TEST: Pioneer PDP-5080XA HD-ready-Plasma
TEST: Carsten Rampacher , AREADVD
- update 21.08.2007

Einführung
Basisdaten:
- Modell: Pioneer HD ready-Plasma Pioneer
PDP-5080XA
- 127 cm Bildschirmdiagonale (50 Zoll)
- Kaufpreis (UVP): 3.599 ?
- Auflösung: 1.365 x 768 Pixel
- Kontrast: 16.000:1
- Panelgeneration: 8G
- HD-Optionen: 3 x HDMI (Version 1.3), Entgegennahme von 720p, 1.080i,
1.080p/60, 1.080p/24
- Signal Processing Drive 2HD (2. Generation)
- Bild-Modi: Standard/Dynamisch/Film/Spiele/Anwender
- analoger Tuner
- Steuerungsmöglichkeiten über HDMI (wenn anderes Gerät die
HDMI-Steuerprotokolle unterstützt)
- Farbe: Schwarz Hochglanz
- Gewicht: 34,4 kg
- Abmessungen: 122,4 x 71,7 x 11,5 cm (B x H x T, ohne Fuß)
- Stromverbrauch: 361 W
- Stromverbrauch im Standby-Betrieb: 0,3 W

Schwarz wie die tiefste Nacht dank Kuro?
"Kuro" heißt auf japanisch schlicht "Schwarz" - dass Pioneer
seine mittlerweile achte Plasma-Generation so tituliert, lässt eine gewisse
Absicht bereits erahnen: Der "Schwarzwert-Krieg" geht in die nächste Runde,
klares Ziel von Pioneer ist es, mit den Kuro-Plasmas
den besten bislang gesehenen Schwarzwert zu realisieren. Allerdings -
ein tiefes, sattes Schwarz soll bei den aktuellen Modellen nicht auf Kosten
des Kontrasts gehen, mit anderen Worten: Auch in den sehr dunklen Bildbereichen
werden Details einwandfrei herausgerarbeitet. Mit 16.000:1 gibt Pioneer
den Kontrast unseres Test-Kuros an - wir entschieden uns für das 50-Zoll-"Basismodell",
den Pioneer PDP-5080 XA, der
ausschließlich über einen analogen Tuner verfügt. Der Pioneer
PDP-508XD bringt einen digitalen Tuner mit - Kostenpunkt derzeit
ca. 4.000,00€. Folgende weitere Merkmale bietet der Pioneer
PDP-508XD zusätzlich:
- Intelligent Brightness Control für eine intelligente Anpassung der
Helligkeit der Farben
- Integrierter DVB-T-Digitaltuner mit CI-Slot
- USB-Anschluss
- Subwoofer-Ausgang
- Vorbereitet für ISF-Kalibrierung, ermöglicht eine optimale Bildanpassung
an die Gegebenheiten zu Hause mittels speziell ausgebildetem
Bildjustageexperten
- Multiscreen-Optionen (Bild-in-Bild, Split Screen)
- Vorprogrammierte Fernbedienung
Der Aufpreis von derzeit ca. 400,00€ erscheint in Anbetracht der
zusätzlichen Optionen als angemessen, aber braucht man all dies wirklich?
Schon der Pioneer PDP-5080 XA
bietet unter anderem:
- einen schaltbaren PureCinema Modus für optimale Wiedergabe von
Filmmaterial
- einen internen De-Interlacer mit drei Betriebsarten (Video, Standard,
Standbild)
- ein aufwändiges selektives Farbmanagement und eigene
Justagemöglichkeiten für die Farbtemperatur
- verschiedene schaltbare Rauschfilter zur Eliminierung z.B. von Block- und
Moskitorauschen
- 3 HDMI 1.3 Eingänge
Wir sind daher sehr gespannt, was der Pioneer
PDP-5080XA im Test-Raum leistet. Unsere Ergebnisse lesen Sie in diesem
Praxis-Test.
Verarbeitung

Sehr saubere Detailverarbeitung

Das Klavierlack-Finish begeistert hinsichtlich der Qualität

Die einzelnen Gehäuseteile sind sehr akkurat zusammengefügt

Der optional lieferbare Standfuß weiß hinsichtlich der
gebotenen Materialqualität nicht zu begeistern
Die mitgelieferte Fernbedienung geht für die
Preisklasse
Pioneer möchte mehr denn je als Premium-Marke
gehandelt werden - der Pioneer PDP-5080XA
macht dies auch nach außen hin deutlich. Ein so sorgfältiges Klavierlack-Finish
bietet kaum ein Konkurrent. Es zeigt sich, gerade bei schrägen Betrachtungswinkeln,
dass die Pioneer-Oberfläche rein, satt und tief erscheint. Die Gehäuseteile
sind ausgesprochen akkurat zusammengefügt, nirgendwo sind Unterschiede
bezüglich der Spaltmaße auszumachen. Das Anschlussterminal auf der Rückseite
ist ebenfalls tadellos verarbeitet, nur die billigen Klemmen für den Anschluss
der (optional erhältlichen) Lautsprecher stören. Da wir gerade beim Finden
von Kritikpunkten sind: Der mit 99 ? kalkulierte statische Standfuß
(nicht drehbar) erscheint nur auf den ersten Blick günstig. Die einfache
Materialqualität weiß nicht zu überzeugen. Hier hätten wir gerade von
Pioneer mehr erwartet. Wenigstens gewährt
die Konstruktion dem Pioneer PDP-5080
XA relativ sicheren Stand. Die mitgelieferte Fernbedienung suggeriert
durch eine spezielle Struktur im Kunststoff eine Alu-Oberfläche - die
Qualität des Befehlsgebers ist aber insgesamt als gut zu bezeichnen. Gesamtnote
Verarbeitung in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet - hervorragend.
Anschlüsse

