzise Wiedergabe der Oberflächen wie greifbar.
Shrek 2 - der tollkühne Held kehrt zurück: Ruhige und stabile
Bewegungsabläufe (König und Königen schreiten bei Fionas und Shreks Ankunft
die Treppen des Schlosses hinunter) sind ebenso hervorzuheben wie die
tadellose Detaillierung des gesamten Bildes. Beim Abendessen mit der Königsfamilie
sind Einzelheiten am Kamin und am Kaminfeuer hinter Shrek gut zu erkennen.
Das Feuer erscheint farblich realistisch. Das Muster von Shreks Weste
ist scharf und differenziert erkennbar. Auch seine Augenbrauen sehen realistisch
aus. Die Maserung des Esstisches wird scharf und praktisch rauschfrei
wiedergegeben. Braten und Hummer, direkt vor Shrek aufgebaut, erscheinen
sehr dreidimensional. Das Fell des Esels wird sehr stimmig auf 1.080p
hochskaliert, es ist kein Flimmern und auch kein Zittern in hochfrequenten
Bildbereichen erkennbar. Trotzdem ist das Fell sehr scharf und plastisch
dargestellt.
De-Interlacing/Upscaling von Videomaterial: Hier liefert
das Pioneer-System LX 03 keine
restlos überzeugende Leistung ab. Die Bildschärfe und die Detailtreue
sind zwar gut, aber bei langsamen und schnellen Bewegungen mischt sich
sichtbares Ruckeln in die Bildwiedergabe. Zu sehen ist dies beispielsweise
bei den durch den Bildschirm laufenden Schriften auf der AVEC Professional
Test-DVD und beim bewegten Pendel. Hier ist die Leistung aber sichtbar
besser als bei den ruckelnden Schriften, aber es geht trotzdem noch sauberer.
Die Linie, über die das Pendel gleitet, bleibt zwar stabil und flimmert
nicht, auch ist das Pendel an sich scharf sichtbar. Leider besteht aber
auch hier eine Ruckelneigung, die Bewegung erscheint nicht ganz gleichmäßig.
Beim Stadtbild von Esslingen sind die Dächer der Häuser zwar scharf erkennbar,
aber kleine Details stehen nicht absolut ruhig. Zudem wirken die grünen
Wiesen in den Parkanlagen nicht differenziert genug bei Bewegungen. Als
das Bild kurz still steht und das hölzerne Geländer sichtbar wird, erkennt
man die sehr hohe Qualität des Scalings, denn die Holzmaserung der Oberfläche
ist genau sichtbar.
Unser Fazit: Mit einem beim Filmmaterial gelungenen De-Interlacing,
dessen Güte überrascht, setzt die Pioneer
LX 03 Akzente. Leider scheinen beim De-Interlacing von Videomaterial
Schwächen durch, hier wäre eine Nachbesserung angebracht. Ansonsten herrscht
Eitel Sonnenschein: Natürliche Farben, ein hervorragender Kontrast, eine
stimmige Gesamtbildschärfe und eine hohe Detailtreue. Gesamtnote in Relation
zu Preisklasse und Gerätekategorie: Ausgezeichnet.
Ton
MCACC: Der Einmessvorgang geht vollkommen problemlos in
ca. 8 Minuten über die Bühne. Es empfiehlt sich, das Mikrophon in Ohrhöhe
auf einem handelsüblichen Fotostativ zu montieren. Der Einmessvorgang
zeigt beim mitgelieferten Lautsprechersystem eine tadellose Wirkung, denn
das gesamte akustische Geschehen wirkt noch homogener und geschlossener.
Der Hochtonbereich klingt klar, aber nie aggressiv. Im Vergleich dazu
ist das tonale Verhalten mit deaktiviertem MCACC im Hochtonbereich zwar
noch eine Idee klarer, dafür aber dreht die Akustik bei gehobener Lautstärke
etwas ins Spitze ab und erscheint nicht so harmonisch wie mit aktiviertem
MCACC. Der Bass integriert sich bei eingeschaltetem MCACC sehr gut und
fügt sich ohne große klangliche Lücke an den Mitteltonbereich an.
