ARCAM RADIA: 50 Jahre britische Audio-DNA im modernen GewandEine Serie für Puristen und Enthusiasten
Die ARCAM RADIA-Serie verkörpert eine klare Philosophie: "Audiotechnik für Menschen, die wissen, worauf es ankommt."
Gegründet 1976 von zwei Cambridge-Studenten mit einer gemeinsamen Leidenschaft für Elektronik und Musik, hat ARCAM seit fast 50 Jahren bewiesen, dass echte Audioqualität nicht in Trends liegt, sondern in Ingenieurskompetenz.
Die RADIA-Serie – 2023 als Stereo-Linie eingeführt, 2026 um AV-Komponenten und Lautsprecher erweitert – ist der Beweis: ARCAM bleibt sich selbst treu, modernisiert aber konsequent.
Produkte aus der Radia Serie:
- Die Stereo-Komponenten: Ein Ökosystem modularer Exzellenz
- CD-Wiedergabe: ARCAM's Tribute an das Vinyl-Äquivalent der Digitaltechnik
- Streaming und Netzwerk: Die Modularität der ARCAM-Philosophie
- Die neue AV-Serie (2026): ARCAM bricht ins Heimkino auf
- Die 2026 angekündigten RADIA-Lautsprecher
- Die Unterschiede zur Konkurrenz
- Der Radia-Gedanke: Systematische Konsistenz
Die Stereo-Komponenten: Ein Ökosystem modularer Exzellenz
Das Fundament der RADIA-Serie sind 4 integrierte Vollverstärker (A5+, A15+, A25+ und A50), die das zeigen, was ARCAM jahrzehntelang perfektioniert hat: klare, unverzerrte Musikwiedergabe in unterschiedlichen Leistungsklassen.
Als Zuspieler sind 2 CD-Player (CD5 und CD25) und ein Streaming-Player (ST25) sowie 2 Streaming-Receiver (SA35, SA45) im Programm.
3 AV-Receiver (AVA15, AVA25, AVA35), eine AV-Vorstufe (AVP45) und 2 Mehrkanal-Endstufen (PA4 und PA9) präsentieren sich im Heimkino-Bereich.
Ergänzt wird die Elektronik durch 4 Lautsprechermodelle, davon 2 Regallautsprecher (R15 und R25) und 2 Standlautsprecher (R35 und R45). Die Lautsprecher sollen laut Herstellerangaben klanglich auf die ARCAM-Elektronik abgestimmt sein.
Der ARCAM Radia A5+ (HR-Preis: 899,00 €): Konzeptionell sauber
Der Einstiegspunkt zur RADIA-Familie wird durch den A5+ definiert. Mit einer Leistungsspezifikation von 60 Watt pro Kanal in Class-AB-Topologie liefert das Gerät eine bemerkenswerte klangliche Ausgewogenheit, die besonders für mittelgroße Räume und effiziente Kompaktlautsprecher-Systeme optimiert ist.
Das Designprinzip folgt bewusster Reduktion: Der gesamte Signalweg arbeitet ausschließlich im analogen Bereich und verzichtet vollständig auf integrierte Streaming-Module. Eine Entscheidung, die moderne HiFi-Branche längst als unrentabel erachtet. ARCAM jedoch vertraut auf die Überzeugung, dass anspruchsvolle Hörer den akustischen Vorteil eines unbeeinflussten, unverzerrten Audiosignalwegs würdigen.
Der grundlegende Unterschied zu Wettbewerbern liegt in der Architektur-Philosophie: Diese Hersteller integrieren Netzwerk-Streaming, DAC-Elektronik und Verstärkungsstufen in monolithische Geräte, um Fertigungssynergien zu nutzen. ARCAM hingegen verfolgt ein modulares Konzept, bei dem jede Komponente speziell für ihre akustische Funktion optimiert wird.
Der ARCAM Radia A15+ (HR-Preis: 1.399,00 €): Die emotionale Mitte
Mit 80 Watt pro Kanal in Class-AB-Konfiguration positioniert sich der A15+ als das meistgewählte RADIA-Modell unter anspruchsvollen HiFi-Enthusiasten.
Die überarbeitete Schaltungstechnik konzentriert sich auf drei Kernverbesserungen: präzisere Signalwege mit optimierten Schaltkreisen, sorgfältig selektierte elektronische Komponenten höherer Güte sowie ein intelligentes Strommanagement-System, das Spannungsstabilität über längere Wiedergabesessions gewährleistet.
Diese technischen Optimierungen haben unmittelbare akustische Konsequenzen: Der A15+ liefert eine noch direktere Klangbühne mit reduzierter Verfärbung und einer präzisen Darstellung aller Aufnahmenuancen.
