THX - Hintergrundinformationen
THX - kaum ein Begriff in der Heimkino-Welt wird häufiger missverstanden.
Kaum einer, um den sich mehr Mythen ranken. Für manche hat das
Kürzel THX schlicht Kult-Character, andere meinen, THX-Lizenzen
seien schlicht eine höchst profitable "Abzocke" des
Lukasfilm-Gründers und StarWars-Erfinders George Lucas. Doch
nur wenige haben sich bisher sachlich mit THX auseinander gesetzt.
Grund genug für uns, dies hier einmal zu tun.
Die THX-Story
Fragt man bei Lucasfilm nach, wie es zu THX kam, so erfährt
man folgendes: Der Filmemacher George Lucas hatte schon in seinen
frühen Anfängen ein besonderes Engagement, seine Filme (StarWars,
Indiana Jones) mit fantastischen Soundkulissen und Toneffekten auszustatten.
Dazu hatte er sich extra einen großen authentischen Kinosaal
("Dubbing Theatre") in seinen Studios auf der Skywalker-Ranch
im kalifornischen Marin County aufgebaut, um sicher zu stellen, dass
seine Soundtracks beim späteren Vorführen in den Kinos tatsächlich
die beabsichtigten Effekte genau so wiedergaben, wie sie abgemischt
wurden.
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Dubbing Theatre in den Lucasfilm-Studios auf der
Skaywalker-Ranch |
Doch als er seine eigenen Filme später als Zuschauer
erlebte war George Lucas nicht selten sehr enttäuscht. In jedem
Kino klangen seine Filme anders, und vor allem blieben sie fast immer
hinter ihrem Potential zurück. Als Gründe hierfür erkannte
George Lucas im wesentlichen zwei Schachpunkte: Kinos waren großenteils
raumakustisch schlecht ausgestattet und sie nutzten für die Ton-Wiedergabe
ungeeignete Elektronik-Komponenten oder Lautsprecher. Einem kreativen
Macher-Typen wie George Lucas ließ es keine Ruhe, dass ein Zuschauer
den Sound seiner Filme nur höchst zufällig einmal in ein
seiner ganzen Qualität genießen konnte. Und so ward die
Idee geboren, eine Qualitäts-Norm, ein Art Güte-Siegel zu
schaffen, das nur den jenigen Kinos verliehen werden sollte, die in
jeder Beziehung so ausgestattet sind, dass in ihnen George-Lucas-Filme
optimal wiedergeben werden können. Zusammen mit seinem Chef-Toningenieur
Tomlinson Holman entwickelte George-Lucas in seinem Dubbing Theatre
umfassende Kriterien-Kataloge und Kinos, die diese Kriterien erfüllten
durften und sollten dies den Zuschauern signalisieren: mit dem THX-Logo.
Was die Abkürzung THX wirklich bedeutet, konnten wir übrigens
nie schlüssig in Erfahrung bringen. Es gibt dazu mehrere Theorien:
Möglich ist, dass THX die Abkürzung sein sollte für
"Tomlinson Holman's eXperiments" oder
"Tomlinson Holman's Crossover" (U.a. entwickelten die Beiden
eine Frequenzweiche (engl.: crossover) für THX-Lautsprecher
und "X" wird im englischen gerne als Kürzel für
"Kreuzung" verwendet.) Mitunter wird auch die Meinung vertreten,
dass THX an einen frühen Filmtitel von George Lucas, an "THX
1138" anknüpft.
Im Laufe der Jahre wurde THX ausgedehnt. Nicht nur Kinos,
sondern auch Filme durften sich mit dem THX-Logo auszeichnen - sofern
sie die strengen Kriterien von Lucasfilm erfüllten. So war für
kommerzielle Kinos eine konsequente Normierung geschaffen. Lucasfilm
gliederte seine THX-Division aus den Lucasfilm-Studios der Skywalker-Ranch
aus und konzentrierte THX in San Rafael, nördlich von San Francisco.
Mittlerweile wurde mit der Gründung der THX Limited auch firmenjuristisch
eine Trennung vollzogen. Da in den USA das Thema Home Theatre von
je jeher eine ganz andere Dimension hatte, als in Europa, wurde die
THX-Idee frühzeitig auch auf diesen Bereich ausgedehnt: THX Home.
Damit wollen wir uns im Folgenden näher befassen.
