Tests für Bowers & Wilkins 705 S3
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Bowers & Wilkins 705 S3 Test - Britische Klangkultur begeistert mit technischer Raffinesse und großem Auftritt
von: Carsten Rampacher

Bowers & Wilkins 705 S3
Autor: Lothar Brandt, AUDIO Stereoplay
Ein kleiner Auszug von uns zusammengefasst
Er führt aus, die Lautsprecherin habe sich unmittelbar als Spitzenmodell ihrer Klasse erwiesen und übernehme die klanglichen Qualitäten ihrer Schwester nahezu unverändert. Bereits in Kombination mit dem Verstärker Luxman L-509 Z habe sie ihre Stärken gezeigt: eine neutrale, frische und detailreiche Wiedergabe, gepaart mit klarer Struktur und kraftvollem Bass. Besonders hervorgehoben werde, dass sich die Musik vollständig von den Lautsprechern löse und nicht mehr als typische „Boxenwiedergabe“ wahrgenommen werde.
Weiter heißt es, dass durch eine alternative Verkabelung mit der Vorstufe Lehmannaudio Phonolith und der Endstufe Accustic Arts AMP IV zusätzliche Feinheiten hörbar geworden seien. Dabei habe sich gezeigt, dass die Signature-Version klanglich noch geschlossener und homogener auftrete als die Standardvariante. Unterschiedlichste Musikrichtungen – von Jazz über Progressive Rock bis hin zu Kammermusik und Sinfonik – seien mit besonders starkem innerem Zusammenhalt dargestellt worden. Wörtlich wird festgehalten: „Die Signature setzte die Musik noch homogener, mit noch mehr innerem Zusammenhalt in Szene.“ Zudem betont der Autor: „Nie hat man das Gefühl, einer ‚Box‘ zuzuhören.“
Fazit
Im Fazit kommt Brandt zu dem Schluss, dass es Bowers & Wilkins gelungen sei, ein ohnehin herausragendes Produkt nochmals zu verbessern. Die 'Signature'-Version biete nicht unbedingt völlig neue Klangdimensionen, offenbare jedoch die bekannten Qualitäten in noch größerer Geschlossenheit und mit beeindruckender Detailtiefe.

Bowers & Wilkins 700 S3 Lautsprecherserie im Test
Autor: Michael Nothnagel, audiovision
Den Test fassen wir wie folgt zusammen:
Er lobte besonders die beeindruckende Basswiedergabe der Subwoofer, die trotz ihrer kompakten Größe eine untere Grenzfrequenz von 20 Hertz erreichen und einen Maximalpegel von 108 Dezibel erzielen.
„Überragend ist das Rundstrahlverhalten des Centers: Auch dank seiner Dreiweg-Bauweise zeigt er selbst bei großen Winkeln keine nennenswerten Einbrüche im Mitteltonbereich. Mit ihm ist gleicher Klang auf allen Hörplätzen garantiert.“
Nothnagel stellte fest, dass die Front- und Centerboxen eine geringe Minimalimpedanz aufweisen, was leistungsfähige Verstärker erfordert. Die Serie zeigte auch bei anspruchsvollen Mehrkanalabmischungen wie in Szenen aus „Ratatouille“ hervorragende Leistungen, wobei die Subwoofer tiefste Bässe präzise und kraftvoll wiedergaben. Bei der Zweikanal-Performance überzeugten die Frontboxen 702 S3 mit einer tiefen, räumlichen Abbildung und musikalischer Präzision.

Bowers & Wilkins 705 S3 bei AUDIO im Test
Autor: Lothar Brandt, AUDIO
So fassen wir den Test zusammen:
Der Autor Lothar Brandt stellte fest, dass der Lautsprecher sich durch ein besonders lebhaftes Temperament auszeichnet und eine beeindruckende musikalische Darbietung bietet. Die 705 S3, in edlem Satinweiß, rückte ihrer teureren Cousine, der 805 D4, in Sachen Klangqualität sehr nahe.
"...in wirklich edlem Satinweiß gab die 705 S3 dann ihre mindestens genauso edlen Musik-Verlautbarungen."
Besonders beeindruckend war die Wiedergabe von Stimmen ohne jegliche Verfärbung. Sowohl Rock- als auch klassische Musik wurden mit großer emotionaler Tiefe und dynamischer Bandbreite präsentiert. Die Lautsprecher manage es, die begleitenden Instrumente, egal ob Rockband oder Barockorchester, mit lebendiger Farbfülle und Dynamik darzustellen. Dennoch, die Tester merkten an, dass von der 705 S3 keine Basswunder zu erwarten sind: Die Tiefen reichten nicht an die von größeren Standboxen heran.
Brandt erwähnte, dass die 705 S3 hohe Anforderungen an Verstärker stellt, was jedoch angesichts ihrer Qualität akzeptabel ist. Zuhause, angeschlossen an hochwertige Röhrenelektronik, entfaltete der Lautsprecher seinen vollen Klangzauber und stellte die Feinheiten der Geigenklänge und intime Gesangseinlagen beeindruckend dar.
Fazit
Ich durfte diesen Lautsprecher sowohl zur Test-Routine im AUDIO-Hörraum als auch zur Gemüts-Ergötzung einen Monat lang zu Hause genießen. Es war Liebe auf den ersten Ton – und sie hielt bis zur unausweichlichen Trennung. Die B&W 705 S3 war zwar kein Grund zur Scheidung von meinem Elektrostaten, aber ich habe noch nie eine Kompaktbox dieser Preisklasse gehört, die mich so begeistert hat. Das könnte auch zu einem Bund fürs Leben reichen.
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