Yamaha YSP-1400 bei AUDIOVISION im Test

AUDIOVISION (ab 3/07)

6/2014

"In der Audiovision-Ausgabe 6/2014 auf den Seiten 56 bis 62 wurden sechs Sound-Bars im Vergleich getestet."

Testauszug:

"...mit den drei Tastern auf der Fernbedienung wählt man, ob die Sound-Bar in der Mitte des Raumes, links oder rechts steht - schon ist sie spielbereit. Feinkorrekturen lassen sich bei Bedarf durch eine Pegeleinstellung der virtuellen Audiokanäle vornehmen. Ansonsten gibt es einen Bassregler, eine einstufige Mittenanhebung sowie sechs Klangprogramme, die sich in der Art der Klangabstrahlung unterscheiden. Der Höreindruck hebt sich von herkömmlichen Sound-Bars ab: Sitzt man mittig, so kommt Sprache sehr deutlich und bei Bedarf enorm laut (105 Dezibel mit 400 Hertz) beim Hörer an. Seitlich sitzende Zuschauer nehmen Dialoge durch Bündelung aber deutlich leiser wahr. Tipp: Im Stereo-Modus strahlt die Soundbar besonders zu den Seiten hin ab, während sich der frontal abgestrahlte Schall eher auslöscht. Den besten Klang entfaltet die Sound-Bar ab etwa zwei Meter Abstand, dann verschmelzen die insgesamt zehn Treiber zu einer Schallquelle. Bei Musik fallen eine diffuse, gelegentlich etwas unpräzise Stereo-Abbildung sowie leichte Verfärbungen auf, wobei die Klangbalance aus Bässen, Mitten und Höhen stimmig ist - längeres Hören stresst nicht. Die Bässe, gemessen mit Bassrumpeln, erreichen mit 84 Dezibel zwar keine Rekordwerte und rappeln dann schon deutlich, klingen bei moderaten Lautstärken aber sauber und ausgewogen. Druckvoll und ohne Lieblingsfrequenzen spielt die Sound-Bar ab etwa 50 Hertz auf, obgleich das optisch solide wirkende Kunststoffgehäuse bei einzelnen Frequenzen mitdröhnt. Wer will, kann der Sound-Bar über den Sub-Ausgang einen Aktivbass zur Seite stellen. Zur Höchstform läuft sie bei Surround-Filmen auf: Die verblüffend gut funktionierende und viel weniger als bei herkömmlichen Sound-Bars vom Hörplatz abhängige Surround-Wirkung macht einfach Spaß..."

Fazit:

Das Sound-Bar-Konzept von Yamaha überzeugt uns mit seinem druckvollen und vor allem räumlichen Sound, den herkömmliche Sound-Bars nicht erreichen. Da verzeiht man die etwas unpräzise Stereodarstellung und leichten Verfärbungen gerne.