THX Home
Eines dürfte nach dem oben geschriebenen schon klar
geworden sein: THX Home ist kein Verfahren zur Tonübertragung,
wie etwa Dolby Digital oder Dts. Es ist auch kein Verfahren zur Erzeugung
unterschiedlicher Klangkulissen, wie Yamaha's DSP-Programme. THX ist
eine Norm, die geschaffen wurde, um Software (DVDs) authentisch auf
Hardware (Heimkino-Elektronik und -Lautsprecher) abzuspielen. So gibt
THX sowohl den Studios (Software-Herstellern), als auch den Elektronik-
und Lautsprecher-Herstellern eine sichere Richtlinie, was und wie
sie produzieren müssen, um auf dem richtigen Pfad zu sein. Gleichzeitig
haben die Zuschauer die Sicherheit, mit einem durchgängig nach
THX-Normen produzierten System (und idealerweise auch nach THX-Vorgaben
gemasterten DVDs) den optimalen Heimkino-Genuss zu erhalten. Damit
ist THX einmalig und mit keinem System auch nur annähernd zu
vergleichen.
THX Home nähert sich dem optimalen Heimkino-Hörerlebnis
über die Original-Akustik des Kinofilms. Da der heimische Hörraum
eine völlig andere Akustik aufweist als ein Kino, gleicht THX Home
das Klangbild des Films an die veränderten raumakustischen Bedingungen
an. Dies geschieht durch eine ausgeklügelte Nachbearbeitung,
die im Folgenden genauer vorgestellt werden soll.
Es gibt bei THX Home auch elektronische Möglichkeiten, um zum
Beispiel die akustischen Auswirkungen einer nicht hundertprozentig
idealen Lautsprecheraufstellung zu korrigieren. Bei THX Home findet
das "Sound-Tuning" in Form einer speziellen Nachbearbeitung
(Postprocessing) statt. Stark vereinfacht bedeutet dies: Erst kümmert
sich ein Prozessor um die Decodierung, anschließend kommt ein zweiter
Prozessor zum Einsatz, der das sogenannte "Post Processing"
durchführt, bei dem die exakte, THX-gerechte Nachbearbeitung nach
spezifischen Tonparametern erfolgt. Physikalisch sind diese Prozessoren
im THX-Verstärker / -Receiver auf einem einzigen Motorola-Chip
untergebracht. Eine solche THX-zertifizierte Heimkino-Komponente ist
also tatsächlich elektronisch anders aufgebaut, als ihre nicht-THX-zertifizierten
Konkurrenten.
  
Bei Lukasfilm findet auf der Skywalker-Ranch die Sound-Abschmischung
der Kinofilm-Produktionen statt (siehe Bild oben, Postproduction Bühne)
und bei der THX Division in San Rafael wird geprüft, wie die
Abmischungen in der akustischen Umgebung eines typischen Home Theatres
ankommen (siehe oben rechtes Bild).
"THX Ultra" und "THX Select"
THX-Zertifikate im Home-Cinema-Bereich unterscheiden sich
grundsätzlich in zwei Klassen:
THX Ultra und THX Select. Emtsprechend die Logos, die auf den THX-zertifizierten
Komponenten zu sehen sind:
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Das THX Ultra-Logo |
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Das
THX Select Logo |
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Ursprünglich gab es nur ein THX. Etwa 1999 wurde
dann THX Select wurde als kostengünstigere Variante der THX-Norm geschaffen,
die vor allem für kleinere Hörräume geeignet sein sollte. Gleichzeitig
wurde zur besseren Unterscheidung die bisherigere, strengere Norm
in THX Ultra umbenannt. Ganz allgemein kann man sagen, dass die Select-Variante
weniger streng in der bei THX Ultra kompromisslosen Auslegung des
Equipments ist. Manche Puristen und Freunde des "richtigen?THX"
sehen in THX Select eine unerwünschte Verwässerung des ursprünglichen
Systemgedankens. Doch wer THX und Lucasfilm kennt, der weiß,
dass dies keineswegs so ist. THX-Select und THX-Ultra unterscheiden
sich definitiv nicht im Klang, sondern im wesentlichen in den Leistungsreserven
der Endstufen und Lautsprecher. Unterschiedlich ist auch die Übernahmefrequenz
des Subwoofers und der bei THX Ultra zwingend vorgeschriebenen Einsatz
von Dipol-Lautsprechern für die zwei Surroundkanäle eines THX 5.1-Systems.
Bei der Select-Variante werden diese zwar ebenfalls empfohlen, man
kann jedoch auch ein THX-Select-zertifiziertes System ohne Dipole
aufbauen.