Dreimal Scart, dazu Komponente (inklusive 2-Kanal-Audio), für
die Tonübertragung bei Anschluss eines PCs mittels des eigenen PC-Inputs steht
ein Stereo-Miniklinke-Eingang zur Verfügung

Dreimal HDMI 1.3, zusätzlich ein analoger PC-Eingang. Die
weitere Buchse dient ausschließlich Service-Zwecke
Der Pioneer PDP-5080XA kommt
mit drei HDMI 1.3-Eingängen, die auch schon geeignet sind, Steuerungsbefehle
zu anderen Komponenten zu leiten bzw. Steuerungsbefehle entgegen zu nehmen.
Des Weiteren finden sich drei Scartbuchsen, ein Komponenteneingang (inklusive
2-Kanal-Stereo-Eingang für die Tonübertragung sowie ein PC-Input inklusive
Stereo-Miniklinke-Eingang für die Tonübertragung auf der Rückseite. Ein
2-Kanal-Audioausgang vervollständigt das Sortiment. Ein dedizierter Subwoofer-Pre-Put
fehlt beim Pioneer PDP-5080XA.
Gesamtnote Anschlüsse in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Ausstattung
Bezüglich der Auflösung stellt sich der Pioneer
PDP-5080XA als herkömmliches HD ready-Gerät vor (1.365 x 768 Bildpunkte).
Der mit 16.000:1 angegebene Kontrast erscheint sehr hoch - hier muss man
die Bildbewertung später abwarten, ob man dieses extreme Kontrastverhältnis
auch in der Praxis nachvollziehen kann. Die Bildsignalverarbeitung des
Pioneer PDP-5080XA repräsentiert
den neuesten Stand und ist speziell für den Umgang mit hochauflösendem
Material ausgelegt. Der Pioneer
PDP-5080XA ist für die 1.080p/24-Signalverarbeitung gerüstet. Eingehende
Signale in diesem Format werden bezüglich der Bildwiederholfrequenz verdreifacht
(72 Hz). Dadurch entsteht ein augenfreundlicher, nahezu flimmerfreier
Bildeindruck.

Der Video-EQ ermöglicht eine präzise Bildjustage
Integriert ist ein sehr umfangreicher Video-EQ (siehe Bildwertung), der neben
den gängigen Einstellmöglichkeiten auch ein selektives Farbmanagement und
verschiedene Rauschfilter bereit hält. Ebenfalls hat der interne De-Interlacer
verschiedene Programme (Standard, Video, Standbild).

Das Menü für den Timer
Der Pioneer PDP-5080XA verarbeitet
PAL, SECAM, NTSC 3.58, NTSC 4.43, PAL60 und HD-Signale. Als PC-Auflösungen
werden VGA, SVGA, XGA, Wide XGA und SXGA unterstützt. Der interne analoge
Tuner des Pioneer PDP-5080XA
bietet 99 Programmspeicherplätze und hat einen 2.100 Seiten fassenden
Teletext-Speicher. Eingebaut ist auch ein schaltbarer Timer.
Der Pioneer PDP-5080 XA nutzt
die Möglichkeiten, die durch HDMI gegeben sind (bidirektionale Kommunikation
zwischen einzelnen Komponenten durch HDMI-konformes Steuerungsprotokoll).
Pioneer-Komponenten, die HDMI-Steuerungsbefehle unterstützen, können zusammen
mit dem Pioneer PDP-5080XA verwendet
werden. Ob die Wiedergabe von Inhalten oder aber die Timer-Steuerung eines
DVD-Recorders, alles kann bequem mittels
der Fernbedienung des Plasma-TVs
gesteuert und verwaltet werden. Auch weitere Optionen wie die Einstellung
der Displaysprache, den Ein- und Ausschaltprozess oder die Steuerung eines
AV-Systems kann so mit einer Fernbedienung gemanagt werden.
Gesamtnote in Relation zum Kaufpreis: Ausgezeichnet
Bedienung

Das "Home Menu" des Pioneer
PDP-5080XA

Einfache automatische Installation des internen analogen TV-Tuners.
Störend ist nur, dass vor der Konfiguration ein Passwort (1234 ab Werk)
eingegeben muss, das nicht direkt auffindbar ist. Hier sollte Pioneer
zur Vereinfachung auf derartige Spielereien verzichten und eine optionale
Passwortsicherung anbieten

