Velodyne EQ-Max 15 bei AUDIOVISION im Test: Highlight

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Velodyne EQ-Max 15

Aktiver Subwoofer mit 15-Zoll Treiber und Einmesselektronik


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AUDIOVISION: Highlight (ab 3/07)

6/2015

In der audiovison Ausgabe 6/2015 auf den Seiten 52 bis 61 wurden fünf Subwoofer im Vergleich getestet

Testauszug:

"... riesige Membranfläche und hohe Verstärkerleistung sorgen theoretisch für eine extrem tiefreichende und lautstarke Basswiedergabe. Zumindest Letzteres konnte unser Messlabor bestätigen, 112 beziehungsweise 111 Dezibel Maximalschalldruck bei maximaler respektive minimaler Tiefpassfrequenz sprechen eine deutliche Sprache und sind die besten Werte in diesem Testfeld. Die gemessenen Frequenzgänge fallen indessen unterhalb von 40 Hertz schon erkennbar ab, so dass der Velodyne untere Grenzfrequenzen von "nur" 30,6 respektive 33 Hertz knackt. Da reichten andere Kandidaten weiter in den Frequenzkeller hinunter.

Die Frequenzgänge zeigten zudem eine kleine Ungereimthait: Senkt man per Regler auf der Rückseite die Tiefbassfrequenz, sinkt gleichzeitig auch der Wiedergabe-Pegel. Bei jeder Änderung der Trennfrequenz wird also aich ein neues Einpegeln fällig. Dies ist dank der mitgelieferten Fernbedienung aber glücklicherweise nich allzu aufwändig. ..."

"... Das "EQ-Max" im Namen des Velodyne weist auf die vorhandene Einmess-Automatik hin, die nach Anschluss des beiliegenden Messmikrofons per längerem Druck auf die Fernbedienungstaste  "EQ" schon nach zirka einer Minute ihre Arbeit erledigt hat. Leider überzeugte uns das erziehlte Klangergebnis nicht wirklich. Ohne Einmessung spielt der Velodyne in unserem Testraum sauberer und hatte zudem mehr Schub von ganz unten. Das beweist er beispielsweise mit der Minenfeld-Szene aus "Ice Age - Jetzt taut's", wo er die Explosionen mit großer Wucht und geradezu ansatzlos in die Magenwände drückt. Er bleibt zudem selbst bei XXL-Wiedergabepegeln unerschütterlich und behält perfekt die Übersicht, bei denen die anderen Testkandidaten schon die Fahnen streichen mussten. Auch Rockmusik a la "3 Doors Down" macht einen Heidenspaß mit dem EQ-Max 15, er pustet E-Bass und Kickdrum so überzeugend raus, dass man sich wirklich ins Livekonzert versetzt fühlt. Selbst feinere Töne wie zum Beispiel Michael Ruffs "Speaking in Melodies" bringt er überzeugend und sauber, hier integrieren sich aber andere Testkandidaten besser ins Gesamtklangbild. ..."

Bewertung:

+ hoher Maximalpegel

+ saubere, tiefreichende Wiedergabe

+ Eingänge für Lautsprecherpegel vorhanden

- Einmess-Automatik nicht sonderlich effektiv

Fazit:

Wer einen Subwoofer will, der auch bei höchsten Pegeln souverän seine Bass-Arbeit verrichtet, ist beim Velodyne genau richtig - das ist uns ein "Highlight" wert. Am Einmess-System sollte der amerikanische Hersteller aber noch etwas feilen.