Die Charakteristik der Lautsprecher ist bei THX Ultra
exakt festgelegt: Abstrahlwinkel, Dynamik-Umfang und Frequenzgang
sind sehr eng definiert. Ebenso ist die Aufstellung eine Wissenschaft
für sich. Denn nur, wenn alles hundertprozentig stimmig und exakt
eingemessen ist, ist die Erfüllung des THX Ultra-Standards gewährleistet.
Bei THX Select ist man da großzügiger, auch die Aufstellung der Lautsprecher
ist wesentlich einfacher.
Während die Subwoofer-Übernahmefrequenz bei THX Ultra bei 80 Hz liegt,
wurde sie bei der THX Select-Norm auf 100 Hz heraufgesetzt. THX Select
soll für kleine bis mittelgroße (ca. 30 m²), THX Ultra für große
Hörräume (ca. 40 m²) geeignet sein. Aufgrund der Unterschiede in
der für das jeweilige System empfohlenen Raumgröße sind auch die Anforderungen
an die Performance der Endstufen unterschiedlich, d.h. die vorgeschriebenen
End- und Vorverstärker-Leistungsprofile unterscheiden sich.

THX Ultra und THX Select im Vergleich
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Feature / System
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THX Ultra
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THX Select
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Front
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Abstrahlwinkel und Frequenzgang streng limitiert
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Abstrahlwinkel und Frequenzgang großzügiger
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Surround
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Dipole Pflicht
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Dipole empfohlen
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Subwoofer- Übernahmefrequenz
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80 Hz
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100 Hz
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Schalldruck
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bis 105 dB
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bis 105 dB
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Leistungsprofil (THX-Wortlaut)
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Mehr Ausgangsleistung als der normale AV-Verstärker oder AV-Receiver.
Hält die striktesten Anforderungen an geringes Grundrauschen
und geringe Verzerrung ein. Ist ausgelegt für die Leistungsbedürfnisse
großer Hörräume
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Ausgangsleistung soll exakt den Bedürfnissen von Mehrkanal-Software
entsprechen. Aufbau des AV-Verstärkers/Receivers einfacher und
damit kostengünstiger. Weniger Leistung für kleine bis mittlere
Hörraumgrößen
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Empfohlende Raumgröße
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40 m² bei 2,5 m Raumhöhe |
30 m² bei 2,5 m Raumhöhe |
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Lautsprecheraufbau
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Komplizierter Aufbau für perfektes Klangbild
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Aufbau einfacher und flexibler
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Keine Unterschiede zeigen sich bei beiden THX-Varianten hinsichtlich
der Arbeitsweise der Nachbearbeitungs-Prozessen, die das THX-Postprocessing
übernehmen, was im Folgenden noch konkreter vorgestellt wird.

Das THX Equipment
Für THX Home benötigt der Heimkinobesitzer, wenn es nach den
Vorgaben von THX geht, spezielles Equipment. Durch die oben vorgestellten
Eigenheiten des THX-Systems sollten - will man die optimale Performance
erzielen - durchweg THX-zertifizierte Komponenten zum Einsatz kommen.
Dipole für hinten gehören im wahrsten Sinne des Wortes zum "guten
Ton". Ebenso kommen nur Verstärker und
Receiver, die die strengen Auflagen erfüllen und sich durch ein THX-Zertifikat
auszeichnen, in Betracht. Von vielen Heimkinofans hören wir immer
wieder die Frage, ob denn mit den für Filme optimierten THX-Lautsprecher-Sets
auch Musikgenuss auf hohem Niveau möglich ist. Schließlich sollen
Dipole als Surroundlautsprecher zwar einem diffusen Klangbild eines
Kinostreifens zuträglich sein, aber Direktstrahler stehen in dem Ruf,
bessere Ergebnisse bei einer Musikübertragung zu liefern. Für
den Anwender sehr praktisch geht Denon mit dieser Problematik um:
So kann man beispielsweise bei den THX-Modellen dieses Herstellers
gleich 2 Surroundlautsprecher-Paare anschließen und im On-Screen-Menü
bestimmen, wann welches Paar mitläuft: So können dann in den THX-Filmprogrammen
die Dipolstrahler ihr Können zeigen, während in DVD-Audio, oder anderen
Modi, die für die Musikwiedergabe geeignet sind, die Direktstrahler
angesteuert werden. Für den Heimkinofreund, der auch noch ausgesprochener
Musikliebhaber ist und bereit ist, viel Geld in seine Liebe zur Perfektion
zu stecken, empfiehlt es sich aber trotzdem, ein Lautsprecherset für
den Filmgenuss (THX) und einen musikalisch ausgerichteten zweiten
Boxensatz für die Musikwiedergabe zu betreiben - denn auch THX-Frontboxen
sind, von Ausnahmen abgesehen, nicht immer dazu geeignet, highfidele
Kenner klanglich zufrieden zu stellen. Eine andere Möglichkeit: Es
gibt auch exzellente, Nicht-THX-zertifizierte Heimkinolautsprecher,
die hervorragend auch in Verbindung mit THX-zertifizierten AV-Verstärkern
oder -Receivern klingen und nicht selten auch noch ein ordentliches
Leistungsprofil im Musikbetrieb mitbringen. Wer sich also einen AV-Verstärker
mit THX-Zertifikat zulegt, sollte keinesfalls nur ein THX-zertifiziertes
Lautsprecherset dazu in Erwägung ziehen, sondern sich verschiedene
Lautsprechersysteme am besten im direkten Vergleich mit dem dazu ins
Auge gefassten Verstärker oder Receiver anhören. Ein THX-Zertifizierter
AV-Verstärker oder -Receiver (am besten THX Ultra wegen der höheren
Leistungsreserven) kann gerade bei forciertem Einsatz empfehlenswert
sein, denn um das THX-Siegel zu erhalten, muss das Gerät auch bestimmte
Anforderungen bezüglich der Stabilität des Netzteils und der Belastbarkeit
der Endstufen erfüllen.
THX Surround EX
Das erste 6-Kanal-System von Dolby kam in Kooperation
mit THX Lucasfilm unter der Bezeichnung THX Surround EX auf den Markt.
Heute hat sich bei Nicht-THX-Systemen die Bezeichnung Dolby Digital
EX 5.1 (oder 6.1) durchgesetzt. Beide Systeme arbeiten technisch nach
einem identischen Prinzip und ergänzen das bekannte 5.1-System
durch einen einen zusätzlichen Back Surround-Kanal dessen Lautsprecher
in der Mitte der Rückwand des Heimkino-Raums positioniert ist.
Deshalb wird der Back-Kanal auch mitunter Back-Center genannt. Damit
wird zum einen eine räumlichere Klangkulisse für Surround-Effekte
erzeugt, zum anderen lassen sich so ganz spezielle Effekte erzeugen,
die mit 5.1 nicht möglich sind. Beispiel: Eine Gewehrkugel zischt
dynamisch über die Köpfe der Zuschauer hinweg und schlägt
krachend in der Mitte der Rückwand ein ("Der mit den Wölfen
tanzt"). Oder in "U-572" tropft es im U-Boot so von
der Decke, dass man sich unwillkürlich auf dem Kopf das Wasser
wegwischen will. Der 6-te Kanal ist nicht diskret im Soundtrack enthalten,
sondern wird via Matrix-Decodierung beim Abspielen in Echtzeit erzeugt.
Das folgende Schema macht dies deutlich:

Mehr zum Thema 6-Kanal-Systeme (auch unter DTS) finden
Sie im HIFI-REGLER Dolby
Digital EX / DTS ES 6.1. Bei THX Surround EX 7.1 kommen
zwei Back Surround-Speaker zum Einsatz. Diese werden nach der THX-Vorschrift
in der Mitte des Hörraums mit geringem Abstand voneinander und räumlich
hinter den Dipolen für die Surroundkanäle plaziert. Da es sich bei
dem Back-Surround-Signal um einen Mono-Kanal handelt, liefern auch
bei 7.1 beide Back Surround-Lautsprecher ein identisches Signal. (Strenggenommen
ist daher die Bezeichnung 7.1 irreführend, denn der bisherigen
Logic der Bezeichnungen 5.1, 6.1. u.s.w. folgend würde man bei
7.1 sieben dedizierte Kanäle erwarten, was eben nicht der Fall
ist.) Ziel des auf 7.1 erweiterten THX Surround EX ist, die klanglichen
Veränderungen, die bei lediglich einem Back Surround Speaker durch
eine leicht veränderte Sitzposition oder durch Bewegungen des Zuhörers
Disharmonien beim Empfinden der Räumlichkeit der von hinten kommenden
Effekte verursachen könnten, durch einen zusätzlichen Back Surround
Speaker zu kompensieren.
THX Ultra II
Eine aus THX Ultra heraus weiterentwickelte Variante ist THX Ultra 2,
das sich durch folgende Besonderheiten auszeichnet:
- THX Ultra 2 ist die erste THX-Variante, die vollständig für digitale
Heimkino-Tonnormen entwickelt wurde. Auch die EXtended Surround-Tonnormen
von Dolby und von DTS wurden bei der Entwicklung berücksichtigt.