Die Fernbedienung des Pioneer
PDP-5080XA erweist sich als praktisch. Vermisst wird nur eine Beleuchtungsmöglichkeit
- und der Kontrast zwischen den schwarzen Tasten und dem schwarzen Gehäuse
ist auch nicht optimal. Sehr gut hingegen ist die übersichtliche Aufteilung
Die Bedienung des Pioneer PDP-5080XA
geht, wie gewohnt bei Pioneer, bilanzierend leicht von der Hand. Die Fernbedienung
weist nicht zu viele Bedienelemente auf, sondern ist gut strukturiert
und auch von Neueinsteigern gut zu handhaben. Das Hauptmenü heißt "Home
Menu" und bietet Zugriff auf alle Submenüs. Die grafische Gestaltung aller
Menüs ist hochwertig. Das Anschließen von Geräten an die HDMI-Eingänge
bzw. an den PC-Eingang des Pioneer
PDP-5080XA ist mühsam, so schön es auch ist, dass durch die 90 Grad-Unterbringung
der HDMI-Inputs bei einer Wandmontage kein großer Abstand des Plasmas
von der Wand erforderlich ist - aber beim häufigen Umkabeln stört diese
Art von Anschluss doch. Gesamtnote Bedienung: Ausgezeichnet
Test-Equipment:
Bildqualität
Bild bei Zuspielung eines Blu-ray/HD DVD-Signals
Mission Impossible 2/Blu-ray/1.080p/24:

Wie schlägt sich der Pioneer
PDP-5080XA bei "Mission Impossible 2" ? (Blu-ray)

