Rega Planar RP3 bei STEREO im Test

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Rega Planar RP3

Plattenspieler


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STEREO

10/2011

"In der Stereo-Ausgabe 10/2011 auf den Seiten 84 bis 86 wurde der Rega RP 3 getestet."

Testauszug:

"...und da war es: das locker sprudelnde, leicht gewebte und doch substanzielle Rega-Klangbild. Was der große, ungleich teurere P9 zu voller Blüte treibt, ist im RP3 bereits angelegt - eine quirlige, stets auf dem Punkt spielende sowie trockene, natürlich-unverstellte Wiedergabe ohne artifizielle Glanzlichter. Erstaunlich ist die plastische Raumabbildung und zudem, wie weit das Leichtgewicht im Bass hinabreicht. Solchen Tiefgang würde man eher von den Boliden des Fachs erwarten, gleichwohl der RP 3 nicht deren Massivität erreicht, aber wohl auch gar nicht auf diese abzielt, sondern die unteren Lagen ebenfalls luftig und beweglich, aber nie schlank reproduziert. Dafür, dass es nicht zu grazil wurde, sorgte schon das druckvolle Vivo Blue. So bot Ray Browns Bass auf "Solar Fire" nicht nur Kick, sondern obendrein die gewohnte Fülle. Zusammen mit den präsenteren Benz-MCs gelang dem Rega erst recht ein großer Auftritt, denn ein 700 Euro teures ACE SL hat natürlich mehr drauf als ein Vivo Blue. Der RP3 offenbarte seine dynamischen Fähigkeiten und gab den Höhen eine spritzige, aber zugleich goldene Note. So soll's sein! Dass wir so viel Spaß an und mit dem neuen Rega hatten, lag nicht zuletzt an seiner audiophilen Aura. Dieser Plattenspieler macht seinen hohen Entwicklungsstand hörbar. Er weiß einfach, was er tut und folgt erfolgreich seinem Konzept von leicht und locker..."

Fazit:

Präzise gearbeiteter Plattenspieler mit durchdachtem Leichtbaukonzept. An dem strukturierten, musikalischen Klangbild hat der hervorragende Tonarm seinen Anteil.

Preis/Leistung: exzellent