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Preview: Yamaha 42 Zoll-Plasma PDM-4210 (06.05.2004)

Test: Yamaha 42 Zoll-Plasma PDM-4210

Preview: Carsten Rampacher, AREADVD - update: 20.05.2004

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Overview

Flache Bildschirme werden immer beliebter - ob Plasma oder LCD, das schlanke Design und die guten Multimediafähigkeiten sind Gründe, wieso die "Flachmänner" die herkömmlichen Röhren-Fernsehgeräte mehr und mehr vom Markt verdrängen. Zwar sind vor allem Plasma-TVs immer noch extrem teuer - wenngleich sich ein gewisser Preisverfall bei gleichzeitig verbessertem Ausstattungsumfang nicht verleugnen lässt -, dafür ist die Bildqualität verschiedener Plasmaschirme inzwischen auf einem erfreulichen Level. Ob diese positive Entwicklung auch auf Yamahas neuen 42 "-Plasma mit dem Namen Yamaha PDM-4210 zutrifft, der für ca. 5.500,00 EUR seit kurzem erhältlich ist, haben wir in einem umfangreichen Test überprüft. 

Für die visuelle Zukunft ist der Bildschirm mit integriertem Tuner und 106 cm Diagonale gerüstet: Mit einer nativen Auflösung von 1.024 x 1.024 Bildpunkten und einer Darstellungsmöglichkeit nicht nur für 576 p (PAL Progressive), sondern auch für 720p und 1080i ist der Yamaha PDM-4210 auch HDTV-geeignet. 1080i - dies ist die Besonderheit - wird trotz geringfügig niedriger nativer Auflösung seitens des Yamaha PDM4210 ohne qualitätsmindernde Skalierung dargestellt. Nur oben und unten entfallen ein paar Bildzeilen - was sich praktisch nicht störend bemerkbar macht und so für eine wesentlich geringere visuelle Einschränkung sorgt als eine komplette Skalierung des 1080i-Signals. Mehr zu den Features des Yamaha PDM 4210 lesen Sie im weiteren Verlauf unseres Textes. Um eine digitale Bildübertragung zu ermöglichen, ist der Yamaha PDM-4210 mit einer DVD-Buchse inklusive HTCP-Kopierschutz ausgestattet. Mehr über DVI erfahren Sie in unserem Digital Visual Interface (DVI) - Special. Mit zwei Komponenteneingängen und einem analogen VGA-Eingang ist der Yamaha PDM-4210 anschlusstechnisch gut gerüstet. Alle Anschlüsse lassen sich direkt am Plasma vornehmen, auch der Tuner ist integriert. Dadurch spart sich Yamaha einen zusätzlichen externen Media-Receiver. 

Finish

Yamaha Plasma PDM-4210 im TestWie von fast allen Yamaha Komponenten gewohnt, ist die Verarbeitung des Yamaha PDM-4210 auf hohem Niveau. Der Kunststoff, der auf der Frontseite verwendet wurde, sieht schon fast wie Aluminium aus, das auf der Rückseite etwas schwer erreichbare Anschlussfeld gefällt durch seine solide Ausführung. Auch Mitmenschen, die beim Umkabeln etwas weniger vorsichtig sind, ruinieren nicht gleich das teure Plasma. Der sehr solide, massive Standfuß weckt Vertrauen, zudem ist er sehr leicht zu montieren. Die mitgelieferte Fernbedienung ist von durchschnittlicher Qualität, anscheinend vertrauen fast alle Plasma-Hersteller blindlings darauf, dass der stolze neue Besitzer über eine noble Philips Pronto oder eine ähnliche Multifunktions-Fernbedienung verfügt, weil es kaum einer der TV-Anbieter für nötig hält, eine dem Habitus des Hauptgeräts entsprechende Fernbedienung beizulegen. 

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Solider Standfuß und gutes Finish

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Features

Um die Bildqualität nachhaltig zu optimieren, setzt Yamaha beim neuen Panel Yamaha PDM-4210 verschiedene Techniken ein. Das Natural Black Drive System stimmt die Helligkeit und den Kontrast automatisch auf die dargestellte Szene ab, um eine möglichst naturgetreue Wiedergabe heller und dunkler Bereiche zu gewährleisten - was in der Praxis auch, so unsere bisherigen Erfahrungen, zu funktionieren scheint. Die Kombination der neuen Panel-Technologie ALIS (Alternate Lightning of Surfaces) mit einem intelligenten Bild-Prozessor beim Yamaha PDM-4210 bringt laut Yamaha einen sichtbaren Qualitätsvorsprung: Die Möglichkeit, mehr als 1000 vertikale Linien darzustellen, verbessert die Bildschärfe. 