Der Verstärker arbeitet neutral, ohne Eigencharakter, was ihn ideal für Musikliebhaber macht, die akustische Details vollständig erfassen möchten.
Die Kombination aus transparenter Musikwiedergabe und zuverlässiger Leistung positioniert den A15+ als Allrounder für ambitionierte Stereo-Systeme.
Der ARCAM Radia A25+ (HR-Preis: 1.999,00 €): Class-G für Puristen
Das Flaggschiff-Modell A25+ nutzt ARCAM's proprietäre Class-G-Endstufentechnologie mit einer Leistungsspezifikation von 120 Watt pro Kanal.
Die Class-G-Architektur bietet bedeutende Effizienzgewinne gegenüber konventionellen Designs: Die Verstärkerstufe arbeitet im Alltag mit reduzierten Verlustleistungen, was sich praktisch in niedrigeren Betriebstemperaturen manifestiert.
Gleichzeitig behält der Verstärker ausreichende Stromreserven und dynamische Stabilität, um auch anspruchsvolle Lautsprecher präzise zu kontrollieren.
Im Gegensatz zu etablierten Herstellern wie Yamaha, Marantz und Denon, die auf Class-D oder Hybrid-Topologien setzen, vertraut ARCAM auf die bewährte Class-G-Elektronik.
Dieser Ansatz vereint drei Qualitätsmerkmale: thermische Stabilität für lange Betriebssessions ohne Drifteffekte, klangliche Linearität über das gesamte Frequenzspektrum und zuverlässige Long-Term-Performance ohne Degradation.
Stereo-Vollverstärker ARCAM RADIA A50 (HR-Preis: 2.799,00 €)
Vollverstärker ARCAM RADIA A50
Rückseite des ARCAM RADIA A50
Der Radia A50 Signature Dual-Mono-Class-G-Vollverstärker repräsentiert ARCAM's Jubiläums-Flaggschiff zum 50-jährigen Bestehen. Mit einer Ausgangsleistung von 150 Watt pro Kanal an 8 Ohm (220 Watt an 4 Ohm) adressiert der A50 anspruchsvolle Lautsprechersysteme und größere HiFi-Räume. Die vollständig dual-mono aufgebaute Class-G-Architektur mit separaten Verstärkerstufen, Regelschaltungen und Transformator-Wicklungen pro Kanal ermöglicht maximale Kanaltrennung und kontrollierte Dynamik.
Der integrierte ESS ES9039Q2M DAC in differenzieller Konfiguration dekodiert Hi-Res-Audio bis 32-Bit/384kHz über USB-C sowie HDMI eARC. Die Class-A-Phonostufe mit MM/MC-Umschaltung ermöglicht hochwertige Vinyl-Wiedergabe. Eine harmonische Verzerrung von 0,002% garantiert klangliche Linearität und Transparenz ohne detektierbare Verfärbung.
Der A50 Signature vereint umfangreiche Konnektivität – koaxial, optisch, HDMI eARC, USB-C, Bluetooth 5.4 mit Snapdragon Sound – mit audiophiler Substanz. Im Gegensatz zu integrierten Receivern positioniert sich der A50 als dedizierte HiFi-Komponente, die Streaming-Flexibilität mit exzellenter Klangqualität verbindet.
CD-Wiedergabe: ARCAM's Tribute an das Vinyl-Äquivalent der Digitaltechnik
Die Radia CD-Serie beweist, dass ARCAM die Schallplatte nicht als einziges analoges Medium betrachtet, sondern auch der CD als physisches, qualitativ hochwertiges Speichermedium Bedeutung beimisst. Mit den Modellen CD5 und CD25 bietet ARCAM zwei exzellente CD-Player, die zeigen, dass digitale Musikalienquellen nicht minderwertiger sein müssen als analoge.
Der CD25: Das Flaggschiff für CD-Puristen
Der Radia CD25 kombiniert vier Jahrzehnte Expertise in CD-Technologie mit moderner Dual-Mono-DAC-Architektur. Der Player nutzt zwei ESS ES9039Q2M DACs, die jeweils einen Kanal in balancierter Konfiguration verarbeiten. Dies ermöglicht eine Kanaltrennung auf audiophilem Niveau, die Standard-Einkanal-DACs nicht erreichen.
Die technische Ausstattung adressiert anspruchsvolle Stereo-Systeme: Das lineare Ringkerntransformator-Netzteil mit zusätzlichem Schaltnetzteil reduziert Rauschen systematisch. Die vibrationsdämpfende Laufwerk-Montage minimiert mechanische Interferenzen – ein Detail, das direkte Auswirkung auf die Timing-Präzision und Klartextwiedergabe hat.