So bietet THX Ultra II auch ein erweitertes digitales Post Processing.
- Neu bei Ultra II: Die Aufteilung in Music- und Cinema-Mode.
Der Cinema Mode ist optimiert für die 7.1-Wiedergabe (neu: ASA (Advanced
Speaker Array) soll die Vorteile von Extended Surround akustisch
optimal ausnutzen und alle 8 an einem EX-System beteiligten Lautsprecher
optimal aufeinander abstimmen, bei DTS ES Discrete 6.1 wird der
zusätzliche diskrete Kanal auch als ein solcher erkannt und mit
dem THX Post Processing versehen). Man kann einstellen, wie weit
die beiden Back Surround Lautsprecher voneinander entfernt sind.
Diese Einstellung benötigt THX Ultra 2, damit ASA richtig arbeiten
kann. Zur Wahl stehen: "TOGETHER" für Abstände von unter 1,2 Metern,
oder "APART" für Abstände zwischen beiden Surround Back Lautsprechern,
die größer als 1,2 Meter sind.
- Erstmalig bei THX gibt es auch einen
Music Mode, der besonders für DTS 96/24 und Musik-DVDs in
DD 5.1 und DTS 5.1 prädestiniert ist. Der Music Mode nutzt die Lautsprecher-Aufstellung
eines THX EX-Systems mit zwei Surround- und zwei Back Surround-Lautsprechern,
die Boxen werden jedoch anders konfiguriert als für die Wiedergabe
von Heimkino-Ton: So wird die linke Surround- mit der linken Back
Surround-Box zusammengeschaltet, die rechte Surround- mit der rechten
Back Surround-Box- Sinn dieses Unterfangens ist es, räumlich gesehen
zwischen dem jeweiligen Surround- und Back-Surround-Lautsprechers
eine Phantomschallquelle zu erzeugen, deren Klangeindruck aufgrund
der Position und des Abstrahlverhaltens dem Klangbild eines normalen
Direktstrahlers (also der Lautsprecherart, die für eine präzise
Musikwiedergabe am besten geeignet ist) ähnlich sein soll. THX will
somit erreicht haben, dass über ein und dasselbe Lautsprechersystem
sowohl die Musik- als auch die Kinotonwiedergabe qualitativ überzeugend
vonstatten gehen soll. In der Praxis entpuppt sich THX Ultra II
Music nicht als "fauler Kompromiss", sondern als brauchbares Feature:
So wird eine raumfüllende, aber trotzdem präzise Musikwiedergabe
von guter Dynamik erreicht. Auch wenn nicht das Niveau physisch
vorhandener Direktstrahler erreicht wird: Im Rahmen der Möglichkeiten
einer virtuellen Erzeugung ist das Ergebnis beachtlich gut.
-
Ebenfalls neu: Die Boundary Gain Compension.
Die Funktion ist für die Verwendung des Verstärkers mit einem
THX Ultra 2-zertifizierten Subwoofer bestimmt und hat folgende
Aufgabe: Bestimmte akustische Voraussetzungen des Hörraums (Struktur
der Wände, Aufbau des Raums) sowie die Position des Hörplatzes
und des Subwoofers sorgen in bestimmten Fällen für eine störende
Überbetonung der tiefen Frequenzen, so dass der Subwoofer manchem
Hörer als zu dominant erscheint. Hier greift die Boundary Gain
Compension ein und gleicht übermäßig starke Basstöne, die auf
einem Grenzverstärkungseffekt beruhen, aus.
THX Home - Die Nachbearbeitung
Das zentrale und wichtigste Element von THX Home ist das Postprocessing.
Dabei wird im THX-zertifizierten AV-Verstärker
oder AV-Receiver
der Strom digitaler Tondaten so umgewandelt, dass er dem Wohnzimmer
oder dem Heimkino-Raum in einer privaten Wohnumgebung gerecht wird.
Fehlt diese Nachbearbeitung und wird sie nicht beim Mastering der
DVD berücksichtigt (was i.d.R. nicht der geschieht), so wird
zuhause eine ziemlich ungeeignate Klangkulisse aufgespielt - nämlich
die für kommerzielle Kinos mit 200 oder mehr Sitzplätzen.
