Pioneer VSX-LX50 bei AUDIOVISION im Test

AUDIOVISION (ab 3/07)

9/2007

Testauszug:

"...die Rennwagen aus "Cars" drehten mit präziser, dreidimensionaler Räumlichkeit auf, und selbst die erwähnte Riesenwelle und die Kanonenschüsse kamen nun mit gleicher Wucht..."

"...im direkten Vergleich spielte der Pioneer frischer und legte bei den Dialogen und der Hintergrund-Musik von "Der Herr der Ringe" mehr Glanz auf..."

"...in Sachen Raumabbildung vermittelte er die Straßengeräusche aus "The Sentinel" beispielsweise glaubwürdig und realistisch..."

"...schon bei Dolby Digital und DTS brachte die Ansteuerung über HDMI Vorteile. Der Pioneer löste Peter Cincottis "Live in New York" noch besser auf und brachte die Geschehnisse auf der Bühne klarer in den Vordergrund als bei einer koaxialen oder optischen Verbindung. Das volle Klangerlebnis gibt's aber erst mit den neuen Tonformaten. Der Dolby TrueHD-Mix (im Player ins PCM-Format gewandelt) der amerikanischen HD-DVD von "Phantom der Oper" klingt detailreicher und einfach besser als die normale Dolby-Variante..."

"...mit CDs im "Pure Direct" -Modus gefiel der Pioneer uns sogar noch mehr als bei Mehrkanal-Ton. Hier gab es keinerlei Dynamik-Einschränkungen - kein Wunder angesichts einer gemessenen Stereo-Leistung von 132 Watt an acht und 193 Watt an vier Ohm. Der Bass von Michael Ruffs "Speaking in Melodies" kam knochentrocken und selbst bei hohen Pegeln präzise. Selbst im Stereobetrieb bewirkte HDMI eine leichte Steigerung der Klangqualität..."

Bewertung:

+ gute Ausstattung inklusive HDMI 1.3a
+ ausgefeilte Einmess-Automatik
+ decodiert Dolby TrueHD und DTS-HD
- wenig Verstärkerleistung im Mehrkanalbetrieb

Fazit:

Wenn Pioneer beim VSX-LX 50 die Leistungsschleusen etwas weiter öffnen würde, wäre uns der Receiver eine Empfehlung ohne jede Einschränkung wert; so bleibt ein gewisser Vorbehalt. Ausstattung und Klang machen ihn aber trotz der gedrosselten Power im Heimkino sehr reizvoll.