Im dritten Kapitel von MI 2 stechen gleich zu Beginn der
Schwarzwert und der Kontrast hervor
Zu Beginn des 3. Kapitels in Spanien begeistert der Pioneer
PDP-5080XA gleich zu Beginn der ersten Szene durch seinen hervorragenden
Schwarzwert - gut zu sehen, als die Kamera vom Himmel langsam nach unten
schwenkt. In der selben Szene sind auch gleich die Vorzüge der 1.080p/24-Signalverarbeitung
auszumachen, denn kein Ruckeln stört die fließende, langsame Bewegung.
Es zeigt sich, dass gerade für empfindsame, Qualität gewohnte Filmliebhaber
mit hohem Harmoniebedürfnis Pioneer-Komponenten aktuell eine ausgezeichnete
Wahl sind, da eine komplette 24p-Bildwiedergabekette offeriert wird. Doch
zurück zum Schwarzwert - der Pioneer
PDP-5080XA verbindet hier ein tiefes Schwarz, welches nochmals über
dem von der aktuellen G10-Generation von Panasonic
liegt, mit einem exzellenten Kontrast. Das Dach über dem Hauseingang wird
mit klarer Struktur dargestellt, die großen Palmen links und rechts vom
Eingang sind klar zu erkennen. Wie detailfreudig der Pioneer
PDP-5080XA trotz lediglich HD ready-Auflösung ist, beweist die gute
Herausmodellierung der Wolken vor dem Mond. Im weiteren Verlauf des Films
stellt der Pioneer Gesichter, Hände, Gewänder der Akteure sehr präzise
dar, gerade die sehr gekonnte Wiedergabe von Hautfarben verdient größte
Anerkennung. Nur selten sind leichte, vom Panel herrührende Rauschmuster
zu erkennen, die beweisen, dass auch Pioneers 8G Panel nicht perfekt ist.
Perfekt hingegen ist die Ausarbeitung von Ethan Hunts dunklem Hemd, das
sich sehr schön vom dunklen Hintergrund abhebt. Die feinen Strukturen
des Badezimmers (ca. Laufzeit 13.30) gibt der Pioneer
PDP-5080 XA sehr sauber wieder. Zu Beginn von Kapitel 5 begeistert
die natürliche Darstellung des Feuers - die Flammen wirken sehr plastisch
und farblich genau ausbalanciert. Das 6. Kapitel mit dem übers Land fliegenden
Helikopter beweist einmal mehr die Güte einer kompletten 1.080p/24-Signalkette,
das Bild wirkt absolut stabil, ruhig und sauber.
Casino Royale/Blu-ray/1.080p/24
Eine der aus bildqualitativer Sicht besten Blu-rays ist nach wie vor der
aktuellste 007-Movie "Casino Royale". Hier beginnen wir unsere Beobachtungen
mit Kapitel 2, der farbenprächtigen Szene auf Madagaskar. Die sehr nuancierte
Wiedergabe aller Farben zeichnet hier den Pioneer
PDP-5080XA wiederum aus. Die erdige Farbgebung des Bodens, das Blau
des Himmels - alle Farbabstufungen sind höchst exakt. Ebenfalls überzeugt
die Detailwiedergabe (Handy des Bombenlegers, sein von Narben gezeichnetes
Gesicht), hier konnte der Pioneer trotz identischer Auflösung nochmals
zulegen im Vergleich zur Vorgängergeneration. Die wilde Verfolgungsjagd
auf der Baustelle wird zu einem intensiven heimcineastischen Erlebnis,
weil Bewegungen messerscharf gezeichnet erscheinen und auch kleine Einzelheiten
(Struktur des Betonbodens, Struktur der Metallträger) klar zur Geltung
kommen. Im 3. Kapitel, als Le Chiffres Yacht gezeigt wird, punktet Pioneers
50-Zoll-Plasma wieder mit dem überragenden Kontrast - Le Chiffres dunkle
Kleidung wird sehr gut auseinander differenziert, das schwarze Hemd und
das dunkelgraue Sakko kommen so sehr authentisch zur Geltung. Selbst das
Muster seiner Krawatte ist gut erkennbar. Das türkisfarbene Wasser vor
Nassau/Bahamas gibt der Pioneer
PDP-5080XA erstklassig wieder, ebenso wie das sich im Landeanflug
befindende Wasserflugzeug. Insgesamt schafft es die Pioneer-Kombination
aus Pioneer BDP-LX70A und Pioneer
PDP-5080XA, eine sehr dichte, realistische Atmosphäre zu schaffen,
das Bild hinterlässt einen dreidimensionalen, greifbaren Eindruck, was
uns erneut zeigt, dass eine hohe Auflösung zwar nicht schaden kann, aber
auch nicht alles ist - ein Full HD Panel mit 1.920 x 1080 Pixeln schafft
sicherlich bezüglich Schärfe und Detailtreue bei nativem HD-Material erstklassige
Leistungen, durch die aktuell höchste Auflösung ist aber noch nicht garantiert,
dass das Bild auch plastisch und tief wirkt, denn hierzu sind auch ein
sehr guter Schwarzwert und ein entsprechender Kontrast erforderlich.
Königreich der Himmel/Blu-ray/1.080p/24
Eine brutale Herausforderung an das Bildwiedergabegerät stellt die exzellente
Blu-ray-Disc von "Königreich der Himmel" dar. Gerätschaften mit unzureichendem
Schwarzwert brauchen erst gar nicht anzutreten, ebenso versagen Flachbildschirme,
die keinen guten Kontrast anbieten können. Der Pioneer
PDP-5080XA stellt sich dieser Herausforderung mit Gelassenheit. Gleich
im ersten Kapitel wird trotz der schwierigen Lichtverhältnisse eine Glanzleistung
vollbracht: In der Dämmerung sind praktisch alle Einzelheiten erkennbar,
die Gesichter der Protagonisten erscheinen facettenreich. Diese Eindrücke
bestätigen sich auch zu Beginn von Kapitel 3, das gesamte Bild wirkt komplett
und dynamisch, obwohl die Sequenz erneut sehr dunkel ist. Der Pioneer
PDP-5080XA schafft es, auch in sehr dunklen Szenen ein scharfes, konturenreiches
Bild zur Verfügung zu stellen.
Fluch der Karibik/Blu-ray/1.080p/60
Pioneer hat es endlich geschafft: Nachdem die Vorgängergeneration nur
1.080p/24 unterstützt hat, nimmt die neue Generation auch die zwar qualitativ
schlechteren (3:2 Pulldown), aber durchaus weit verbreiteten 1.080p/60
(alternativ auch 1.080p/50, nur hat dieser Standard faktisch keine Bedeutung)
Signale entgegen. Im Zusammenspiel mit einem Panasonic
DMP-BD10A kann man sich bei "Fluch der Karibik" auf ein farbenprächtiges,
klares Bild freuen. Die sehr angenehme Art des Panasonic, Bilder darzustellen,
geht eine harmonische Verbindung mit dem Pioneer
PDP-5080XA ein. Das Bild wirkt nicht ganz so messerscharf gezeichnet
wie im Zusammenspiel mit dem Pioneer
BDP-LX 70 A, dafür enorm harmonisch und homogen. Die Fähigkeit des
Panasonic DMP-BD10 A, tiefstes
Schwarz darzustellen, kommt auf dem Pioneer-Plasma mit dem Spitzen-Schwarzwert
