Yamaha CD-N301 bei AUDIO im Test

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Yamaha CD-N301

Netzwerkfähiger CD-Player


Zum Produkt
AUDIO

4/2015

In der Audio Ausgabe 4/2015 auf den Seiten 48 bis 59 wurden drei CD/Netzwerk-Player getestet

Testauszug:

"... zunächst wirkte der Yamaha etwas hölzern, zeichnete beispielsweise das Glockenspiel in Midlakes "Aurora Gone" des 2013er Albums "Antiphon" hohler und nasaler als erwartet. Aber sobald die "Pure Direct"-Taste nicht benötigte Schaltkreise konsequent den Saft abdreht, erklangen auch die Mitten deutlich natürlicher. Überhaupt gefiel beim kleinen Japaner das feine Spiel, ohne dabei allzu nervös oder ungenau zu werden. Etwas enger in der Abbildung als sein direkter Gegenpart von Onkyo, nicht so weitläufig räumlich, aber insgesamt  eine Spur fokussierter. Insbesondere Stimmen weiblicher Interpreten - wie etwa Shelby Lynn mit ihrem 2014er Album "Just A litte Lovin'" - erhielten über den Yamaha straffere Konturen und authentoschen Ausdruck. Erst in Sachen Räumlichkeit und Tiefe wies der 500-Euro-Player DNP-730 von Denon dem kleinen CD-301N deutlicher in die Schranken - mit einem strafferen Tiefton und weit reichender Bühne.

Bei Kombigeräten aus CD und Netzwerkplayer wird die natürliche Neugier des HiFi-Testers umso stärker geweckt: Wie schlagen sich CD und bitgenaue Kopie von der Festplatte im direkten Vergleich? Das 1971er-Album "Pick Up A Bone" von Rupert Hine und David Maciver diente als spannendes Testmaterial - einmal über das Netzwerk als Flac-Version mit 48/16-Auflösung gespielt, dann in der auf CD gepressten Form direkt über das Laufwerk. Letztere wirkte ein wenig kraftloser und ungenauer und ließ gerade die vorher gelobte Leichtigkeit vermissen. Jedoch eines hat die CD voraus: Sie spielt auch beim Yamaha selbstverständlich gapless. ..."

Bewertung:

+ günstiger, natürlich klingender Player mit Streaming-Extra

- kein Gapless-Playback

Preis/Leistung: sehr gut