Effective Sound oder Direct Sound: Aufgrund des speziellen
Abstrahlverhaltens und der damit verbundenen erzielbaren Räumlichkeit
rät Pioneer, die Betriebsart "Effective Sound" zu verwenden, da nur in
diesem Modus die Möglichkeiten der Pioneer
LX 03 voll ausgeschöpft werden. Im direkten Hörvergleich erscheint
Effective Sound weitläufiger, effektreicher und atmosphärisch dichter.
Direkt wirkt konventioneller, der gebotene Raum erscheint kleiner, aber
trotzdem realistisch. Stimmen sind mehr im Hintergrund und nicht ganz
so räumlich platziert. gerade auf der vertikalen Achse ist die Klangverteilung
dynamischer, es steht ein größerer, aber klar definierter virtueller Raum
zur Verfügung.
Advanced Surround/Standard Surround-Betriebsarten.

Lautsprecheranordnung im Front Stage Surround-Betrieb

Wegen Front Stage Surround sind 2 Center im Lieferumfang
- bei normaler Aufstellung überzeugen diese ebenfalls mit ihrer klaren
Stimmwiedergabe
Interessant ist die Front Stage Surround Funktion - diese
ist dann nützlich, wenn man kein komplettes 5.1 Setup aufstellen kann.
Diese Funktion ist auch der Grund, wieso die Pioneer
LX03 mit 2 kleinen Centern ausgeliefert wird. Es werden bei Nutzung
von Front Stage Surround zwei "Boxenhäufchen" gebildet. Jedes besteht
aus einer Frontbox, die innen steht, außen stehen übereinander Center
(unten) und Surround (oben).
-
F.S.S. Focus 5.1: Auf den Hörer fokussierte, sehr intensive
Wiedergabe
-
F.S.S, Wide 5.1:
-
Extra Power: Stereo auf allen Kanälen
Diese drei DSPs sind darauf ausgelegt, bei Nicht-Nutzung
der Surroundlautsprecher ein volles Klangbild, auch mit virtuellen Surroundeffekten,
zu bieten. Das gelingt ausgezeichnet - natürlich kann man nicht die Effektpräzision
erwarten wie bei einer Wiedergabe tatsächlich von hinten. Die kräftige
Sound-Charakteristik, der erstaunliche Live-Faktor und die Räumlichkeit
überraschen aber. Besonders gut hat uns das Focus-Programm gefallen. Im
Wide-Modus leidet die Präzision etwas, das Gesamtergebnis erscheint etwas
diffus durch die enorme Weitung der Effektwiedergabe. Bei "Star Wars Episode
VI - die Rückkehr der Jedi-Ritter" punktet Front Stage Surround durch
die nachdrückliche Effektwiedergabe - gerade für einen oder zwei Zuhörer
bietet die Funktion einen intensiven und überraschend räumlichen Klangeindruck
mit klar definierten Stimmen.
Weitere Programme, aktiv bei "normalem" Aufbau der Pioneer
LX 03 Systemlösung.
- Action: Kraftvolle Effektwiedergabe, der Hochtonbereich ist präsent,
aber nie aggressiv, um diese Betriebsart für die Wiedergabe von effektreichen
Filmen auch bei erhöhtem Pegel einsetzen zu können.
- Unplugged: Harter, nicht allzu räumlicher Bass - der Subwoofer dröhnt.
Mitten- und Hochtonwiedergabe ist relativ direkt, ohne Hallbeimischung.
- Expanded: Erzeugt ein weites Stereoklangfeld
- TV Surround - poliert TV-Signale auf Surround auf. Das funktioniert
mit Mono-Signalen (in der Praxis besser vergessen - zu viel Hall und
unnatürliche Räumlichkeit ) und mit Stereosendungen (klingt gar nicht
schlecht).