Paradoxerweise fällt dies umsomehr auf, je besser ansonsten die
eingesetzten Komponenten sind. Betrachten wir uns das Postprozessing
etwas genauer:

Bass Management
In kommerziellen Kinos kommen riesige Lautsprecher hinter einer perforierten
Leinwand zum Einsatz. Diese sind mit extrem großen Bass-Chassis
und ebenso großen Hornaufsätzen ausgestattet, was sie in
in die Lage versetzt, das gesamte Frequenzspektrum spektakulär
und mit vollem Bass wiederzugeben. Ganz anders ist die Situation im
Heimkino-Wohnzimmer. Hier kommen im Frontbereich naturgemäß
kleinere Lautsprecher zum Einsatz, die mit der geforderten Tiefbass-Wiedergabe
überfordert wären. Deshalb setzt THX eine spezielle Frequenzweiche
ein, um den Bass unterhalb eines Schwellwertes von 80 Hz (100 Hz bei
THX Select) von den Main- und Center-Speakern mit 24 dB/Oktave auszublenden
und zum Subwoofer
umzuleiten. Auch bei 5.1-Systemen, bei denen es ja mit .1 bereits
den Subwoofer-Kanal gibt, werden so zusätzlich Bass-Anteile der
Front-Speaker im Subwoofer-Kanal zusammengefasst. Im Ergebnis wird
im Heimkino die gleiche Sound-Kulisse wie im kommerziellen Kino erreicht,
allerdings mit anderen Mitteln.
Bass Peak Manager
Der lauteste Teil eines Film-Soundtracks ist der Bass,
der von den an dem LFE-Kanal angeschlossenen Subwoofern ausgeht. Wird
ein Dolby Digital-Soundtrack abgespielt, so kann es vorkommen, dass
der Subwoofer Bassanteile übertragen muss, die seine Leistungsfähigkeit
übersteigen. Folge sind unangenehme Klangbeeinflussungen wie Durchschlagen
des Subwoofers oder Verzerrungen. Um dem entgegen zu wirken, gehört
zur THX-Nachbearbeitung auch der Bass Peak Manager, der den Bass ab
einem bestimmten Peak "beschneidet". Der Peak sollte so
eingestellt sein, dass er dem Leistungsprofil des verwendeten Subwoofers
entspricht. Folge: Durch die Eingrenzung des Bassbereichs bleibt ein
sauberes Klangbild gewahrt.
Re-Equalization
Kommerzielle Kinos passen den Klang mittels spezieller Equalizer-Kurven
("X-Kurve") an ihre spezifische Raumakustik an. Ton-Mixer
kennen diese sog. "X-Kurve" und mischen die Soundtracks
entsprechend ab, was im Ergebnis meistens zu einer Höhenanhebung
führt, insbesondere, wenn der Film mit THX-Equiment abgemischt
wird. Hintergrund dieser Überlegungen ist, dass in großen
Kinoräumen stets die Gefahr besteht, dass die Höhen auf
den hinteren Plätzen nicht mehr gut verstanden werden. Da diese
Problematik in einem normalen Heimkino-Wohnzimmer nicht besteht, können
die verstärkten Höhen aufdringlich wirken. Um dies zu vermeiden
hat THX das Re-Equalising eingeführt, das die zuvor angehobenen
Höhen wieder auf Normalmaß absenken soll. Da aber nicht
alle Filme mit THX-Equipment abgemischt werden, oder überhaupt
die Höhen angehoben haben, bieten die meisten THX-Verstärker
oder -Receiver die Möglichkeit, das Feature Re-Equalizing unabhängig
von den übrigen THX-Zusatzschaltungen zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Adaptive De-Korrelation
Nach der THX-Theorie werden Surround-Kanäle dann optimal wahrgenommen,
wenn es dem Zuschauer nicht möglich ist, die Quelle des Schalls
zu lokalisieren. Der Surround-Kanal soll den Raum so mit indirektem
Schall erfüllen, dass eine möglichst realistische Atmosphäre
entsteht. Hintergrund ist die Überlegung der Filmregisseure,
dass vom Bild losgelöste Toneffekte die Konzentration der Zuschauer
stören. Daher besteht der Surroundkanal größtenteils
aus Umgebungsgeräuschen mit nur gelegentlich gezielten Effekten
(Beispiel: Straßenlärm mit einem Lastwagen, der von links
nach rechts durchfährt). Im "richtigen" Kino wird Nicht-Ortbarkeit
durch weite Lautsprecherreihen an den Seiten- und Rückwänden
erreicht. Im Heimkino könnten die einzelnen Surround-Lautsprecher
jedoch ortbar sein. Hier tritt die De-Korrelation von THX ein: Sie
verschiebt die Signale der Surround-Kanäle in ihren Frequenz-
und Phasenbeziehungen ganz leicht - gerade so dass es nicht auffällt,
aber doch soviel, dass die Signale vom Ohr als unterschiedliche Schallereignisse
wahrgenommen werden. Diese Technik wird zusätzlich von der speziellen
THX-Lautsprecher-Technik
unterstützt. 5.1-Systeme machten die ursprünglich für
Dolby ProLogic vorgesehene Dekorrelation weitgehend überflüssig,
da es sich hier ja um unabhängige Surroundkanäle handelt.
