10 gute Gründe, wieso Sie einen neuen AV-Receiver kaufen sollten

Text von Carsten RampacherHIFI-REGLER, update: 15.11.2014


Wer vor fünf bis sechs Jahren einen hochwertigen AV-Receiver gekauft hat, entschied sich unter damaligen Bedingungen für ein Optimum an Technik und Leistungsfähigkeit. Allerdings hat sich gerade in den letzten zwei, drei Jahren so viel getan, dass es sich lohnt, über einen Neukauf nachzudenken – selbst dann, wenn man vielleicht einen "AV-Boliden", der ehemals mehrere tausend Euro gekostet hat, verwendet. Bei HIFI-REGLER finden sie die führenden AV-Receiver aller namhaften Hersteller. Ganz gleich, ob Sie sich für ein Modell von DenonOnkyoPioneer oder Yamaha entscheiden wollen, hier haben Sie die uneingeschränkte Auswahl. Wir wünschen nun viel Freude beim Lesen!

Inhalt:

1. Grund: HDMI-Beschaltung

HDMI-Anschlüsse am Yamaha RX-A 3040

Eine üppige Bestückung mit HDMI-Anschlüssen ist heute Standard, gerade bei großen Modellen. Der hier abgebildete Yamaha RX-A3040 verfügt über 2 HDMI-Eingänge und 7 (!) HDMI-Ausgänge.

HDMI-Beschaltung: HD-Audio und HD-Video in Perfektion ist nur über HDMI möglich. Alte AV-Receiver und –Verstärker ohne HDMI sind schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Aktuell ist darauf zu achten, dass die HDMI-Terminals in der Lage sind, 2.160p-Signale in 50 und 60 Hz zu verarbeiten. Nur so ist eine Zusammenarbeit mit modernen Ultra High Definition-TVs (UHD-TVs) in vollem Umfang möglich.
 

2. Grund: Neue Tonformate und mehr Endstufen

Neue Tonformate und mehr Endstufen

Modernste Tonnormen eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten wie hier beim Pioneer SC-LX78.

Neue Tonformate und mehr Endstufen:  Wer klanglich im Überfluss leben möchte, liegt bei den neuen AV-Receivern ab der oberen Mittelklasse goldrichtig. Modernste Aufpolierer wie dts Neo:X unterstützen bis zu 11.2 Kanäle. 

Die vier führenden Hersteller Yamaha, Pioneer, Denon und Onkyo haben zudem zur IFA 2014 in ihren Topmodellen das brandneue Format Dolby Atmos einführt. Lesen Sie dazu unsere Specials Was Sie über Dolby Atmos im Heimkino wissen müssen und Fakten zu Dolby Atmos ...

Hinzu kommt nun das ebenfalls neue Tonformat Auro-3D, fürs Heimkino in 9.1 und 10.1 Konfiguration. Denon und Marantz präsentieren nun die ersten AV-Receiver sowie eine AV-Vorstufe, die gegen Aufpreis mit dem Software-Upgrade auf Auro-3D ausgestattet werden können. Hier geht es zu unserem Special mit allem Wissenswerten zu Auro-3D.

Onkyo TX-NR 3030

High-Tech-Maschine – der Onkyo TX-NR3030 mit Dolby Atmos und vier Subwoofer Pre-Outs

Höherwertige AV-Receiver haben zudem bis zu 9 Endstufen mit an Bord, so dass man ohne zusätzliche externe Endstufen große Konfigurationen nutzen kann. Hinzu kommen, schon ab der Mittelklasse, Ausgänge für den Anschluss von 2 aktiven Subwoofern. Modernste AVRs, wie z.B. der Onkyo TX-NR3030 weisen sogar gleich vier Ausgänge zum Anschluss aktiver Subwoofer auf.
 

3. Grund: Besserer Klang

Platine

Die heutige Halbleitertechnik ist heute um ein Vielfaches leistungsfähiger.