Die Ausgangsbeschaffenheit adressiert unterschiedliche Systemkonfigurationen: Symmetrische XLR-Ausgänge perfektionieren die Integration mit dem A50 Signature und SA45, während asymmetrische RCA-Ausgänge die Kompatibilität mit A25+ und SA35 gewährleisten.
Klangcharakteristik: Der CD25 liefert eine präzise, räumlich tiefe Musikwiedergabe mit ausgeprägter Kanaltrennung. Die Dual-Mono-Architektur erzeugt eine Klangraumbreite, die einkammer-basierte Designs nicht realisieren. Die mechanisch gedämpfte Konstruktion ermöglicht absolute Timing-Treue, was besonders bei rhythmischen Passagen evident wird.
Der CD5: Pragmatischer Einstieg ins digitale HiFi
Der Radia CD5 positioniert sich als moderne digitale Quelle für CD-Enthusiasten mit begrenztem Budget. Mit dem ESS ES9018 DAC dekodiert der CD5 Standard-Audio-CDs sowie CD-R und CD-RW mit 23-Bit/96kHz Auflösung über USB-Massenspeicher.
Das Gerät unterstützt FLAC, WAV, MP3, AAC und WMA über seinen USB-A-Anschluss – eine praktische Erweiterung für digitale Musikbibliotheken.
Die Konstruktionsphilosophie ist bewusst minimalistisch: Das kompakte, nur 83mm hohe Gehäuse aus mattschwarzem Aluminium verzichtet auf unnötige Features zugunsten von akustischer Fokussierung.
Digitale und analoge Ausgänge ermöglichen flexible Systemintegration. Der CD5 richtet sich an Nutzer, die ihre bestehende CD-Sammlung noch wertschätzen, ohne dabei in Premium-Audiophile-Territorium vorzudringen.
Klangcharakteristik: Der CD5 liefert eine neutrale, detailgetreue Musikwiedergabe ohne Eigencharakter – ideal für unkritisches Hören und als Backup-Quelle zu digitalen Streaming-Systemen.
Warum sich die Entscheidung für den CD25 lohnt
Der Unterschied zwischen CD5 und CD25 ist nicht bloße Leistungssteigerung, sondern konzeptionelle Differenzierung.
Der CD5 adressiert Nutzer, die ihre CD-Sammlung noch spielen möchten, ohne dafür größere Investitionen zu rechtfertigen. Der CD25 spricht Audiophile an, die CD als gleichrangiges Streamingmedium sehen und die maximalem technische Investition rechtfertigen.
Im Gegensatz zu integrierten All-in-One-Systemen bieten beide Modelle modulare Integration in bestehende Radia-Stereo-Systeme – ein Unterschied zur Branche-Standard, wo CD-Funktionalität oft in überflüssige Receiver-Architekturen eingebunden ist.
Streaming und Netzwerk: Die Modularität der ARCAM-Philosophie
ARCAM trennt bewusst Streaming von Verstärkung. Der ST5 Netzwerk-Player und der SA35/SA45 Streaming-Verstärker (der Streaming und Verstärkung kombiniert) sind optionale Module – nicht erzwungene Features.
ARCAM RADIA ST25: Streamer mit Hi-Res-Kompetenz
Als Flaggschiff-Streamer nutzt der Radia ST25 (HR-Preis: 899,00 €) den ESS Hyperstream IV DAC in balancierter Konfiguration und dekodiert Ultra-Hi-Resolution-Audio bis 32-Bit/768kHz sowie DSD1024-Format. Das Gerät unterstützt eine breite Formatpalette: verlustfreie FLAC, LPCM, ALAC, AIFF, komprimierte MP3, MP4, OGG, WMA sowie Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect und Roon Ready.
Warum positioniert sich der ST25 als Flaggschiff? ARCAM stellt Qualität über Kosteneinsparungen – der ST25 funktioniert als dedizierte, hochauflösende Musikquelle für anspruchsvolle HiFi-Systeme. Die 6-lagige Streaming-Plattform mit durchgehender Massefläche eliminiert Rauschen und Interferenzen systematisch.
Das lineare Ringkerntransformator-Netzteil mit zusätzlichem Schaltnetzteil reduziert Jitter auf minimalste Level und garantiert eine klangliche Transparenz und Präzision, die Standard-Streamern nicht erreichbar ist.