Daher wurde die Dekorrelation entsprechend angepaß und fortan
"Adaptive Decorrelation" genannt. Dabei ist die Dekorrelation
nicht mehr ständig eingeschaltet, sondern schaltet sich abhängig
vom jeweilgen Inhalt der Surroundkanäle an und aus. Wenn ein
monaurales Surround-Signal erkannt wird schaltet sich die De-Korrelation
innnerhalb von weniger als einer Sekunde zu und erzeugt den o.g. Effekt.
Bei diskreten Surround-Signalen links und rechts bleibt die Adaptive
De-Korrelation abgeschaltet.
Timbre Matching
Bei THX Lucasfilm erkannten die Tonmeister, dass sich
ein Geräusch im Klang verändert, wenn es von den Front-Lautsprechern
auf die Surroundknäle wechselt. Zum einen hängt dies mit
dem menschlichen Gehör zusammen, das Töne von hinten und
vorne unterschiedlich wahrnimmt, zum anderen liegt dies an an der
unterschiedlichen Bauart der Front- und Surround-Lautsprecher im THX-System.
Daher wird der Surround-Kanal vor der Dekorrelation über einen
weiteren Equalizer geführt, der die Aufgabe hat, die Klangfarbe
des Surroundtons an die der vorderen Kanäle anzupassen. Diese
Filterschaltung wird von THX Timbre Matching benannt.
Loudspeaker Position Time Synchronisation
Im Idealfall hat der Center eines 5.1-Lautsprechersystems
zu jedem anderen Lautsprecher einen identischen Abstand. In der Praxis
eines Heimkino-Raums jedoch sieht dies oftmals anders aus: Da sind
dann zum Beispiel die Surroundlautsprecher wesentlich weiter vom Center-Speaker
entfernt als die beiden Hauptboxen vorne. Die hier beschriebene Funktion
erlaubt es, dieses Manko auszugleichen: Jeder Kanal kann in Bezug
auf seine Delay-Time passend zu der jeweiligen Lautsprecherposition
digital eingestellt werden: So kommt der Klang ohne störende Verzögerungen
und mit der richtigen räumlichen Tiefe am Ohr des Zuschauers an.

Die Kaufentscheidung: THX oder Nicht-THX?
Nicht wenige Freunde des Heimkinos stehen bei einer Kaufentscheidung
vor der Frage: Lohnt es sich, mehr Geld für eine Komonente mit
THX-Logo auszugeben oder nicht? Ein Beispiel:
Der Kenwood KRF-V 8090
ist günstiger, bei nur kosmetisch anderen Leistungsdaten. Dafür
verfügt er nicht über das THX-Select-Logo. Wir haben die
Geräte im Studio gestestet: Klanglich ist nicht wirklich ein
Unterschied festzustellen. Dennoch sind die Verkaufzahlen des teureren
THX-Receivers Kenwood KRF-X 9090
um ein Vielfaches höher. Was spricht also für den teureren
THX-Receiver? Letztendlich kauft man die Sicherheit, auch für
die Zukunft eine normierte und damit maximal kompatible Heimkino-Komponente
erworben zu haben. Punkt. Gute DVD-Player orientieren sich an THX-Vorgaben,
auch wenn sie (noch) kein THX-Logo aufweisen. THX-Receiver passen
optimal zu diesen DVD-Playern. Immer mehr DVDs werden nach THX-Vorgaben
gemastert (auch wenn sie vielleicht noch kein THX-Logo aufweisen).
Das ganze wird dann optimal über ein THX-Lautsprecher-System
wiedergeben. u.s.w. Dazu muss man wissen, dass die Liste der THX-Vorgaben
für die Hersteller von DVD-Playern oder Software weit über
100 Positionen umfaßt. Wenn man dies bedenkt, kann man ermessen,
welchen hohern Stellenwert es hat, wenn man eine Heimkinoanlage sein
eigen nennen kann, bei der alle Features exakt aufeinander abgestimmt
sind. Es ist wie bei einer Versicherung: Den Wert eines 100%-kompatiblen
Equipments kann man nur ermessen, wenn man einmal das Pech hatte,
eine oder mehrere DVDs nicht oder nur mit Macken abspielen zu können.
