Rega Planar RP40 (limited edition) bei STEREO im Test

STEREO

12/2013

"In der Stereo-Ausgabe 12/2013 auf den Seiten 72 bis 73 wurde der Rega RP40 getestet."

Testauszug:

"...dies ist wörtlich zu nehmen, denn der Jubiläumsdreher besticht zuallererst mit seinem fülligen, druckvollen Bassbereich. Die satten tiefen Lagen von Madeleine Peyroux' "Instead" etwa erschienen fulminant, aber sauber und konturiert. Auch verschmiert der leichte Brite bei aller farbigen Opulenz nicht den Rhythmus. Wohl dank der aufwändigen Motorsteuerung bietet er sogar das flüssigere, treibendere Timing als der RP3, wirkt deshalb zackiger und forscher als dieser. Die kanadische Sängerin kam sonor und eindringlich rüber. Ebenso Frank Sinatra in seinem markanten Timbre. Leuchtende, ausdrucksvolle Stimmen mit einer guten Portion Schmelz sind ohnehin eine Spezialität des leichten Briten. Diese erkauft er allerdings auch durch seinen etwas abgedunkelten Präsenz- und Hochtonbereich, wobei der Effekt akustisch weniger drastisch ausfällt, als es die Frequenzgangmessung glauben macht. Dennoch: Der RP 40 trägt zum Jubiläum ganz schön dick auf und schmeißt sich mit dieser Opulenz gekonnt ans Publikum 'ran. "Analog-Feeling" erzeugt auf sympathische, den Hörer unmittelbar ansprechende Weise auch die kompakte Tiefenstaffelung. Zwar werden Vorne-Hinten-Bezüge dargestellt, doch der Dreher konzentriert seine Energie eher zum vorderen Bühnenrand hin. Dies bestärkt indes seine "musikalisch-nachdrückliche" Art. So erfüllt der RP40 eine ganz wichtige Forderung, die für jeden Plattenspieler gilt, auf die Rega jedoch insbesondere zielt: Er macht Spaß und Lust auf Vinyl. Man legt Scheibe um Scheibe auf und genießt seine vollmundigen, aber sauber geordneten Darbietungen. So bestätigt der Dreher am Ende sogar tonal den "runden" Geburtstag..."

Fazit:

Regas Jubiläumsmodell verströmt jede Menge analoge Aura. Es klingt vollmundig-sonor, bleibt dabei aber sauber und entwickelt eine ansteckende Rhythmik.

Preis/Leistung: exzellent