Das großformatige 6,5-Zoll Farbdisplay bietet intuitive Kontrolle ohne Smartphone-Abhängigkeit. Die Control-Link-Integration mit ARCAM Radia-Verstärkern ermöglicht nahtlose Systemvernetzung als einheitliche Einheit. Der ST25 ist die optimale Musikquelle für audiophile Stereo-Systeme.
Die Streaming-Verstärker RADIA SA35 und RADIA SA45
Der SA35 kombiniert Class-G-Verstärkung mit 120 Watt pro Kanal mit einem integrierten digitalen Ökosystem: Netzwerk-Streaming, HDMI ARC für TV-Integration, ein hochperformanter ESS-DAC für Hi-Res-Dekodierung bis 24-Bit/192kHz sowie die automatische Raumkorrektur durch Dirac Live.
Diese Komponentenkombination ermöglicht es Benutzern, auf externe Verstärker zu verzichten, während gleichzeitig vollständige Streaming-Flexibilität erhalten bleibt.
Der SA35 repräsentiert den pragmatischen Mittelweg: Im Gegensatz zu den reinen Stereo-Modellen (A5/A15/A25), die ausschließlich auf analoge Quellen konzentriert sind, integriert der SA35 moderne Netzwerk-Audio nahtlos.
Gleichzeitig verzichtet er auf überflüssige Features zugunsten von fokussierter HiFi-Performance. Das Resultat ist ein flexibles All-in-One-System, das sowohl Musikliebhaber mit großen Musikservern als auch TV-Integration anspricht – ohne dabei akustische Kompromisse einzugehen.
Der SA45 repräsentiert das Flaggschiff-Streaming-System von ARCAM mit 180 Watt pro Kanal (300W bei 4 Ohm) in der 5. Generation Class-G-Architektur. Im Gegensatz zum SA35 nutzt der SA45 den ESS Hyperstream IV DAC mit vollständig balancierter Signalweg-Architektur sowie ein großformatiges 8,8-Zoll High-Resolution-Display für präzisere Kontrolle.
Der ultra-niedrige THD von 0,002% und die dual konfigurierten Subwoofer-Ausgänge positionieren den RADIA SA45 als Referenz-System für audiophile Stereo-Puristen, die Streaming-Flexibilität mit höchster technischer Substanz vereinen möchten.
Die neue AV-Serie (2026): ARCAM bricht ins Heimkino auf
Mit der ISE 2026-Präsentation hat ARCAM eine völlig neue AV-Liga geschaffen – nicht als "Receiver-me-too"-Produkte, sondern als Heimkino-Lösung für Audiophile, die auch Filme ernst nehmen.
Die drei AV-Receiver: AVA15, AVA25, AVA35
Der AVA15 bietet 12 Kanäle (9 Endstufen mit je 90 Watt) für flexible immersive Setups wie 7.1.2 oder 5.1.4.
Der AVA25 bietet 16 Kanäle (9 Endstufen mit je 90 Watt) Class-AB-Verstärkung und ermöglicht Dolby Atmos, DTS:X und Auro-3D mit Zone-2-Multiroom.
Der AVA35 verfügt über 16 Kanäle (9 Endstufen mit je 150 Watt) mit Class-G-Verstärkung, die doppelt so effizient ist wie Class-AB.
Das Unterscheidungsmerkmal zu Yamaha, Onkyo, Denon:
- Alle Modelle unterstützen Dirac Live Active Room Treatment (ART) – neben Dirac Live Room Correction und Dirac Live Bass Control – und ermöglichen so eine fortschrittliche systemweite Optimierung. Das ist nicht Standard, sondern Premium-Raumkorrektur, die aktiv Bassresonanzen kontrolliert, nicht nur passiv korrigiert.
- Class-G bei der AVA35 – Effizienz ohne Klangverlust, ein Luxus-Feature, das teuer ist, aber im Heimkino mit energieintensiven Effekten hörbar wichtig wird.
- Schwarzes Gehäuse mit gelben Designelementen und 6,5-Zoll-Farbdisplays – klare, erkennbare Designsprache, nicht Marketing-Spielerei.
Der AVP45: 16-Kanal-Prozessor für Maximalisten
Der AVP45 ist ein 16-Kanal-Audio-Video-Prozessor mit vollständiger Unterstützung für Dolby Atmos, DTS:X, Auro-3D sowie IMAX Enhanced.
Die 6,5-Zoll Farbdisplay-Bedienung bietet intuitive Kontrolle ohne zusätzliche Apps. Das Gerät dekodiert alle modernen Immersive-Audio-Formate und bietet Matrix-Channel-Zuweisung für flexible Konfigurationen bis 7.1.6 oder 9.1.4.