erwartungsgemäß besonders gut zum Ausdruck.Nur bei langsamen Kamerafahrten
stören die Pulldown-Ruckler, was den sehr anspruchsvollen Filmliebhaber
dazu bewegt, lieber in eine komplette 24p-Kette zu investieren.
Digital Video Essentials/HD DVD, Test-Bilder in 1.920 x 1.080i:
Exzellent schlägt sich der Pioneer
PDP-5080XA beim "Pluge" Testbild, hier zeigt sich, dass Kontrast und
Schwarzwert eine überragende Verbindung miteinander eingehen. Ebenfalls
überzeugt die satte, klare Farbwiedergabe beim entsprechenden Test-Bild.
Ein deutlicher Fortschritt gelang Pioneer im Hinblick auf die Weiß-Wiedergabe.
Früher wirkte das Weiß eher eierschalenfarben, aber nicht wie reines Weiß,
bei den 8G-Panels ist dieses Manko behoben. Auch das Rot erscheint sehr
natürlich, keine sichtbaren Einflüsse anderer Farben stören. Bei den vergangenen
Plasmagenerationen waren bei verschiedenen Pioneer-Modellen minimale Blaueinflüsse
im Rot erkennbar. Verschiedene Grauabstufungen stellt der Pioneer
PDP-5080XA vorzüglich dar, auch in sehr dunklen Grau-Sequenzen hat
er keine Probleme, die einzelnen Steps auseinander zu differenzieren.
Hier hat Pioneer PDP-5080XA
ohne Zweifel eine neue Benchmark geschaffen, an der sich die versammelte
Konkurrenz nun messen muss. Übrigens auch beim leidigen Thema Overscan
- bei Zuspielung eines 1.920 x 1.080er Overscantestbildes mittels HDMI
produziert der Pioneer PDP-5080XA
nur einen extrem geringen Overscan (ca. 1 % oben/unten/seitlich).
King Kong/HD DVD/1.080i/60
"King Kong" war eine der ersten HD DVDs, und ist immer noch Referenzklasse,
wenn es um eine der Perfektion nahe Bildqualität geht. Nun waren wir natürlich
sehr gespannt, wie sich dieser Film macht, wenn er über den Pioneer
PDP-5080XA wiedergegeben wird. Schon das Universal-Logo gleich zu
Beginn wirkt sehr scharf und plastisch, was auch wiederum durch den hervorragenden
Kontrast und den sehr tiefen Schwarzwert begründet werden kann. Das direkt
danach gezeigte Äffchen sowie die Panoramaaufnahme des Zoos beweisen,
dass ein großartiger Detailreichtum nicht nur von Full HD Geräten geboten
werden kann. Der Pioneer PDP-5080XA
ermöglicht auch in den darauf folgenden Sequenzen, beinahe körperlich
in den Film einzutauchen. Ab 50 Zoll Bildschirmgröße, dies sei in diesem
Zusammenhang auch bemerkt, ist "echtes" Kinofeeling möglich, bei kleineren
Diagonalen stellt sich zwar auch ein sehr guter Bildeindruck ein, die
vollen Vorzüge können aber erst ab dieser Größe genossen werden. Bei der
Zuspielung eines 1.080i-Signals erzielt der mit einem sehr guten De-Interlacer
und der Möglichkeit zum Reverse Pulldown (Umkehr des störenden 3:2 Pulldowns,
der Bildruckeln bei langsamen Bewegungen und Kameraschwenks bei einem
60 Hz Signal verursacht. Reverse Pulldown rechnet sozusagen das Signal
wieder in den Ursprungszustand zurück) ausgestattete Pioneer ein souveränes,
klares Bild, Ruckeln ist nur sehr selten und in nur sehr geringem Umfang
zu sehen. Bewegungen wirken im Wesentlichen fließend, scharf und homogen.
Apollo 13/HD DVD/1.080i/60
Obwohl Apollo 13 schon ein älterer Film ist, kann man die Umsetzung auf
HD DVD als gelungen bezeichnen. Der PDP-5080XA zeigt auch hier mit seinem
hervorragenden Schwarzwert, der natürlichen Farbwiedergabe und der beispielhaften
Herausarbeitung von Einzelheiten auch in sehr dunklen Bildteilen, dass
es Pioneer einmal wieder geschafft hat, eine neue Bildreferenz bezüglich
Plasma-Bildschirmen zu schaffen. Das Cockpit der Raumfähre erscheint ebenso
detailliert wie die Gesichter der Akteure, die verzweifelt versuchen,
ihre Mission und ihr Leben nach der Explosion des Sauerstofftanks zu retten.
Der Kontrollraum erscheint ebenfalls sehr scharf und klar, nur minimales
Rauschen ist sichtbar, insbesondere bei Bewegungen. Insgesamt wird deutlich,
dass selbst bei einem älteren Movie wie Apollo 13, wenn er sorgfältig
neu in HD abgetastet wurde, mit dem entsprechenden Equipment eine sehr
hohe Bildgüte möglich ist.
Bildqualität bei normalen DVDs, Zuspielung 1.080p-Signal über HDMI, Star
Wars Episode IV:
Der Pioneer PDP-5080 XA sichert
beim vom sehr guten Panasonic
DMP-BD10A hochskalierten Bild von Ep. IV eine sehr neutrale Farbwiedergabe
(Laufband direkt in der Eröffnungssequenz wird in klarem Gelb wiedergegeben),
das Schwarz des Weltalls wirkt enorm tief. Der Sternzerstörer des bösen
Imperiums, der das Konsulatsschiff verfolgt und "einfängt", wird mit sehr
guter Detailtreue wiedergegeben. Im Inneren von Leias Schiff zeigt der
Pioneer wiederum, dass er Weiß nun viel authentischer wiedergeben kann.
R2D2s Außenhaut erscheint präzise detailliert, für eine herkömmliche DVD
entsteht ein sehr dichter, mitreißender Bildeindruck.
Bildqualität bei normalen DVDs, Zuspielung 576i-Signal
über Komponente, Star Wars Episode IV:
Bei dieser Testreihe dokumentiert der Pioneer
PDP-5080XA eindrucksvoll seine derzeitige Ausnahmestellung. Er muss
das eigehende Signal digitalisieren, de-interlacen und auf die native
Panelauflösung von1.365 x 768 Bildpunkten hochskalieren, also nahezu die
gesamte Bildsignalverarbeitung in Eigenregie durchführen. Die Ergebnisse
sprechen für sich - die Uniformen der Storm Troopers erscheinen detailliert,
ebenso Darth Vaders Maske. Das gesamte Bild überzeugt durch Schärfe und
Rauscharmut. Die Farbgebung erscheint etwas unausgewogen (Blau des Himmels
wirkt zu intensiv), was zum Teil aber auch an Ep. IV liegt. Schließlich
hat das Filmmaterial schon etliche Jahrzehnte auf dem Buckel. Insgesamt
aber beweist der Pioneer PDP-5080
XA, dass seine interne Bildsignalverarbeitung nur mit dem Wort "erstklassig"
zu umschreiben ist. Was aus einem schlichten analogen SDTV-Komponentensignal
herausgeholt wird, ist vorbildlich. Der interne De-Interlacer stellt ruhige,
homogene Bewegungsabläufe sicher, der interne Scaler rechnet auch kleine
Bilddetails ohne störendes Flimmern auf die höhere Panelauflösung hoch.
Der Video-EQ

