Yamaha CX-A5100 und MX-A5000 im Test bei Audiovision: Referenz

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Yamaha CX-A5100

11.2-Kanal AV-Vorverstärker


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AUDIOVISION: Referenz

2/2016

In der Audiovision Ausgabe 2/2016 auf den Seiten 18 bis 22 wurde der Yamaha CX-A5100 und der Yamaha MX-A5000 als Vor-End-Kombi getestet.

Testauszug:
„… mit einer gigantischen Gesamtleistung von 1.100 Watt an vier Ohm lassen sich selbst größte Heimkinosäle problemlos beschallen. Am hohen Durchschnittsverbrauch von 36 Watt bei der Vorstufe bzw. 321 Watt bei der Endstufe hat sich nichts geändert. Mit so viel Power unter der Haube platziert das Yamaha-Gespann dann auch die kräftigen Kontrabässe in Silje Nergaards „If you love somebody set them free“ von der „Live in Köln“-DVD auch ohne Subwoofer mit zupackendem Temperament, greifbaren Konturen und selbst bei Live-Pegeln mit solch einer Gelassenheit in unseren Hörraum, wie es nur die ganz großen AV-Boliden vermögen. Nergaards charismatische Stimme evozierte dank fantastischer Feinauflösung und körperhafter Abbildung wohlige Gänsehaut.
Vor dem zweiten Hördurchgang kam die Einmess-Automatik ins Spiel, die bis zu acht Messpositionen unterstützt und dabei auch die Aufstellwinkel der Boxen berücksichtigt. Die ermittelten Werte korrespondierten weitgehend mit den Gegebenheiten unseres Hörraums, nur unseren freistehenden, großen Center definiert das YPAO-Einmesssystem als „klein“. Die drei bereitgestellten Klangkurven schallten für unseren Geschmack etwas hell, was aber kein Problem ist. Denn jede Kurve lässt sich auf den semi-parametrischen Equalizer kopieren, der mit sieben Bändern präzise Justagen bei Frequenzen, Güte und Pegel erlaubt.
Als Nächstes rotierte der Dolby-Atmos-Trailer „Amaze“ im Player, den die Yamaha-Kombi mit eindrucksvoller Größe, Plastizität und Präzision zu Gehör brachte. Die Bombeneinschläge in der Bunkerszene von „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ schleuderte die Kombi mit solch einer Dynamik, Bassgewalt und realistischer Tonalität in den Raum, das uns angst und bange wurde. …“
„… ob Mainstream-Pop, audiophile Singer/Songwriter-Aufnahmen oder komprimierte YouTube-Kost – der Yamaha bringt jede Art von Musik mit klarer Ortungsschärfe, anspringender Lebendigkeit, kontrollierten Bässen und nie nervendem Spiel auf den Punkt. Das dreistufig umschaltbare DAC-Filter erlaubt dabei feinste Klanganpassung. …“

Bewertung:
+ dynamischer, souveräner Klang
+ 4K/60p-Wiedergabe mit HDCP 2.2 und HDR
+ Dolby Atmos und DTS:X
+ umfangreiche Multimedia-/Streaming-Ausstattung
+ 11.2-Processing und 11 Endstufen
- Boxen-Distanzeinstellung könnte feiner sein
- kein Auro 3D-Ton

Fazit:
Yamahas neue Vorstufe CA-X5100 wurde auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und spielt sich mit der zeitlos guten 11-Kanal-Endstufe MX-A5000 in den Olymp unserer Bestenliste. Lediglich beim Boxen-Setup sehen wir noch etwas Luft für Verbesserung.

Testurteil: sehr gut
Referenzklasse