Rega Planar P5 bei STEREO im Test

STEREO

6/2006

Testauszug:

"...der P5 spielt wunderbar schlackenlos frisch und dynamisch lebendig - allerdings mit dem aufwändigeren Netzteil, ohne wirkt er vergleichsweise doch ein wenig flach. Klangfarblich könnte man ihm lediglich eine leichte energetische Unterbelichtung im Grundton nachsagen - bei mir harmonierte er daher schön mit dem voll klingenden Benz LP auf der teuren Seite, auf der günstigen empfiehlt Matthias Böde das Ortofon Vinyl Master VM Red..."

"...Scott Walkers neues Album "The Drift", das wegen orchestraler Pegelsprünge und extremer Rauminformationen klangliche Fähigkeiten auslotet, aber auch schnell Grenzen zeigt, spielte der P 5 schön selbstverständlich, sein RB 700 Arm führte die Abtaster gewohnt sicher..."

"...auch die Handtrommel am Anfang von "Birds" schwingt mit dem P 5 schnell, unverzögert und farbenreich..."

Fazit:

Mit dem Netzteil TT PSU liefert der P5 ein wunderbar selbstverständliches, flüssiges und ausgewogenes Klangbild. Wie alle Rega-Spieler ist er von einer guten Aufstellung abhängig. Ein günstiger Weg ist das Rega-Wandpodest. Während auch der eingebaute RB 700-Tonarm zu den Top-Armen zählt, scheinen die günstigeren Lösungen an vielen Stellen der Konstruktion den Vorsprung vor anderen Drehern zu nehmen. Wer einen natürlichen, sauberen und unkomplizierten Spieler sucht, findet im P 5 einen sehr empfehlenswerten, aber nicht konkurrenzlosen Plattenspieler.

Preis/Leistung: sehr gut