Die außergewöhnlich hohe Helligkeit von 1100 cd/m2 sorgt dafür, dass der Kontrast von 1000:1 nicht nur ein  theoretischer Messwert bleibt, sondern auch unter Tageslichtumgebung gilt. Unsere Test-Erfahrungen bestätigen, dass der Yamaha PDM-4210 mit sehr guten Kontrast- und Helligkeitswerten aufwarten kann, die den Einsatz auch unter starkem externen Lichteinfall ermöglichen. Des Weiteren integriert Yamaha mit "Digital Linear Color Control" eine Technologie zur Verbesserung der Farbwiedergabe. 

ALIS Panel (Alternate Lightning of Surface) ? wechselweise Zündung der Bildzeilen

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Bild 1

Das ALIS Panel besteht aus 1024 senkrechten Phosphorkanälen. Die Bildpunkte werden elektronisch erzeugt und nicht physikalisch wie bei anderen Panels, ohne dass dabei mehr Ansteuerungselektroden benötigt werden. Diese Technik erlaubt es, die Bildpunkte zu verkleinern, was wiederum zur Folge hat, dass sich mehr Bildpunkte pro Kanal erzeugen lassen. (Bild 1). Von diesen Errungenschaften profitieren die Bildqualität und die Lebensdauer des Yamaha PDM 4210: Das Bild wird aus mehr Bildpunkten erzeugt und hat somit klarere Übergänge sowie mehr Schärfe. Durch die alternierende Ansteuerung der Bildpunkte verlängert sich zudem die Lebensdauer des Phosphors auf ca. 60.000 Betriebsstunden.

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Bild 2

Die neuste Generation des ALIS Panels verwendet einen verbesserten Phosphor und ein neues Plasma- Gas. Vorteile: das Bild ist heller (1100cd/m2), hat eine höhere Farbtemperatur und kann die Farben (16,7 Millionen) mit höherer Farbreinheit darstellen.

Natural Black Drive System

Dieses System erkennt automatisch die benötigte Helligkeit auf dem Bildschirm und passt die Graustufen-Skala und damit den Kontrast so an, dass sowohl in hellen wie auch in dunklen Bereichen keine Details verloren gehen.
Auf diese Weise ist es möglich einen Kontrastumfang von 1.000:1 mit dem Yamaha PDM 4210 darzustellen.

HDTV-Darstellung

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test


Der Yamaha PDM4210 ist in der Lage, die volle HDTV Auflösung bis 1080i darzustellen. 1080i Bilder lassen sich ohne vertikale Skalierung wiedergeben. Der HDTV Standard 1080i wird mit Overscan übertragen, so dass das Bild nur zu 95% auf dem Bildschirm erscheint (Dazu werden genau 1024 Zeilen benötigt), oben und unten werden einige Bildzeilen entfernt, was sich in der Praxis aber nicht weiter schädlich auswirkt. Auf jeden Fall ist diese Methode nach unseren Eindrücken besser, als eine Skalierung des 1080i Bilds auf die exakte native Auflösung des Panels vorzunehmen. 

Digitale Lineare Farbeinstellung

Die Farbbalance der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau bleibt immer sehr ausgewogen, unabhängig davon, wie hell oder wie dunkel einzelnen Szenen sind. Für einen weiteren Feinabgleich lassen sich die Grundfarben einzeln ihrer Intensität nachregeln. Filter für Farb- und Helligkeitsrauschen erlauben beim Yamaha PDM-4210 die Optimierung Bildes vom TV-Tuner.

