T+A KS 350 bei AUDIO im Test

AUDIO

5/2012

"In der Audio-Ausgabe 05/2012 auf den Seiten 22 bis 33 wurden fünf Paar Standboxen im Vergleich getestet."

Testauszug:

"...was die zierliche T+A bei Madonnas "Ray Of Light" an Bassgewalt entfesseln konnte, war nichts weniger als beeindruckend. Sie klang massig und souverän wie eine ganz Große, auch wenn sich ihr Tiefbass eher an Geschmäcker mit einem Faible fürs Voluminöse richtete und weniger präzise den Schlägen der elektronischen Bassdrums folgen konnte. Diesem Stil folgte auch der Gesamtcharakter der Box: Stimmen klangen betont weich und schmeichlerisch, zuweilen gehaucht, selbst die mitunter scharf aufgenommenen Bläserattacken in Marla Glens "Best Of" meisterte sie mit warmem Timbre, setzte aber auch auf Gemütlichkeit. Wer es gerne schnell, dynamisch und mitunter aggressiv mag, den wird die T+A vermutlich nicht erwärmen. Wer sich dagegen eher zurücklehnt und Klassik-Perlen wie Wagners "Parsifal" auf SACD (Janowski) entspannt aus der virtuellen 15. Reihe hört, den könnte die kleine Alu-Box glücklich machte. Geradezu atemberaubend weit, breit und opulent ihr Abbild der Berliner Philharmonie - insbesondere den herausragenden Chor servierte sie wohltuend dezent-subtil, distanziert und voluminös. Eine Box für ruhige und lange Stunden, bei denen man nie das Gefühl hat, genervt zu werden oder eine zu kleine Box erworben zu haben..."

Bewertung:

+ betont warme, unaufdringliche und sanfte Box mit weiter Raumabbildung
- nicht so dynamisch und anspringend, im Tiefbass fehlt es etwas an Kraft

Preis/Leistung: gut