Als THX-zertifizierter Dealer sind wir von HIFI-REGLER
nicht ganz unvoreingenommen, was THX betrifft. Dennoch erlauben wir
uns eine Empfehlung: Befassen Sie sich etwas ausführlicher mit
THX. Besuchen Sie die Website www.thx.com.
Lassen Sie sich im Handel nicht mit Pauschalurteilen und unsachlicher
Kritik an THX abspeisen. Nach unserer Erkenntnis gibt es in Deutschland
nur sehr wenige Fachleute, die beurteilen können, welche Leistung
Lucasfilm mit THX erbringt. Einer von ihnen ist der renommierte Fachbuchautor
Peter Finzel. Natürlich kann
man sich auch ohne THX eine recht gute Heimkino-Anlage aufbauen. Doch
wir meinen, abgesehen von wenigen Ausnahmen (z.B. die High-End-AV-Verstärker
von Yamaha), sind THX-Komponenten den Aufpreis für das THX-Logo
absolut wert. Warum sich also dann nicht das Beste gönnen? Und
noch etwas: Mit dem Music Mode von THX
Ultra II kann jetzt eines der letzten "harten" Argumente
gegen THX ins Reich der Vergangenheit verwiesen werden. Wer nicht
gerade höchst audiophile Ansprüche hat, kann mit THX Ultra
II jetzt auch viel besser Musik hören.
Autor:
Detlev Schnick - letztes
Update: 23.02.2006
Quellen: Das Bildmaterial stammt von Kenwood
und THX Lucasfilm. Für
die Textinformationen zu THX wurden z.T. offizielle Quellen von THX
Lucasfilm, das Fachbuch "Surround & Vsion" von Peter
Finzel, sowie Infos aus dem Special "THX und DSP" von
Carsten Rampacher, AREADVD genutzt.
Weiterführende Infos zu THX finden Sie auf der offiziellen Website
von THX Lucasfilm.
Eine kleine Auswahl weiterer HIFI-REGLER Specials: Infos zu
"Surround-Aufpolierern" finden Sie im Special Dolby
Surround, Dolby Pro Logic II, Logic 7, Circle Surround II, DTS Neo:6
...
Lesen Sie auch das HIFI-REGLER Heimkino-FAQ
oder Test- und Praxistipps rund ums Thema Heimkino.
Gerade auch für Einsteiger interessant sind unsere Erklärungen
und Erläuterungen zu den häufigsten Home-Cinema-Fachbegriffen.
Alles Wissenswerte zu 6-Kanal-Formaten erfahren Sie im Special Dolby
Digital EX / DTS ES 6.1 und Mehrkanal-Musikfreunde sollten einen
Blick ins HIFI-REGLER Special DVD-Audio
werfen. Unter THX-Lautersprecher
können Sie sich zu Ihrem THX-Receiver
passende Lautsprecher heraussuchen. Aktuell höchst interessant
im Zusammenhang mit DVD: Progressive
Scan und alles über die Anschlüsse SCART,
HDMI und DVI.
Wer sich einen neuen DVD-Player kaufen
will: Kaufcheck für DVD-Player,
die häufigsten Fragen rund um DVD-Player beantwortet unser DVD-Player-FAQ
und noch mehr Hintergrundwissen und Kauftipps finden Sie im Special
DVD-Player
Guide. Und hier finden Sie eine Zusammenstellung zum Thema Test
DVD-Player. Und wer selbst DVD-Player einem Vergleichstest unterziehen
will, dem hilft das Special Vergleichstest
DVD-Player ... Zum Thema Surround-Receiver
und -Fernseher empfehlen wir die Specials Receiver,
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Plasma TV
und HDTV (HDTV-Receiver).
Und wer in die Tiefen der Lautsprechertechnik einsteigen möchte,
dem sei das Special zum Thema Lautsprecher
empfohlen. Neu: Die Produktgruppen Speicherkarten,
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dazu das Special zu DVB-T,
dem Standard für digitales terrestrisches Digitalfernsehen. Ebenfalls
neu uns sehr lesenswert: Alles zum Thema MP3
und Webradio
bzw. Internetradio.
Infos zum Thema Störungsbeseitigung und Sicherheit finden Sie
in den Specials zu den Themen Brummen,
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Besonders interessant für die Leser dieses Specials: Monster-Cable's
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