Bildmenü des Pioneer PDP-5080
XA

Verschiedene vorprogrammierte Bildfelder können angewählt
werden
Zunächst einmal gibt es verschiedene vorprogrammierte Bildfelder.
"Standard" eignet sich laut Pioneer für ein
gutes Bild bei normalen Lichtverhältnissen, was sich in der Praxis auch
bewahrheitet. "Dynamisch" maximiert Bildschärfe und Kontrast (es gibt
zudem hier keine Möglichkeiten, an diesem Bildfeld noch durch eigene Optimierung
Feintuning zu betreiben). In der Praxis ist dieser Modus für den seriösen
TV- und Filmgenuss ungeeignet, das Bild wirkt überschärft, zu aggressiv
und grell sowie farblich unnatürlich. Diese Betriebsart wird gern in Elektroniksupermärkten
genutzt, um so durch brutale Kontrast- und Helligkeitswerte bei gleichzeitig
massivem externen Lichteinfluss einen besonders intensiven Bildeindruck
vorzugaukeln. Wählt man das Programm "Film", wird die Bildschärfe etwas
herabgesetzt im Vergleich zu "Standard". Die Konturen der im Bild gezeigten
Objekte wirken dadurch weicher, fließender. Die Farben sind weniger intensiv
gehalten und strahlen eine angenehme Wirkung aus. Kontrast und Helligkeit
sind eher zurückhaltend eingestellt. Das "Sport" Programm ist ebenso wie
"Dynamisch" sehr grell und agiert mit sehr kräftigen Kontrast- und Helligkeits-
sowie Farbeinstellungen. "Spiele" senkt die Bildhelligkeit sichtbar, damit
soll die Augenfreundlichkeit auch nach längerem Gaming erhalten bleiben.
Bei "Anwender" (für PC-Quellen sind im Übrigen nur die Betriebsarten "Anwender"
und "Standard" verfügbar) kann man folgende Parameter nach eigenem Gutdünken
justieren:
? Kontrast
? Helligkeit
? Farbsättigung
? Tint (Rot-/Grün-Balance bei NTSC-Signalen)
? Schärfe
? Nur für PC-Signale: Rot, Grün, Blau (dafür entfallen die Regelmöglichkeiten für Farbsättigung, Tint, Schärfe)

Schärferegler mit praxisgerechten Abstufungen
Alle Regler sind sinnvoll abgestuft und lassen ein gutes Feintuning zu.
Wichtig: Der Video-EQ des Pioneer
PDP-5080 XA sollte nur dann verwendet werden, wenn der Video-EQ im
Zuspieler komplett deaktiviert bzw. auf Werkseinstellung gesetzt ist.
Der Pioneer PDP-5080XA verfügt
noch über erweiterte Bildeinstellmöglichkeiten.

In den "Profi-Einstellungen" finden sich sehr viele
Parameter zum Bild-Feintuning

Das Sub-Menü "Bilddetail" gehört zu den
Profi-Einstellungen

Dreistufige Gammakorrektur - eher für rudimentäre Zwecke

Enhancer-Modus für die Wiedergabe hochfrequenter Bilddetails
Diese finden sich im Bildmenü unter den "Profi-Einstellungen".
Zu diesen Einstellmöglichkeiten gehört die PureCinema-Funktion. Sie erkennt
automatisch Kinofilmen als Quelle, die ursprünglich mit 24 Frames/Sekunde
gedreht wurden. Die Bilder sollen speziell für eine Darstellung mit hoher
Auflösung optimiert werden. Es gibt verschiedene Modi für PureCinema,
die allesamt zur Aufgabe haben, in Abhängigkeit von der Programmquelle
und deren Bildwiederholfrequenz beim Encoding eine optimale Bildqualität
zu garantieren. Nicht alle Modi sind bei allen Eingangssignalen verfügbar.
In der Praxis hilft hier nur Ausprobieren - je nach Quelle kann der "Standard"-Modus,
der "Glatt"-Modus oder der "Vorrücken"-Modus (schlecht übersetzt, eigentlich
ist im englischen Original "Progressiv" gemeint) die besten Ergebnisse
liefern. Für die meisten Fälle ist "Standard" die beste Betriebsart.
Bei den Profi-Einstellungen findet sich auch die "Intelligent"-Betriebsart,
die automatisch die Bildqualität je nach gezeigtem Bildinhalt optimiert.
Helligkeits- und Farbbalance-Werte werden ständig automatisch angepasst.
Zusätzlich ist noch die "DRE"-Einstellung vorhanden, welche für eine zusätzliche
Betonung des Bildkontrastes in vier Stufen (Aus, hoch, mittel, tief) sorgt.
Über die "Schwarzwert"-Einstellung lässt sich die Tiefe des Schwarzes
nochmals minimal steigern. ACL (an oder aus) soll stets einen korrekten
Bildkontrast sicherstellen. Der Enhancer-Modus widmet sich in drei Stufen
der Wiedergabeart hochfrequenter Bildbereiche. Die Art, wie hohe Bildfrequenzen
dargestellt werden, entscheidet über die Detailwiedergabe: Einstellung
"1" erzielt ein hartes Bild, "2" ein natürliches und "3" ein etwas weich
gezeichnetes Bild. Der Pioneer PDP-5080
XA hat auch eine Gammakorrektur eingebaut, die allerdings lediglich
in drei Stufen schaltbar ist und so nur rudimentäre Justagen zulässt.

