Pro-Ject RPM 1 Carbon bei AUDIO im Test: Empfehlung

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Pro-Ject RPM 1 Carbon

Manueller Plattenspieler mit montiertem Tonabnehmer Ortofon 2M Red


Zum Produkt
Audio: Empfehlung (ab 01/10)

4/2015

In der Audio Ausgabe 4/2015 auf den Seiten 142 bis 144 wurde der Pro-Ject RPM Carbon 1 getestet

Testauszug:

"... das hier Klang über alle geht, bewies der kleine Österreicher mit den tschechischen Genen im Hörtest. Dort begeistert er nicht nur durch außergewöhnliche Spielfreude. Er erziehlt eine Breitbandigkeit, die man so schnell nicht von einem preiswerten Laufwerk mit MM-System erwarten würde. Allem voran überzeugte der tiefreichende, klar strukturierte Bass, den man in seiner Präzision eher einem Masselaufwerk mit MC-Tonabnehmer zugetraut würde. Die von einigen Pro-Jects bekannte Anmache im Oberbass zum Überspielen der unterbelichteten Tiefbassanteilen  ersparte der RMP 1 Carbon seinen Zuhörern. Gleichzeitig verwöhnte er sie mit geradezu betörendem Klangfarbreichtum in den Mitten. Stimmen wie die von Tori Amos oder Michael Stipe (R.E.M.) blühten auf und konnten sich mitreißend entfalten. Toll vor allem, weil diese Tugenden nicht mit einem mittigen, vorgründigen Klangbild erkauft wurden. ..."

Bewertung:

+ Breitbandig, farbenprächtige, differenzierte Mitten

- Verrutscht leicht auf der Stellfläche - kein Spieler für Grobmotoriker

Fazit:

Mit dem RPM 1 Carbon schuf Pro-Ject ein Ausnahmetalent unter den Plattenspielern. Er sieht verdammt gut aus für eine Lösung. die samt eines äußerst brauchbaren Ortofon-Tonabnehmers nicht einmal 500 Euro verschlingt. Er lehrt auch klanglich - und noch überraschender - messtechnisch manchem teuren Boliden das Fürchten. Am meisten zittern müssen allerdings preisgünstige CD-Player, die gegen solche Analogangebote fast blass wirken.

Preis/Leistung: überragend