Besserer Klang. Hochwertige Endstufentechnik gab es schon früher. Gerade die großen, teuren AV-Boliden waren so aufgebaut, dass hohe Pegelfestigkeit und eine enorme Baugruppen-Qualität Standard waren. Warum dann wechseln? Ganz einfach – die DSP-Prozessoren und die D/A-Wandler, die maßgeblich die Klangqualität beeinflussen, sind heute um ein Vielfaches besser geworden. Die Folge: Präzisere Signalverarbeitung auf digitaler Ebene, exaktere, authentischere Wandlung des digitalen Signals in ein analoges.  Zudem gibt es bei praktisch allen namhaften Anbietern Schaltungen, die störende Zeitlauffehler im SignalJitter genannt, nachhaltig eliminieren. Hochleistungs-AV-Receiver haben mittlerweile 192 kHz/32-Bit D/A-Wandler an Bord, die so präzise arbeiten, dass auch die digital-analoge Wandlung hochauflösender Audiosignale (HiRes-Audio) in enormer Qualität sichergestellt ist. 
 

4. Grund: Mehr Video-Funktionalität

Video-Processing im AV-Receiver: Individuellen Bildmodus einstellen

Moderne GUIs (Graphical User Interface) sehen nicht nur ansprechend aus, es gibt wie hier beim Denon AVR-X4100 sogar einen Einrichtungs-Assistenten.

Mehr Video-Funktionalität. An einen AV-Receiver sind oftmals viele, teils auch ältere, Quellgeräte angeschlossen. Vom AV-Receiver geht dann eine Leitung zum Flachbildschirm – also übernimmt der AV-Receiver die Rolle als „Kommandozentrale“.  Schon aktuelle AV-Receiver der Preisklasse um 500 bis 600 EUR offerieren vielfältige Möglichkeiten der Video-Verarbeitung. So können beispielsweise analog eingehende SD-Signale auf die digitale Ebene gewandelt und dann in 1080p ausgegeben werden, exakt passend für den angeschlossenen Flachbildschirm.

Auch HDMI-Digitalvideosignale von Zuspielern, die nicht mehr dem aktuellen Qualitätsstandard entsprechen, können von modernen AV-Receivern aufpoliert werden. Auch, wenn es sich aktuell noch um eine Seltenheit handelt: Viele neue Modelle höherer Preisklassen sind sogar in der Lage, Videosignale bis auf 4k hochzurechnen. Damit eignen sie sich perfekt für die Zusammenarbeit mit modernen Ultra-HD-Fernsehgeräten. Je nachdem, wie gut die Upscaling-Einheit im TV ist, lohnt es sich, den AV-Receiver einzusetzen, denn oft arbeiten in hochwertigen AVRs sehr leistungsstarke Video-Chips. Mehr dazu in unserem Special AV-Receiver und Video-Verarbeitung ...

5. Grund: Mehr und bessere GUIs

Bessere GUIs

Moderne GUIs (Graphical User Interface) sehen nicht nur ansprechend aus, es gibt wie hier beim Denon AVR-X5200W sogar einen Einrichtungs-Assistenten.

Onkyo Einrichtungsassistent

Auch Onkyo setzt erstmalig im Modelljahr 2014 auf einen kompletten Einrichtungsassitenten.

Mehr und bessere Graphical User Interfaces: Hatte ein AVR vor 10 Jahren überhaupt ein Graphical User Interface (GUI), so war dies sehr einfach gestaltet und nur in englischer Sprache verfügbar.  Heute haben schon Mittelklasse-Modelle mehrfarbige GUIs, die in mehreren Sprachen vorhanden sind und eine übersichtliche sowie komfortable Bedienung ermöglichen. Nicht selten gibt es auch Hilfestellungen in Form von erklärenden Texten, die ebenfalls eingeblendet werden.

Bei Denon z.B. gibt es überdies einen iPad, die die Einrichtung deutlich vereinfachen. Die modernen GUIs machen auch den tagtäglichen Umgang mit dem AV-Receiver einfacher, da vieles weniger „verschachtelt“ und somit schneller zu finden ist. Sondertasten auf der Fernbedienung ermöglichen überdies rasche Shortcuts zu besonders wichtigen Elementarfunktionen.


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