Sonus Faber Venere S im Test bei Stereoplay

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Sonus Faber Venere S

3-Wege Standlautsprecher


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STEREOPLAY

1/2016

In der Stereoplay Ausgabe 1/2016 auf den Seiten 36 bis 39 wurden die Sonus Faber Venere S getestet.

Testauszug:
„… doch selten täuschte der optische Eindruck so sehr: Die Venere S tönte so gar nicht voluminös und langsam, wie man es ihr angesichts von Größe uns stilvollem Auftritt vielleicht zugetraut hätte. Chris Jones‘ „No Sanctuary“, das bei unzureichend kontrollierter Membranfläche schon einmal ins Bullig-Schwammig tendiert, tönte über die Venere fast schlank und pointiert und gewann eine ungekannte Leichtigkeit. Dafür sorgten auch die exzellente Raumausleuchtung und die mühelos transparente Stimmdarstellung.
Bei Brahms‘ Klaviertrio Nr. 1 in der schwelgerischen alternativen Version des Trio Testore (SACD) war das schon eine Spur zu kammermusikalisch leichtfüßig, wenn auch im besten Sinne audiophil und sehr spielfreudig, sodass die Tester der großen Box etwas Unterschätzung durch die Rückwand zudachten (30 cm erwiesen sich als ideal). Dann versprühte die Venere auch bei Johnny Cashs „Solitary Man“ einen Charme, wie man ihn eigentlich nur von audiophilen Zwei-Wege-Monitoren kennt: extrem homogen, neutral, stimmig und holographisch, mit einem zwar durchaus vorhandenen, aber in der Masse eher zurückgenommenen Tiefbass.
So ist das Comeback nicht nur optisch gelungen; für Freunde wandnaher Aufstellung und monitorhaften Charmes erinnert die Venere S an beste Vertreter der Gattung aus dem Hause Sonus – wie die CremonaAuditor M. Nur mit standesgemäßer Dynamik und dem Charme eines echten italienischen Klangmöbels. Bellissimo! …“

Fazit:
Sehr audiophile, homogene und spielfreudige Box, die allerdings deutlich schlanker klingt, als sie aussieht. Der audiophile Kleinmonitor im Großformat fühlt sich auch in kleinen Räumen und wandnah sehr wohl.

Klang: absolute Spitzenklasse
Preis/Leistung: sehr gut