- Sports: Gute Dynamik, aber nicht sonderlich detailliert - der Einsatzzweck
passt hier. Für Fußballübertragungen oder Ähnliches gut zu gebrauchen.
- Advanced Game: Sehr effektfreudig und für eine weitläufige Darstellung
des Raumes ausgelegt. Daher gut für NextGen Konsolen Games geeignet
(wenn z.B. über HDMI eine PS3 angeschlossen ist)
- Virtual Surround: Ein virtuelles Surround-Klangfeld wird nur über
Frontlautsprecher und Subwoofer erzeugt.
- Ext. Stereo: Mehrkanal-Sound für Stereoprogrammquellen - recht direkt
und gefällig klingende Wiedergabe.
- Pro Logic II Music/Cinema: Im Vergleich mit den Pioneer DSPs im Mittel-
und Hochtonbereich zurückhaltender abgemischt. Gute Raumwirkung, kräftiger
Bass, die Höhen erscheinen leicht belegt. Im Cinema Modus gelungene
Fokussierung und Einarbeitung von Stimmen. Glaubhafte Effektkulisse
mit guter Raumwirkung

Der Downfire-Subwoofer liefert eine sehr gute Leistung
ab
Bei "Star Wars Episode 3" überzeugt das akustische Können der Pioneer
LX03. Der kompakte aktive Subwoofer stößt zwar bei der Wiedergabe
des dumpf und lautstark durch das Bild gleitenden Sternzerstörers an seine
Grenzen, dies passiert aber auch aktiven Subwoofern der 800,00 EUR-Liga
- somit also kein Beinbruch für die Pioneer-Lösung. Insgesamt kann es
der talentierte Pioneer Subwoofer sehr gut mit dem Woofer der Samsung
HT-BD2 mithalten. Erfreulicherweise spielt der Pioneer Subwoofer sogar
noch etwas präziser, was sich darin zeigt, dass feine Bassgebilde zum
einen schneller und zum anderen detaillierter wiedergegeben werden. Natürlich
besteht eine gelungene Wiedergabe nicht ausschließlich aus der Darstellung
des Bassbereiches - aber die Pioneer
LX 03 leistet sich auch im Mittel- und Hochtonbereich keinen Durchhänger.

Die beiden kleinen Surroundboxen schaffen ein erstaunliches
Surroundpanorama
Schon die Sequenz, als das THX-Logo mit eindrucksvoller akustischer Untermalung
im Tief- und Hochtonbereich zu sehen ist, beweist das Pioneer
LX03 sein akustisches Können: Der Subwoofer schiebt mächtig an, und
parallel wird das zersplitternde Glas akustisch passend in Szene gesetzt
- mit schneidendem Unterton zerspritzt es in alle Richtungen. Der imperiale
Marsch wird mit einer tadellosen Raumwirkung und mit einem massiven, energischen
Charakter wiedergegeben, als Lord Vader zu Beginn des Films in der Landehalle
des Todessterns 2 aus seiner Fähre steigt. Das Tor von Jabbas Behausung
öffnet mit tiefem Bassgrollen - der Tiefgang des Subwoofers ist für ein
derartiges Komplettsystem ausgezeichnet und verblüfft in Anbetracht der
kompakten Abmessungen. Der Hall der Stimmen von C3PO und seinem Gesprächspartner
in der Höhle wirkt sehr realistisch.