Das Menü für die umfangreichen Farbeinstellungen

Farbraum 1 entspricht dem Standard, Farbraum 2 soll laut
Pioneer "besonders lebendige" Bilder ermöglichen
Bezüglich der Farbwiedergabe bietet der Pioneer
PDP-5080 XA ein vollständiges Setup an Einstellmöglichkeiten.
Was die Farbtemperatur angeht, sind folgende Parameter verfügbar:
? Hoch - weiß mit bläulichem Ton
? Mittelhoch - mittlerer Wert zwischen hoch und Mittel
? Mittel - soll eine besonders natürliche Farbwiedergabe ermöglichen
? Mitteltief - zwischen Mittel und Tief
? Tief - Weiß mit rötlichem Ton
? Manuell - eigene Justagemöglichkeit für die Farbtemperatur
Um die Farbtemperatur manuell einzustellen, kann man bezüglich R, G, B
(Rot, Grün, Blau) ein Feintuning für helle und für dunkle Bildbereiche
für eine optimale Farbtemperatur durchführen. Für Bilder mit klareren
Farbkonturen gibt es CTI steht für Colour Transient Improvement (was für
eine verbesserte Farbkantenschärfe sorgt.

Farbselektives Management für eine penible Anpassung
Zur Verfügung steht, wie schon von den Vorgängermodellen her
bekannt, ein selektives Farbmanagement für Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta
und Gelb. Rot kann so beispielsweise näher an Magenta oder näher an Gelb
gerückt werden.
Der Pioneer PDP-5080 XA ist
zusätzlich mit verschiedenen Rauschfiltern ausgestattet, die nahezu alle
Arten von Bildrauschen bekämpfen:
? 3DNR: Dreidimensionale Rauschunterdrückung. Eliminiert Videorauschen
(aus/hoch/mittel/tief)
? Feld-NR: Entfernt Flimmern (aus/hoch/mittel/tief)
? Block-NR: Reduziert störendes Blockrauschen (aus/ein)
? Moskito-NR: Entfernt Moskitorauschen (aus/ein)

3DYC- und De-Interlacing-Modus-Menü
Der Pioneer PDP-5080 XA
hat einen De-Interlacer mit anwählbaren Betriebsarten (I-P-Modus): "1"
für Videobild-Optimierung, "2" für die Standardeinstellung, und "3" für
Standbilder. Die "3DYC"-Funktion optimiert die Trennqualität von Helligkeits-
und Farbsignal (aus/hoch/mittel/tief).
TV-Tuner