Alle Bildeinstellmöglichkeiten im Überblick

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Eine in 3 Stufen schaltbare und zudem wirksame Schwarzwertverbesserung ist ein sehr sinnvoller Posten im Video-EQ des Yamaha PDM 4210. "YNR" sorgt für eine Rauschunterdrückung des Helligkeitssignals, "CNR" soll ein Rauschen des Farbsignals unterdrücken. Schaltbar ist "niedrig" oder "hoch". Der Filmmodus hat die Aufgabe, automatisch Filmmaterial zu erkennen und für ein stimmiges Bild zu sorgen. "LTI" und "CTI" regeln die Schärfe des Helligkeitssignals/des Farbsignals. Die Option "Farbautomatik" ist nur bei Empfang eines NTSC S-Video- oder Composite-Signals anzuwählen. Dabei wird die Farbe des Bildes ständig überprüft und bei Bedarf angepasst. 

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Die Kontrast-, Helligkeits- und Schärfereglung arbeitet präzise und praxsigerecht

Im Bild-Modus "Natürlich" ist die Farb-, Helligkeits- und Kontrastwiedergabe stimmig und augenfreundlich. Bei der Version "Dynamisch" ist die Farbwiedergabe manchmal zu grell, die Helligkeit etwas zu hoch. Für manche Software wird aber auch dieses Programm passen. 

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Unter dem Menü "Farbdecodierung"  kann man den RGB-Pegel individuell anpassen

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Die einzelnen Farben lassen sich ebenfalls einzeln einstellen

Mit sinnvoller, umfangreicher und praxisgerechter Ausstattung kann sich der Yamaha PDM 4210 bestens in seiner Preisklasse behaupten. Sehr lobenswert sind auch die umfangeichen Einstellmöglichkeiten. Bei der Farbdarstellung belässt es Yamaha mit 16,7 Millionen darstellbaren Farben, die Konkurrenz von Pioneer bietet 1 Milliarde, was die Abstufungen noch weiter verfeinert. 

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Sound

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten finden sich auch im Tonmenü - der Klang des Yamaha PDM4210 ist denn auch für einen Plasma-Schirm erstaunlich gut und reicht für die Tagesschau und die Lieblingsserie

Der Yamaha PDM4210 verfügt über einen Verstärker mit 2 x 12 Watt Leistung. SRSTruBass und Matrix Surround sorgen im Rahmen der Möglichkeiten für ein ordentliches Klangbild, das sogar recht klar und angenehm klingt. Für alltägliche Anwendungen reicht diese Performance locker aus, im Vergleich zu vielen KOnkurrenzplasmas bietet der Yamaha PDM 4210 auf jeden Fall prima Leistungen. Den echten Home Theatre-Fan werden diese Features aber eher weniger interessieren, da er das Yamaha PDM 4210 sowieso in Verbindung mit einem leistungsstarken AV-Verstärker oder -Receiver und einem entsprechend geeigneten Lautsprechersystem verwendet. 

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Anschlüsse

 

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Anschlüsse analog

Yamaha Plasma PDM-4210 im Test

Anschlüsse digital

Von einem Bildwiedergabegerät dieser Preisklasse verlangt der Heimcineast verständlicherweise auch vielfältige Anschlussmöglichkeiten. Der Yamaha PDM 4210 ist in dieser Hinsicht sehr gut bestückt. An der Gehäuserückseite befinden sich unter eine digitale DVI-Schnittstelle mit Unterstützung des HDCP-Standards, zeine analoge VGA-Buchse, zwei Komponenten-Eingänge, eine S-Video- und eine Scartbuchse. Die Bestückung mit Scartbuchsen hätte vielleicht noch etwas großzügiger ausfallen können, doch beim anvisierten Käuferkreis für das Yamaha-Plasma dürfte die Freude über die vielen High Quality-Eingänge (DVI, VGA, 2 x YUV) groß genug sein, um über das Nichtvorhandensein weiterer Scartbuchsen hinwegzusehen. Zur Steuerung des Yamaha PDM4210 ist eine RS-232C-Schnittstelle angebracht. Insgesamt eine lobenswerte Auswahl.

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Bedienung

Zu bedienen ist der Yamaha PDM-4210 sehr einfach - wenn man den Netzschalter gefunden (vorn links unter dem Gerät recht gut verborgen untergebracht) und das etwas unkomfortable Anschließen der Geräte erledigt hat. Die Fernbedienung ist schnell durchschaut und liegt gut in der Hand. Mittels der übersichtlichen On Screen Menüs ist das Plasma schnell betriebsfertig eingestellt, die vielen Einstellmöglichkeiten, die Yamahas 42 ""-TV bietet, sind in der Praxis hervorragend zu nutzen. Etwas störend ist das Plasma-typische hochfrequente Sirren, das bei fast völliger sonstiger Ruhe im Raum, z.B. bei sehr leisen Filmszenen, sich bemerkbar macht.