Durch spezielle Konstruktionsmerkmale liefert die beiden
Front-Satelliten ein sehr räumliches Klangbild
Bei "Shrek - der tollkühne Held kehrt zurück" gefällt die Pioneer
LX03 mit einem sehr dichten Klangbild. Besonders überrascht haben
uns die kleinen Surroundboxen, die eine erstaunliche Intensität an den
Tag legen. Sie schaffen es trotz der geringen Abmessungen, ein glaubwürdiges
Surround-Panorama zu schaffen. Der Subwoofer weiß erneut zu gefallen -
er bietet auch bei der Wiedergabe des Music Scores ein kräftiges Bassfundament,
das aber weder aufgesetzt noch überzogen wirkt. Bei Laufzeit 12:20 wird
der Chor (Fionas und Shreks Ankunft) sehr gut wiedergegeben. Im Hochtonbereich
wird eine gefällige Mischung aus Klarheit und Harmonie geboten. Beim Abendessen
mit der Königsfamilie ist die akustische Untermalung, als Shrek das Schwein
am Tisch "schlachtet" und der König mit Wut im Bauch den Hummer verzehrt,
erstaunlich lebendig - der als Music Score laufende Walzer und die nachdrücklichen
Bewegungen der Protagonisten mit dem Besteck verdichten sich zu einem
intensiven Klangerlebnis. Die Stimmwiedergabe mit dem doppelt ausgeführten
Center ist natürlich und klar.

Sehr gute Zusammenarbeit mit dem iPod
iPod Wiedergabe mit Überprüfung der Sound Retriever-Funktion: Der angeschlossene
iPod Touch wird rasch erkannt. Die Bedienung erfolgt komplett über die
Multifunktionsfernbedienung der Pioneer
LX 03. Im hoch auflösenden Display des DVD-Receivers der Pioneer
LX03 wird in Laufschrift der aktuelle Titel angegeben. Das Vorspulen
und das Titelspringen funktionieren ohne Schwierigkeiten. Der Klang wird
durch Aktivierung des Sound Retrievers voller, räumlicher und direkter.
Der Hochtonbereich erscheint lebendiger und klarer, die akustischen Strukturen
sind besser erkennbar. In Verbindung mit Dolby Pro Logic II Music wird
ein sehr nachdrückliches und kraftvolles musikalisches Erlebnis geboten,
das gerade bei der Wiedergabe von Rock- oder Technomusik beeindruckt.
Der Sound Retriever hebt tiefe Frequenzen spürbar an, was zwar zu viel
Punch und Nachdruck führt, bei hohen Lautstärken jedoch schlägt der Subwoofer
durch.
Klang Stereo: Hier überrascht uns die Pioneer
LX03 tatsächlich - mit Kraft und räumlicher Fülle geht es voran. Was
die kleinen Frontlautsprecher an Klarheit zum Zuhörer transportieren,
ist aller Ehren Wert und widerlegt die Theorie, dass DVD-Komplettlösungen
mit kleinen Sub/Sat-Systemen im Stereobetrieb gleich versagen. Natürlich
- gerade bei klassischen Stücken wie Johann Strauss "Kaiserwalzer" merkt
man schon, dass die Detaillierung etwas oberflächlich ist und dass kleine
Dynamikunterschiede nicht erfasst werden. Der solide, nicht verzerrte
und klare Sound auch bei diesem Musikstück hat uns aber überrascht und
neugierig gemacht auf die Wiedergabe von SACD und DVD-Audio.
SACD-Wiedergabe: Bei der Wiedergabe von 007-Titelmelodien, abgelegt auf
einer Multichannel-SACD, fällt auf, dass der Pioneer
LX03 das SACD Format Direct Stream Digital (DSD) offensichtlich in
96 kHz-PCM umwandelt. Die Anzeige "PCM" leuchtet im Display. Die Klangqualität
ist trotz der Einschränkungen bei der Signalreinheit für ein solches System
ausgezeichnet. Es geht beim berühmten "James Bond Theme" mit Nachdruck
und Schwung voran. Das Auflösungsvermögen im Hochtonbereich ist für eine
DVD-Komplettlösung beachtlich, aber absolut gesehen natürlich nichts,
was erfahrene Hörer vom berühmten Hocker reißt. Für eine solche Zielgruppe
ist die Pioneer LX03 aber auch
nicht gedacht. Das intensiv empfundene Gefühl der Räumlichkeit und der
schnelle Aufbau des Klangbilds überzeugen aber praktisch völlig. So auch
bei "Goldfinger": Der kraftvolle Beginn des instrumental dargebotenen
Songs wirkt mitreißend und lebendig. Der Pioneer
LX03 gelingt es sogar, die ersten akustischen Ebenen auch bei gehobenem
Pegel voneinander differenziert darzustellen. Bei tiefen akustischen Ebenen,
die weit hinten für Charisma und Plastizität im Sound sorgen, fehlt aber
das Feingefühl.
