Pioneer SC-LX901 im Test bei Audiovision: Referenz

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Pioneer SC-LX901

Mehrkanal-Receiver


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AUDIOVISION: Referenz

11/2016

In der Audiovision Ausgabe 11/2016 auf den Seiten 24 bis 27 wurde der Pioneer SC-LX901 AV-Receiver getestet.


Testauszug:

„… mit 1.100 Watt im 7-Kanalbetrieb (4 Ohm) bietet der SC-LX901 in etwa so viel Leistung wie sein Vorgänger. Dank Digital-Endstufen liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei geringen 101 Watt und rutscht somit nur ganz knapp an unserem Stromsparer-Logo vorbei.

Wie von Pioneer-Receivern gewohnt, legt der SC-LX901 mit einem schlackenfreien und hochauflösenden Sound los, der auch bei Pegeln jenseits von Gut und Böse nie anstrengend klingt. So preschte der Dolby-Atmos-Sound auf Metallicas Blu-ray „Through the Never“ ungeheuer dynamisch und mit faszinierender Räumlichkeit. Das Schlagzeug drückt mit dem nötigen Volumen und dem richtigen Punch, dazu schmetterten die Gitarren wuchtig und körperhaft. Grundsätzlich setzte der Pioneer Musik wie Filmton überaus dynamisch und geradezu lässig in Schall um.

Die Einmessung mit MCACC Pro dauerte zwar eine gefühlte Ewigkeit, überzeugte aber mit plausibel gesetzten Boxen-Parametern, 3 EQ-Kurven sowie einem ganzen Arsenal an klangverbessernden Filtern. Hierbei überzeugte uns besonders die „Phase Control“-Schaltung mit einem hörbaren Zuwachs an Volumen und Bass. Die 3 ermittelten EQ-Kurven hatten dagegen nur messtechnisch relevante Auswirkungen auf den Klang – das hatten wir vom SC-LX89 noch anders in Erinnerung (im gleichem Testraum und mit denselben Boxen wohlgemerkt). Tadellos dagegen die locker-luftige Räumlichkeit der Darbietung, die lückenlos auch die letzte Ecke unseres Hörraums füllte. Dolby Atmos-Material wie „Mad Max: Fury Road“ oder Dolbys „Amaze“-Trailer schallten ungemein authentisch und mitreißend, die Wassertank-Szene im DTS:X-Democlip zu „Divergent“ sorgte mit um und über uns herum blubbernden Wassermassen fast für Atemnot.

Auch im Stereobetrieb zeigte sich der Pioneer als ganz Großer und brachte die Dynamik von Beethovens drittem Satz der „Mondscheinsonate“ grob- wie feindynamisch präzise zu Gehör. Auch audiophil aufgenommene Singer-Songwriter-Musik à la Kari Bremnes baute sich körperhaft zwischen den Boxen auf und verströmte zudem die richtige Portion musikalischen Schmelz – Klasse! …“


Bewertung:

+ hochauflösender, dynamischer und Räumlicher Klang
+ hohe Leistungsreserven mit elf integrierten Endstufen
+ Dolby Atmos und DTS:X ab Werk an Bord
+ 4K-Videoverarbeitung samt HDCP 2.2 und HDR
+ elaborierte Einmess-Automatik MCACC Pro
- Kein Auro 3D-Ton


Fazit:

Pioneers neues Receiver-Topmodell überzeugt mit 11 Endstufen, Dolby Atmos und DTS:X, einer ausgefeilten Einmess-Automatik und Spitzenklang. Dank HDR und HDCP 2.2 blickt der Bolide zudem sicher in die Video-Zukunft. Lediglich Auro 3D könnte manch einer vermissen.


Testurteil: sehr gut

Referenzklasse

 

Dieser Test bezieht sich auf den AV-Receiver Pioneer SC-LX901