Unison Simply Italy bei STEREOPLAY im Test: Highlight

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Unison Simply Italy

Röhrenvollverstärker


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STEREOPLAY: Highlight (ab 5/05)

4/2012

"In der Stereoplay-Ausgabe 04/2012 auf den Seiten 40 bis 42 wurde der Unison Simply Italy getestet."

Testauszug:

"...fast schon dreist, wie dieser Unison Transistor-Klassenkollegen und selbst Röhren beschämte! Sapperlot, das Vibraphon in "Besame Mucho" (von der stereopley-Disc "Ultimate Tunes") muss ja gar nicht so aufnahmetechnisch klingen. Der Simply Italy übertrug es, als hätte jemand die Platten aufgewärmt, vorher Stück für Stück liebevoll poliert und auch die Wollklöppel frisch gewaschen sowie zurechtgezupft. Ecco! Während das Metall wie sonnenbeschienen funkelte, huschten und hüpften die Bällchen sagenhaft behende. Kein Wunder, dass auch die Snare-Wirbel ledriger, noch mehr zum Anfassen klangen; auch der Bass schritt im wunderschön tiefbunten Ornat würdig wie selten daher. Und hatten die Tester den Audreal ebenfalls zum Wunderkind ernannt, so wirkte der Unison im Vergleich dann doch wie ein gestandener Kardinal und der EL-84-Amp, bei aller Begabung, eher wie ein schüchterner Ministrant. Natürlich - stromgierige Boxen können Kardinäle ins Stolpern bringen. Brave Schallwandler wie die Impuls III von Dynavox füllen auch mit dem Simply Italy große Räume aus. Dann lassen sich die Vorzüge des Class-A-Verstärkers - wunderbar lebendige Rotbäckchenstimmen, Natursaiten-Geigen, kristallklare Piano-Tondiademe - aus dem Vollen genießen. Der Fan wird nur eines beklagen: dass er sich von der Musik mit dem Simply Italy nicht losreißen kann..."

Fazit:

Mit dem bezahlbaren Simply Italy hat Unison den ultimativen Verstärker für den sparsameren High Ender gebaut. Limitierungen bei Pegel und Boxen steht ein unfassbar warmer, tragender, natürlicher und erbaulicher Klang gegenüber.

Klang: absolute Spitzenklasse

Gesamturteil: gut – sehr gut

Preis/Leistung: überragend