DVD Audio-Wiedergabe: Der dynamische und räumlich volle Sound ist auch
bei der Wiedergabe der Eríc Clapton "Reptile" DVD-A (96 kHz/24-Bit Multichannel)
präsent. Die E-Gitarre kommt gut zur Geltung, ebenso das Schlagzeug. Der
Bass ist raumfüllend, impulsiv und nachdrücklich. Auch wenn die Hochtonbrillanz
natürlich nicht in dem Maße gegeben ist, wie man sie von großen Systemen
her kennt - wir sind überrascht, wie mitreißend die Pioneer
LX03 spielt.
Fazit Klang: Alle Achtung - Pioneer zieht
bei der Pioneer LX 03 alle Register.
Der lebhafte, kraftvolle Klang gefällt in allen Betriebsarten. Sogar im
Stereobetrieb überzeugt das Leistungsprofil. Gesamtnote in Relation zu
Gerätekategorie und Preisklasse: Ausgezeichnet - hervorragend.
Fazit

Elegant und leistungsfähig - die Pioneer
LX03 5.1-Komplettlösung
Pioneer ist mit der Pioneer LX03
eine leistungsfähige Komplettanlage gelungen, die besonders mit ihrer
ausgezeichneten Akustik für Furore sorgt. Man traut den kleinen Satelliten
und dem kompakten Subwoofer kaum ein so klares, räumliches und kraftvolles
Klangbild zu. Für Lokalitäten zwischen rund 12 und gut 25 Quadratmeter
wird jederzeit genug Nachdruck und Punch geboten. Die Pegelfestigkeit
ist für ein solches System als hervorragend zu bezeichnen. Dies gilt auch
für den Tiefgang des Subwoofers. Die effektiv
arbeitende DSP-Sektion und der überraschend gute Stereoklang sorgen für
eine Ausnahmestellung der Pioneer
LX03. Das Bild bei der Vollbild 1.080p-Ausgabe von Filmmaterial ist
von hoher Güte. Das De-Interlacing und das Upscaling auf die Full HD-Auflösung
gelingen mit sehr guter Bewegungsstabilität und einer enormen Detailtreue.
Farbwiedergabe, Schwarzdarstellung und Kontrastdynamik begeistern ebenfalls.
Zu verbessern wäre das De-Interlacing von Videomaterial. Hier stört sichtbares
Ruckeln die visuelle Harmonie. Sehr gut haben uns die elegante Optik aller
Komponenten und die hochwertige Verarbeitung gefallen. Die iPod-Integration
ist vorbildlich, da keine teure externe Dockingstation angeschafft werden
muss. Trotzdem kann der iPod komplett über die Pioneer
LX 03 gesteuert werden.