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Bild

Über DVI angeschlossen, realisierte der Yamaha PDM-4210 in 1080i ein sehr detailreiches, klares Bild mit erstaunlich gutem Schwarzwert, wie man bei Star Wars Episode 2 in den vielen dunkeln Szenen prima feststellen konnte. Nur sehr anspruchsvolle Home Cinema Fans würde sich hier eine nochmals gesteigerte Tiefe bei der Schwarzdarstellung wünschen, die sie aber bei kaum einem Plasma finden werden. Eine perfekte Schwarzwiedergabe ist immer noch ein Problem, auch wenn manche Plasmas oder manche DLP-Projektoren inzwischen schon beachtliche Ergebnisse erzielen, ist die Schwarzdarstellung noch nicht tief genug. Dies ist für manchen Anwender momentan noch ein Grund, weiterhin auf Röhren-Geräte zu setzen. Für seine Spezies liefert der Yamaha PDM4210 jedoch eine reife Leistung ab, und auch in Bezug auf andere Faktoren überzeugt das Yamaha-Display: Die gesamte Farbwiedergabe wirkt, die richtige Einstellung vorausgesetzt, ausgewogen und sauber. Dies konnten wir z.B. bei "Space Cowboys" und "Asterix und Obelix: Mission Cleopatra" feststellen. Auch braun-rote Farbgebungen wirken realistisch und nicht mit einem zu hohen Rotanteil versehen. Mit den Bildern von "Master und Commander", die dichten Nebel auf See zeigen, kommt der Yamaha PDM-4210 erstaunlich gut zurecht: Unschöne Rauschmuster waren praktisch gar nicht zu beobachten. Die Bildschärfe zeichnet jedes Objekt akkurat, ohne künstlich zu überschärfen - alles andere als eine Selbstverständlichkeit bei Plasmas, die gern entweder zu weich zeichnen oder es gleich wieder zu gut mit dem Maß an Schärfe meinen, was dann zu unschönen Doppelkonturen führen kann. Das hohe Maß an Bildreinheit im DVI-Betrieb zeigt auch die Güte des von Yamaha verwendeten D/A-Konverters - den benötigt ein Plasmadisplay immer noch ganz am Ende der Kette, da zur Ansteuerung der einzelnen Bildpunkte ein analoges Signal verwendet wird. Somit ist garantiert DVI im Falle eines Plasmaschirms (bei einem DLP-Projektor findet gar keine Signalwandlung statt, dieser benötigt für die Ansteuerung der einzelnen Spiegel ein digitales Signal) eine fast völlig digitale Bildübertragung, erst ganz am Schluss muss eine D/A-Wandlung vorgenommen werden. Die Bilddarstellung des Yamaha PDM-4210 in 780p und 576p konnte ebenfalls durch die saubere Struktur positiv auffallen, die wenigen Zeilen, die bei der 1080i-Darstellung wegfallen, sind unserer Ansicht nach kaum zu bemerken. Ordentlich ist es um den Kontrast bestimmt, beim Betrachten von Filmen allerdings, die zu einem großen Teil in der Dunkelheit spielen, sollte kein großartiger externer Lichteinfall hinzukommen, denn dann sind Bildeinzelheiten in den dunklen Bildbereichen nicht mehr richtig gut erkennbar. Auch diese Eigenschaft ist noch typisch für Plasmaschirme, obwohl man lobend hinzufügen muss, dass die Empfindlichkeit gegenüber externem Lichteinfall merklich zurückgegangen ist. Normale Sendungen oder Filme, die hauptsächlich am Tag spielen, kann man problemlos auch bei Tageslicht anschauen. Sehr überrascht hat uns in allen Betriebsarten die sehr gute Bewegungsdarstellung des Yamaha PDM-4210, auch schnelle Bewegungen der Akteure und Kameraschwenks wurden ohne störende Verzögerungen und fast ohne Nachzieheffekte realisiert. 