Warum ein separater Prozessor? ARCAM versteht, dass ambitionierte Heimkino-Setups modulare Lösungen brauchen – externe Endstufen statt integrierter Receiver-Amps, die bei Vollast thermisch und elektronisch kompromittieren müssen.
Der AVP45 konzentriert sich ausschließlich auf präzise digitale Signalverarbeitung und Surround-Dekodierung, nicht auf Leistungsverstärkung. Dies ermöglicht komplexe Surroundsysteme mit echter Kontrollautorität – ohne die Hitzeentwicklung und Spannungsabfälle, die monolithische Receiver-Designs degradieren.
Die Mehrkanal-Endstufen PA4 und PA9
Die PA9 mit neun Kanälen nutzt Class-G-Verstärkung und liefert die nötige Leistungsreserve für ambitionierte High-End-Heimkino-Setups, wenn maximale Performance ohne die Einschränkungen integrierter Receiver-Endstufen angestrebt wird. Die 9 unabhängigen Verstärkerkanäle ermöglichen in Verbindung mit dem AVP45 und der kleineren Endstufe PA4 Konfigurationen bis 9.1.6 mit konsistenter thermischer Stabilität und Spannungskonstanz über alle Kanäle.
Das philosophische Statement: ARCAM sagt: "Wer maximale Kontrolle und Leistung braucht, bekommt ein echtes Mehrkanal-System, nicht einen Receiver-mit-externen-Amps-Kompromiss." Die PA9 arbeitet modular mit dem AVP45-Prozessor – eine Architektur, die spezialisierte Signalverarbeitung von dedizierter Verstärkung trennt.
Die 2026 angekündigten RADIA-Lautsprecher
Nach vielen Jahren Abstinenz bringt ARCAM eine komplette Lautsprecher-Familie, die exact auf die eigene Elektronik abgestimmt ist. Aber natürlich performen sie auch mit anderen hochwertigen Komponenten.
Das in Deutschland lieferbare Portfolio umfasst: R15 (kompakter Zwei-Wege-Regallautsprecher mit 130mm-Tieftöner, HR-Preis: 2.000,00 €), R25 (größerer Regallautsprecher mit 165mm-Tieftöner, HR-Preis: 3.000,00 €), R35 (3-Wege-Standlautsprecher, HR-Preis: 5.000,00 €) und R45 (großes Standmodell mit erweitertem Tieftonbereich, HR-Preis: 7.000,00 €).
Design: Edles Black-Walnut-Furnier und intern versteiftes Gehäuse, resonanzarme Konstruktion mit hochwertiger Optik und hoher struktureller Stabilität. Eleganz ohne Aufmerksamkeitsheuscherei.
Im Februar 2026 waren die Standlautsprecher R45 Gegenstand einer genaueren Betrachtung der Test-Redaktion des britischen HiFi-Magazin WHAT HI-FI. Das Fazit: "Die Flaggschiff-Standlautsprecher von Arcam sehen beeindruckend aus, und der erste Eindruck beim Hören mit Arcam-Elektronik ist positiv."
Die Unterschiede zur Konkurrenz
Versus Yamaha- / Denon-AV-Receiver
- ARCAM ermöglicht Modularität – AVA15/25/35 + PA9 statt Yamaha-Receiver mit schwächeren Endstufen
- Dirac Live ART ist Premium-Raumkorrektur, nicht Standard-EQ
- Class-G bei ARCAM – bewährte, nicht trendige Technologie
Versus Onkyo / Integra
- Onkyo ist günstiger, volumenorientiert – ARCAM ist hochpreisiger, puristisch
- ARCAM's Class-G und Dirac ART versus Onkyo's Standard-DSP. Der Vergtleich fällt klar zu Gunsten von ARCAM aus
Der Radia-Gedanke: Systematische Konsistenz
Was alle RADIA-Komponenten eint, ist nicht Marketing-Sprech, sondern echte Designkohärenz:
- Einheitliche Bedienung: Radia App, einheitliche Menülogik, einheitliche Remote
- Konsistente Elektronik: ESS Sabre DACs durchgehend, Class-G wo sinnvoll
- Visuelle Identität: Schwarze Gehäuse, gelbe Akzente, minimalistisches Design
- Modulare Philosophie: Nichts erzwungen, alles optional kombinierbar
- Volle Konnektivität: Alle wesentlichen Netzwerkdienste integriert
- Exzellente Klangeigenschaften: Unaufdringlich und transparent. Große Bühne.
- Hervorragendes Preis-/Leistungfsverhältnis: Gute aber nicht überteuerte Bauteile.
Das ist nicht IKEA-Ästhetik, sondern durchdachte Audio-Architektur.
Blick unter die Haube des ARCAM RADIA CD25
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