TEST: Denon Cocoon Portable (Kurzfassung)

HIFI-REGLER-TEST

5.7.2013

Autor: Philipp Kind, AREADVD, exklusiv für HIFI-REGLER am 5.7.2013


Lesen Sie hier eine kurze Zusammenfassung des aktuellen Tests bei AREADVD über das tragbare Lautsprecher-Dock Denon Cocoon Portable.

Klar nach dem Konzept des großen Bruders entwickelt, zeigt sich die flexible Variante des Denon Cocoon - das Cocoon Portable - etwas kompakter zeigt sich das Gerät im modernen und formschönen Design und bringt alle Features und Funktionen des Cocoon Home mit. Flexibilität steht beim Cocoon Portable im Mittelpunkt, daher ist ein Akku integriert, der bis zu fünf Stunden lang für eine tolle Untermalung des Picknicks im Grünen sorgt. Dank des praktischen Tragegriffs lässt sich das Portable perfekt transportieren, die Fernbedienung kann dabei direkt am Gerät verstaut werden.

Denon Cocoon Portable in schwarz - Frontansicht

Denon Cocoon Portable in hochglanz schwarz

 

Das Cocoon Portable wirkt in Hochglanzschwarz sehr schick und hochwertig. Da das Gehäuse einschalig und somit spritzwassergeschützt ist, ist es auch für den Outdoor-Einsatz ideal vorbereitet. Dank der Gummifüße steht das robuste Gerät standfest auf allen Unterlagen.

Ganz zu Ende gedacht wurde der Punkt Flexibilität aber leider noch nicht - im Cocoon Portable steckt weder WiFi Direct noch Bluetooth. Im Klartext heißt das, dass man am Strand, im Freibad, etc. entweder auf das integrierte iPod/iPhone-Dock zurückgreifen, oder mit einem Smartphone einen WLAN-Hotspot generieren muss.

Ist ein WLAN vorhanden, ist die Integration aber problemlos möglich. WPS oder NetLink steht zur Verfügung und bieten ähnlich hohen Komfort. Unterstützt der Router WPS ist die Einbindung per Knopfdruck sicherlich am einfachsten. Bei NetLink muss aber ebenfalls nur das iPhone auf das Dock gesteckt werden, per App werden dann die Netzwerkdaten synchronisiert. Ist man im Besitz eines iPhone 5 mit Lightning-Connector, kann die Einrichtung auch per USB-Kabel erfolgen.

Im Netzwerk integriert kann die Musik drahtlos nicht nur via AirPlay vom iPhone übertragen werden sondern genauso von einem Android- oder Windows Phone, PC oder NAS über das DLNA-Protokoll. Das Cocoon ist kompatibel zu MP3, WMA, AAC, WAV, FLAC und PCM. Außerdem findet sich ein Klinkeneingang sowie ein USB-Anschluss an der Rückseite. Ein frei nutzbares Internetradio mit über 17.000 Sendern ist ebenfalls integriert.

Auch beim Cocoon Portable kommt das sehr helle OLED-Display zum Einsatz. Es überzeugt mit extrem feiner Auflösung und exzellenter Ablesbarkeit auch im Garten bei strahlendem Sonnenschein. Einmal auf das Display gedrückt und das integrierte iPod/iPhone-Dock fährt aus. Wie beim Cocoon Home handelt es sich hier noch um einen 30-Pin Anschluss, für iDevices mit Lightning-Connector ist ein Adapter oder der Anschluss per USB an der Rückseite notwendig.

Bedienelemente - Anschluesse

Anschlüsse und Bedienelemente der Denon Cocoon Portbable

 

Die Bedienelemente an der Oberseite rechts reagieren sensitiv auf Berührungen, sind beleuchtet und dienen der Lautstärkeregelung, Preset-Wahl und Play/Pause. Auch eine kompakte Fernbedienung im Scheckkartenformat liegt bei. Am einfachsten und auch komfortabelsten fällt aber die Steuerung mit der Android- bzw. iOS-Applikation aus.

Im Cocoon Portable steckt ein digitaler 50 Watt Class D-Verstärker. Trotz kompakter Abmessungen schafft ein Class D-Verstärker aufgrund der hohen Effizienz extreme Leistungsfähigkeit bei geringer Verlustwärme. Bei den Lautsprechern handelt es sich um Vollfrequenztreiber mit einem Durchmesser von 100 mm. Mit überzeugender Pegelfestigkeit und überraschend stark ausgeprägter Räumlichkeit präsentiert das Cocoon Portable lebendigen und klaren Klang mit toller Dynamik.

Im ausführlichen Testbericht des Cocoon Portable bei AREADVD lesen Sie wie das Dock mit fairem Preis und überzeugender Performance ein AREADVD-"Überragend" errang.

 

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