Mit analogen Signalen kommt der Yamaha PDM-4210 ebenfalls tadellos zurecht. DVD-Player, die über eine nur befriedigende Progressive Scan-Bildsignalbearbeitung verfügen und das Vollbildsignal nicht optimal ausgeben, entlarvt der Yamaha PDM4210 gnadenlos: Nicht nur größere Fehler wie ein fehlender Filmmodus beim PS-Player (was sich in einer ungenügenden Detailtreue und einer ruckartigen, unruhigen Bewegungsdarstellung zeigt), auch kleinere Qualitätsunterschiede beispielsweise bei der Wiedergabe von Video-Material (Making-Ofs, Fernsehserien oder Live-Konzerte sind nicht mit Film- sondern mit Videokameras aufgezeichnet) zeigen dem Betrachter, was das Yamaha-Display kann: Bei erstklassigen Progressive Scan-Playern mit aufwändigem De-Interlacing und passender Peripherie erzielt der Yamaha PDM-4210 ausgezeichnete visuelle Ergebnisse. Dies zeigt sich beispielsweise auch beim 2. Teil der "Mumie" und bei "The Bourne Identity", hier beweist Yamahas HDTV-Display wiederum sein Können durch das natürliche, klar gezeichnete und sehr angenehm zu betrachtende Bild. 

Wem das Gebotene in der Werkseinstellung nicht reicht, der hat vielfältige Möglichkeiten zur Bildoptimierung. Die einfachste ist der Wechsel des Bildcharakters, Yamaha bietet hier "Natürlich" und ""Dynamisch" an. Die "Natürlich"-Variante ist für den überwiegenden Teil der visuellen Anwendungsmöglichkeiten entschieden die geeignetere. Kontrast und Bildhelligkeit wirken besonders beim Anschauen von Film-DVDs sehr ausgewogen und passend. Die Farbwiedergabe ist beim Yamaha PDM-4210 für ein Plasma erstaunlich neutral und ist fast bar jeder unnatürlichen Verfälschung. Gerade mit einer differenzierten Farbwiedergabe haben viele Plasma- und LCD-TVs nach wie vor größere Schwierigkeiten. So wirken die Farben leicht zu kräftig, aus einem normalen, klaren Rot, das aber optisch nicht knallig ins Auge springt, wird dann ein zu stark betontes Bonbon-Rot, das an Zeichentrick-Filme erinnert und mit einer normalen alltagsüblichen Farbe nicht mehr allzu viel gemein hat. Derartige Effekte kann man beim Yamaha PDM-4210 auch mutwillig auf den Screen bringen, wenn man nämlich den "Dynamik-Modus" anwählt. Dieser hat die Eigenschaft, nicht nur die Bildhelligkeit sichtbar zu erhöhen - nein, er tritt auch mit einer anders ausgelegten Farbdarstellung an. Die Farben wirken schon fast unnatürlich intensiv, gut eignet sich diese Betriebsart hauptsächlich für manche Zeichentrickfilme. 

Mit den umfangreichen Funktionen des Video EQs kann man das Bild im Detail weiter optimieren. Die entsprechenden Menüs sind oben unter der Rubrik "Features" aufgeführt. Zu bemerken ist auch an dieser Stelle nochmals, dass alle Einstellmöglichkeiten auch in der Praxis einen nachvollziehbaren Nutzen bringen. Im Vergleich zu anderen Geräten hat Yamaha einen tadellosen, praxisgerechten Video EQ integriert.

Bewertung  Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1

Fazit

Mit dem Yamaha PDM4210 hat Yamaha ohne Zweifel ein hervorragendes Gerät auf die Beine gestellt. Besondere Vorteile sind die 1080i-Darstellung ohne Skalierung, der umfangreiche, zweckmäßige Videoequalizer und die Anschlussbestückung mit High Quality-Terminals (gleich 2 x YUV, DVI und VGA). Die Bildqualität ist für einen Plasmaschirm wirklich überzeugend. Das natürliche, lebendige und klare Bild überzeugt durch die sehr gute und zugleich angenehme Bildschärfe und die erfreulich gute Farbdarstellung. Die Schwarzwiedergabe ist gut, wie bei Plasmadisplays üblich aber nicht perfekt. Kontrast und Bildhelligkeit stimmen, nur dunkle Filme bei stärkerem externen Lichteinfall sind in Bezug auf die Kontrastwerte nicht optimal. In dieser Disziplin leisten andere Plasmaschirme auch nicht mehr, viele sogar deutlich weniger. Insgesamt ist das Yamaha PDM-4210 nicht einfach ein weiteres gutes Plasma, sondern ein Bildschirm, der sich in keinerlei Hinsicht hinter den besten Modellen der großen Anbieter verstecken muss. Innerhalb kurzer Zeit hat es Yamaha somit geschafft, sich auch in Bezug auf die visuellen Wiedergabegeräte des Hauses an der Spitze zu etablieren.

