T+A AMP 8 bei STEREO im Test

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
T+A AMP 8

High-End Endstufe


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STEREO

2/2014

"In der Stereo-Ausgabe 2/2014 auf den Seiten 46 bis 47 wurde der T+A AMP 8 getestet."

Testauszug:

"...beim Hörtest genoss der Amp den Kontakt zur Familie, als weitere Komponenten dienten uns der DAC 8, während wir den MP 3000, der uns seit dem Test in der Mai-Ausgabe als Datenlieferant unentbehrlich geworden ist, hier als CD-Laufwerk einsetzten. Als Lautsprecher kamen Elacs großartige 409 zum Einsatz, verkabelt wurde mit ChordCable, Audioquest und 02A. Sodann prügelten und quälten wir das kleine Kerlchen im Hörraum nach allen Regeln der Kunst. Von Ihnen käme sicher niemand auf die Idee, absichtlich einen Kurzschluss zu provozieren. Wir haben es gemacht, aber erst nach dem Hörtest - der Amp 8 zeigte sich ungerührt. Im Verbund mit den oben beschriebenen Geräten verschaffte er sich im Hörraum sehr bald Respekt. Ich gestehe, dass kompakte Verstärker nicht unbedingt zu meiner highfidelen Sozialisation gehören, ich sie im Unterbewusstsein sogar fast automatisch in die Rubrik "Spielkram" stecke und sie es deshalb stets etwas schwerer haben, bei mir eine positive Grundhaltung zu erzeugen..."

"...der T+A machte da keine Ausnahme. Doch er gewann schnell an Sympathie durch sein Temperament und seine Basskontrolle bei St. Germains "Rose Rouge". Warme, aber keinesfalls zuckrige Klangfarben entfalteten sich, als Livingston Taylor den Stevie Wonder-Song "Isn't She Lovely" interpretierte. Marla Glen, eine Künstlerin, bei der man zweimal hinhören muss, um herauszufinden, ob es sich bei ihrer Gesangsdarbietung um eine männliche oder weibliche Stimme handelt, hat vor 20 Jahren mit ihrem Debütalbum "This Is..." für Furore gesorgt, hatten ihre Stücke doch starke emotionale Kraft im Verbund mit eingängiger, dabei aber nie flacher oder gar einfallsloser Musik zu bieten. Die Aufnahmequalität war und ist überraschend gut, Stimme und Dynamik überzeugen besonders. Lediglich im Bass meinte man es etwas zu gut und mischte ihn reichlich fett ab. Hier strafte der Amp 8 seine Abmessungen Lügen, verließ geringfügig den Pfad der Tugend und gab sogar noch eine Prise "Fett" obendrauf. Bei etwas kühleren oder dünner eingefangenen Aufnahmen verlieh das der Darbietung einen absolut überzeugenden Charme. Die Raumdarstellung geriet dann besonders in der Breite großzügig. Bis nahe an die Leistungsgrenze beeindruckte die Präzision in der Abbildung, die nie ins Ätherische, Wolkige, Unbestimmte, nicht Ortbare abzudriften drohte. Der Amp 8 garnierte diesen Vortrag mit Fluss und Leichtigkeit in der Wiedergabe. Das von mir zuvor als Spielzeug belächelte Kästchen streckte mir keck die Zunge raus und ließ mich staunend im Sessel zurück..."

"...davon ermutigt beschlossen wir, ihn abschließend mit den großen Jungs in einen Sandkasten zu setzen, ihn also mit Lautsprechern zu verbinden, die gemeinhin als verstärkerunfreundlich gelten. Zu diesem Zweck hatten wir uns eine frisch restaurierte Infinity Kappa 9a in den Hörraum gestellt, die eine tiefste Impedanz von um ein Ohm aufweist. Bis zu mittleren Pegeln wusste der kleine Verstärker selbst dieses Lautsprecherbiest zu führen, ohne sich abzuschalten oder gar Rauchzeichen von sich zu geben. Kompliment, zumal er für solche Einsätze gar nicht konzipiert wurde - wie übrigens die meisten Verstärker heute..."

Fazit:

Mit seinen klanglichen Fähigkeiten weiß der AMP8 ebenso zu überzeugen wie mit seiner Verarbeitung. Auch seine Messwerte sind untadelig! Mehr zu diesem Preis bei diesen Abmessungen ist schwerlich zu finden!

Preis/Leistung: exzellent