Pro-Ject Pre Box bei AUDIO im Test

AUDIO
Pro-Ject Pre Box

11/2007

Testauszug:

"...die neue 685 von Bowers & Wilkins spielt mit den Pro-Ject-Musketieren herrlich smart, smooth, unangestrengt zusammen - schwarzer Samt, mit hohem Genussfaktor. Wer mehr Analyse und Punch möchte, kann zur KEF iQ3 greifen - dann zeigen die Pro-Jects, wie viel Kontrolle sie ausüben können. Bei aller Puppenstuben-Idylle scheint hier viel highendiges Verständnis durch. Idealbeispiel: das Finale von Anton Bruckners 5. Sinfonie. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt live, in der Dynamik unkomprimiert und mit maximaler Abbildungsschärfe. Überraschend viele Vollverstärker in einer vergleichbaren Preisregion ächzen zwar nicht unter dieser Kost - aber sie neigen zum Schönfärben, zum weihevollen Nuscheln. Das Pro-Ject-Trio dagegen blieb auf Kurs, vor allem in der räumlichen Abbildung sehr präzise. Zum Spaß hat AUDIO die Monos gegen die Stereo-Endstufe in gleicher Bauweise, die "Amp Box" für 250 Euro, ausgetauscht: Die Kraft war da, auch die harmonische Verwandtschaft, Abstriche gab' s in der räumlichen Präzision..."

Bewertung:

+ ultrastabil, grenzenlos stark, dynamisch zupackend, transparent und neutral
- wird (sehr) heiß, braucht (viel) Strom

Fazit:

Die harte Wahrheit: Die Monos sind besser als die Vorstufe. Die weiche Wahrheit: Diese Winzlinge könnten eine Branche umstürzen - das Konzept ist verführerisch, die Schaltung sowie die audiophile Absicht der Monos sind schlicht grandios. Ein potenzieller Superseller.

Gesamturteil: Oberklasse

Im Test der Audio-Ausgabe 11/2007 wurde die Vorstufe Pro-Ject Pre Box, zwei Endstufen Pro-Ject Ampbox Mono und eine Endstufe Pro-Ject Amp Box als Kombination getestet.