Das PDM-4210 ist eine ernsthafte Kampfansage an das Establishment in der Klasse der Highend-Plasmas

Yamaha RX-V767 (RX-V 767) - AV-Receiver im Test bei HIFI-REGLER
Oberklasse
Test 20. Mai 2004

Preis-/Leistungsverhältnis Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha: Test-Bericht - der neue AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1Yamaha RX-V663 (RX-V 663 / RXV663) - AV-Receiver zum fairen PreisYamaha RX-V663 (RX-V 663 / RXV663) - AV-Receiver zum fairen Preis

Pro:
  • 1080i HDTV-Darstellung ohne Skalierung
  • Natürliches und lebendiges Bild
  • Schnelle Reaktionszeit und tadellose Bewegungsdarstellung
  • Umfangreiche Bildeinstellmöglichkeiten
  • Anschlussbestückung mit DVI und 2 x YUV
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
Contra:
  • Nur eine Scartbuchse
  • Fernbedienung mit bescheidener Qualitätsanmutung
Spezifikationen Yamaha PDM-4210:
  • Effektive Display-Fläche (H x V): 922mm x 522mm,
    1060mm diagonal
  • Seitenverhältnis des Panels: 16 : 9
  • Anzahl der Bildpunkte (H x V): 1024 x 1024 Pixel
    (Advanced ALIS Method Panel)
  • Bildpunktabstand (H x V): 0.90 x 0.51 mm
  • Dargestellte Farben / Graustufen: 16.7 Millionen Farben /
    256 Graustufen
  • Helligkeit: 1100cd/m2
  • Kontrastverhältnis: 1000:1
  • Video Signal: PAL/ SECAM/ PAL60/ NTSC4.43/ NTSC3.58/
    PAL-M/ PAL-N
  • Komponenten Video Signale: 480i/480p, 576i/576p, 720p
    (60), 1080i (50/60), 1035i (60)
  • Analoge RGB Signale: VGA-UXGA, 1080i (50/60)
  • DVI RGB Signal: 24-62KHz, V:48-85Hz, Dot Clock
    Signal:20-80MHz
  • Digitale Endstufen eingebaut,
    Ausgangsleistung L+R: 12W+12W an 6 Ohm)
  • 1 A/V Ausgang (FBAS+L/R)
  • 2 Rauschfilter für TV Signale
  • Filter für die Verbesserung von Schärfe und
    Farbübergängen
  • Automatische Lautstärkekontrolle AVL (Automatic Volume
    Level Control)
  • 2 Bildeinstellungen: Dynamic, Natural
    4 Einstellungen für den Weißabgleich: Cool, Normal,
    Warm, Black-White
  • Natural Black Drive
  • Digitale Lineare Farbkontrolle
  • Progressive Video Modus
  • Film Mode Erkennung: Film Theater
  • Surround Sound: SRS TruBass/Matrix Surround
  • 4 Klangeinstellungen: Movie, Music, Sprache, Favorite)
    Timer
  • Side by Side Picture von Tuner und AV Eingang
  • Picture in Picture
  • 11 Wide Mode Einstellungen: Panoramic, Zoom, Cinema,
    Full, 4:3, Full, Real, Normal, Zoom1, Zoom2, Zoom
  • Leistungsaufnahme: 360 W,
    Leistungsaufnahme Standby: weniger als 3W
  • Abmessungen (W x H x D): 1030 x 636 x 93mm (ohne Fuss)
  • Gewicht: 35.2 kg (ohne Fuss)

Verantwortlich für den Inhalt: Detlev Schnick, © Copyright 2004 HIFI-REGLER, AREADVD
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