Yamaha R-N500 bei AUDIO im Test: Empfehlung

Audio: Empfehlung (ab 01/10)

5/2014

"In der Audio-Ausgabe 5/2014 auf den Seiten 48 bis 53 wurden zwei Netzwerksysteme im Vergleich getestet."

Testauszug:

"...der Netzwerk-Receiver verbreitete unabhängig von der Quelle ein analoges Flair. Die gesamte Performance wirkte nicht nur rund und stimmig, sondern auch extrem geschmeidig. Die Bässe kamen satt, tief und kontrolliert aus der Sonics Allegra II. Spielfreude, Spielfluss und Homogenität standen in reziproker Relation zum Preis und zum Klang-Kulturerbe aus den 80ern. Hier dürften Kenner der im Design zitierten Receiver-Oldies den kleinen Stilbruch begrüßen: Die Urahnen standen eher für dünne Bässe und harsche Höhen. Die Minis von Denon konnten einem fast Leid tun, so eindeutig ging der direkte Vergleich der Systeme für den Einteiler von Yamaha aus. Dabei hatten deren Entwickler keine Fehler gemacht und ein sehr gutes Set abgeliefert. Nur: Yamaha gelang mit dem R-N 500 ein ganz großer Wurf, wie man ihn unabhängig von der Produkt-Kategorie nur alle paar Jahre hat. Ob es an den analogen Endstufen lag, am integrierten Streamer, dessen Signal sich nicht erst durch ein norm-konformes S/PDIF-Interface zum Wandler zwängen muss oder an beidem, braucht den Nutzer nicht zu interessieren. Fakt ist, dass der seidige, elegante und wärmer abgestimmte Einteiler klanglich auf ganzer Linie überzeugte..."

Bewertung:

+ wertiges Komplettsystem mit seidigem, sattem Klang
- eingeschränkte Tonformate

Fazit:

Ein Preis-Hammer: Das Design erinnert mich an meinen ersten Yamaha-Receiver, den ich mir Anfang der 80er Jahre zulegte. Da konnte man allerdings von einem derart satten Klang für umgerechnet 450 Euro nur träumen. Ganz zu schweigen vom Streaming, das noch unter die Rubrik Science Fiction fiel.

Preis/Leistung: überragend