Cambridge Audio Stream Magic 6 V2 bei STEREO im Test

STEREO

2/2013

"In der Stereo-Ausgabe 2/2013 auf den Seiten 52 bis 53 wurde der Cambridge Audio Stream Magic 6 getestet."

Testauszug:

"...im Hörraum fiel uns zuerst die enorme Souveränität und Strahlkraft auf, mit der dieser Wunderknabe die mitreißenden Streicher im Intro von Liszts "Ungarischer Rhapsodie No.2" (Stokowski / RCA Victor Symphony) inszenierte. Die enorme Dynamik dieser Aufnahme verschlug uns förmlich den Atem. Gänsehaut ist also garantiert. Außerdem scheint dem Cambridge kein musikalisches Detail zu entgehen. Zugegeben, als Spielpartner dürfte Backes & Müllers erhabene Prime8 mitverantwortlich gewesen sein, die wir direkt über die symmetrischen Ausgänge des Streamers ansteuerten. Aber allein die Tatsache, dass dieser Netzwerkspieler neben Referenzen wie T+As Music Player an diesem Lautsprecher bestehen konnte, spricht schon Bände. Beeindruckend ist zudem die räumliche Gelöstheit, mit der Nummer 6 Instrumente und Stimmen im Hörraum platzierte. Nicht zu breit aufgefächert bietet er eine enorme Abbildungstiefe und Plastizität sowie natürliche Größenbezüge. Je nach Belieben lassen sich diese Parameter noch etwas tunen: Wie bereits der DacMagic Plus bietet auch der Streamer drei schaltbare Digitalfilter. Uns gefiel die "Min"-Stellung am besten, die geringste Phasenfehler garantiert. Die Bühne rückt hier zwar noch etwas enger zusammen, doch vermittelt die Wiedergabe eine ungeheure Musikalität und wirkt unwillkürlich anmachend. Das "Steep"-Filter fächert die Abbildung hingegen weiter auf und verleiht den Mitten mehr Glanz. Der "Lin"-Modus wirkt demgegenüber beinahe farblos. Fassen wir noch einmal zusammen: 384-Kilohertz-Wandler, 32-Bit-DSPs, externe Digitaleingänge, Wiedergabe vom USB-Stick, Computer sowie aus dem Netzwerk, Internetradio, zahlreiche Online-Services, eine Bluetooth-Erweiterung für kabellosen Handy-Empfang und vollsymmetrische Ausgangsstufen. Unter dem Strich dürfte der Stream Magic 6 momentan zu den prallsten Netzwerkpaketen seiner Preisklasse gehören. Klanglich kann er locker mit dem ähnlich üppig geschnürten M1 Clic von Musical Fidelity konkurrieren, der - ebenfalls mit Vorstufe ausgerüstet - zugleich sein einziger ernst zu nehmender Mitbewerber ist..."

Fazit:

Topausstattung und Spitzenklang, viele Möglichkeiten - der StreamMagic dürfte in seiner Klasse für die kommende Zeit das Maß aller Dinge sein. Zur Perfektion fehlt ihm allein das 192-kHz-Streaming.

Preis/Leistung: exzellent