Leistungsfähige, reichhaltig ausgestattete 5.1-Komplettlösung
in exklusiver Optik

DVD-Komplettsysteme Oberklasse
Test 12. Februar 2009
Preis-/Leistungsverhältnis          
+ Kraftvoller, klarer und dynamischer Klang
+ Reichhaltige und effektiv arbeitende DSP-Sektion
+ Überraschend kräftiger und guter Stereosound
+ Ausgezeichnetes 1.080p-Bild bei der Wiedergabe von Filmmaterial
+ Sehr gute Integration des iPods
+ Hochwertige Verarbeitung
+ Elegante Optik
- De-Interlacing-Schwächen bei Videomaterial
Alle Daten
Hauptmerkmale:
- Maximale Ausgangsleistung 500W
- Lautsprechersystem Standard 5.1 oder Front Surround
- System DVD-Spieler
- Abspielbare Diskformate
DVD-Video (DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW)
? CD (VCD, SVCD, CD-R, CD-RW)
? MP3 von CD, USB, DVD
? WMA von CD, USB, DVD
? JPEG von CD, USB, DVD
? DivX von CD, DVD
? SACD
- Deep Colour
- HDMI
- KURO LINK
- USB
- iPod Ready MCACC (+) Advanced, 3-Band)
- RDS-Tuner (FM/AM)
- Leistungsaufnahme Betrieb max./Standby 60W/0,7W
Mehrkanalton:
- Dolby Pro Logic
Dolby Pro Logic II
Dolby Digital 5.1
- DTS 5.1
- PCM
- Surround-Modi
8 Advanced Surround Modi (Action, Unplugged, Expanded, TV Surround,
Sports, Advanced Game, Virtual Surround, Extended Stereo)
3 Modi für Surround-Quellen (Auto, Stereo Downmix, Automatische Lautstärkeregelung)
6 Modi für Stereo-Surroundquellen (Auto, Dolby Prologic, Dolby Prologic
II Movie und Music, Stereo, Automatische Lautstärkeregelung
Audiomerkmale:
- Virtual Surround + Virtual Surround Back
Front Stage Surround Advance (Focus 5.1, Wide 5.1, Extra Power)
Betriebsart Midnight Listening
Advanced Sound Retriever
Dialogue Enhancement
MCACC
Bass-/Höhenregler
Videomerkmale:
- 108 MHz/12-Bit Video-D/A-Wandler für die analoge Videosignalausgabe
Anschlüsse:
- 2 x HDMI-Eingang, 1 x HDMI-Ausgang, 2 x Optischer Digital-Audioeingang,
1 x Koaxial, 1 x Audioeingang, 1 x iPod Digital (über USB), 1 x Kompositvdeo-Ausgang,
1 x Kopfhörer, 1 x Euro-SCART, 1 x USB (Typ A)
Lautsprechersystem:
- Doppeltes Center-Lautsprecher-Setup
Front Satelliten Typ Regal-Lautsprecher
Abmessungen (B x H x T) 80 x 196.8 x 82 mm
Gewicht, Frontlautsprecher 1,02 kg
Abmessungen (B x H x T) 80 x 80 x 82 mm
Gewicht, Centerlautsprecher 0,48 kg
Abmessungen (B x H x T) 80 x 115,8 x 82 mm
Gewicht, Rearlautsprecher 0,60 kg
Abmessungen (B x H x T) 211 x 320 x 358 mm
Gewicht, Subwoofer 6,5 kg
Verstärker:
- Surround (RMS) Vorne 100 W/Kanal (1 kHz, 10% Klirr., 4Ω)
Surround (RMS) Hinten 50 W/Kanal (50W + 50W) (1 kHz, 10% Klirr., 8Ω)
Surround (RMS) Center 100 W/Channel (10% Klirr., 4Ω)
Subwoofer 100 W/Channel (100 Hz, 10% Klirr, 4 Ohm)
System:
- Fernbedienung Standard-Fernbedienung
Display Fluoreszenz-Display
Stromversorgung AC 220 - 240V / 50, 60 Hz
Abmessungen (B x H x T) 420 x 80 x 364 mm
Gewicht (Basisgerät) 5,20 kg
Test: Carsten Rampacher, Jens Willershausen, AREADVD
13. Februar 2009
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
Schnick, © Copyright 2009 HIFI-REGLER, AREADVD
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