Der eingebaute Tuner des Pioneer
PDP-5080 XA schlägt sich gut

Tadellose Bewegungswiedergabe

Auch Heimatfilme schauen auf dem Pioneer
PDP-5080 XA gut aus
Pioneer macht große Fortschritte bezüglich der Qualität
des im Pioneer PDP-5080 XA verbauten
analogen Tuners. Der Level der herausragenden Panasonic-Tuner wird noch
nicht ganz erreicht, das Bild wirkt im Vergleich minimal unnatürlicher.
Zudem erzeugt die Tunereinheit leichte Bewegungsunschärfen. Bei großen
Flächen wie z.B. grünem Rasen, ist leichtes Flächenrauschen erkennbar.
Die Farbgebung kann überzeugen, die Farben wirken angenehm natürlich und
lassen weder durch eine zu kalte noch eine zu warme Farbgebung Schwächen
erkennen. Störend ist, dass kleine Details - z.B. der Giebel des Kirchturms
in der Ferne - leicht flimmern. Insgesamt muss aber auch festgestellt
werden, dass die Güte der ausgestrahlten Programme gerade auf prinzipiell
hochwertigen Flachbildschirmen zu
Wünschen übrig lässt. Manchmal hat man das Glück - z.B. neue Filmproduktion
der Jahre 2006 und 2007 von ARD und ZDF - und kann sich auch vom Gegenteil
überzeugen, d.h. dann genießt man beim Freitagabend-Spielfilm eine ansprechende
Bildqualität mit tadelloser Schärfe und guter Detailtreue.
Gesamtbewertung Bild
Der Pioneer PDP-5080XA
macht nahezu alles richtig. Sein Schwarzwert und sein Kontrast setzen
neue Maßstäbe. Die interne Signalverarbeitung operiert auf Premium-Niveau.
Mittels der vielfältigen Einstellmöglichkeiten kann man das Bild nahezu
nach Belieben optimieren. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Hervorragend
- perfekt.
Ton
Optional kann für den Pioneer PDP-5080XA
ein Unterbau-Lautsprecher bestellt werden - hier sollte Pioneer
allerdings endlich Lautsprecher gleich "serienmäßig" mitliefern. Wer daher
keine Lust verspürt, zusätzlich Geld auszugeben und/oder die Auffassung
vertritt, dass der Unterbaulautsprecher kein wirklicher formaler Gewinn
fürs elegante Gehäuse darstellt, kann an die Lautsprecher-Klemmanschlüsse
auf der Rückseite auch beispielsweise 2 Satellitenlautsprecher anschließen.
Bedauerlicherweise hat sich Pioneer den Subwoofer-Vorverstärkerausgang
gespart, so dass man, möchte man einen aktiven Subwoofer zur effektiven
Bassunterstützung bemühen, den Sub zwischen die beiden Satellitenlautsprecher
mittels LS-Kabel einschleifen muss. Die Leistung der im Pioneer
PDP-5080 XA eingebauten Verstärkereinheiten fällt gar nicht einmal
kläglich aus. Vielmehr wird ein ordentlicher Leistungseindruck geboten,
der von den nützlichen Klang-Einstellmöglichkeiten weiter unterfüttert
wird. Gesamtnote (aufgrund der sich nicht im Lieferumfang befindlichen
Lautsprecher erfolgt eine Abwertung, denn dies ist unüblich in solchen
Preisgefilden): Befriedigend- gut

Verschiedene Klangeffekte sorgen für eine klare Akustik sogar
mit kleinen Anflügen von Räumlichkeit
Fazit

Prost auf Pioneer: Der Pioneer
PDP5080 XA markiert die neue Spitze bei den Flachbildschirmen - auch
ohne Full HD-Auflösung
Obwohl der Pioneer PDP-5080XA"nur"
mit einer Auflösung von 1.365 x 768 Pixeln antritt, verweist er alle anderen
uns bekannten Flachbildschirme aktuell auf die Plätze. Für einen Preis
von derzeit ca. 3.600,00€ - der auf den ersten Blick für ein HD ready-Plasma
hoch erscheint - wird eine Bildqualität offeriert, die alles andere uns
bisher bekannte in den Schatten stellt. Vor allem die Kombination aus
erstklassigem Schwarzwert und superbem Kontrast ist es, die den Reiz des
"Kuro"-Plasmas ausmacht. Dunkle Bildteile können in tiefem Schwarz genossen
werden, trotzdem gehen keine Details unter - vielmehr stellt der Pioneer
nahezu alle Einzelheiten sauber strukturiert und plastisch dar. Für den
Pioneer PDP-5080XA spricht auch
die extrem gute interne Bildsignalverarbeitung, selbst über den Komponenteneingang
eingespeiste 576i-Signale erscheinen in ausgezeichneter Qualität auf dem
Bildschirm. Um das Bild gemäß der eigenen Vorstellungen oder gemäß den
Bedingungen des Aufstellungsortes zu optimieren, stehen eine Vielzahl
sinnvoller Reglungs- und Justagemöglichkeiten zur Verfügung. Auch hier
erfüllt der Pioneer PDP-5080XA
nahezu alle Ansprüche versierter Anwender. Die Anschlussbestückung ist
gut, die Verarbeitung des Hauptgerätes hinterlässt einen geschliffenen
Eindruck - insgesamt beweist der Pioneer
PDP-5080 XA, dass er zwar einen happigen Kaufpreis hat - aber im Endeffekt
jeden Cent doppelt Wert ist, denn für unter 4.000,00€ beginnt mit
dem Pioneer PDP-5080XA der Einstieg
in die absolute Premium-Liga der Bildwiedergabegeräte.
Nahe an der Perfektion: Der Pioneer
PDP5080XA aus der neuen "Kuro"-Generation verschiebt mit sensationellem
Kontrast und erstklassigem Schwarzwert die Grenzen des Machbaren deutlich
weiter nach oben

Bildwiedergabegeräte Oberklasse
Test 21. August 2007
Preis-/Leistungsverhältnis          
+ Nie zuvor gesehener, superber Kontrast
+ Hervorragender Schwarzwert
+ Neutrale, ausgeglichene Farbwiedergabe
+ Überragende interne Videosignalverarbeitung beschert Top-Bild auch bei 576i
Analog-Signaleinspeisung
+ Erstklassiger Video-EQ mit weit überdurchschnittlichen Einstellmöglichkeiten
und hoher Effizienz
+ Praxisgerechte Anschlussbestückung
+ Sehr hochwertige Verarbeitung des Hauptgeräts
- Optionaler Standfuß mit bescheidener Materialqualität
- Lautsprecher nicht im Lieferumfang
Test: Carsten Rampacher, AREADVD
Datum: 21. August 2007
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
Schnick, © Copyright 2007 HIFI-REGLER, AREADVD
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