Tests für Audiolab 6000 A MKII
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Audiolab 6000 A MKII Test – Kraftvoller Stereo-Vollverstärker mit hochwertigem Aufbau und top Preis-/Leistungsverhältnis
von: Philipp Kind

Audiolab 6000CDT und Audiolab 6000A MKII
Autor: Thomas Bergbold, AUDIO Stereoplay
Ein kleiner Auszug von uns zusammengefasst
Er berichtet, dass er die Komponenten zunächst mit Piega-TC-70X-Lautsprechern sowie dem Linn Majik DS als Streamer in Betrieb genommen habe. Vor dem eigentlichen Hörtest habe er jedoch festgestellt, dass die Fernbedienung keine Beleuchtung besitze, weshalb er erst das Licht einschalten musste.
Für den Einstieg habe er das Album 'Echoes: Ancient & Modern' von Trevor Horn im CD-Player genutzt. Besonders das Stück 'Steppin´Out', gesungen von Seal, habe ihn überzeugt: Die Kombination aus Verstärker und Lautsprechern habe die Stimme sehr voluminös dargestellt, während der Bass das Klangbild wirkungsvoll ergänzt habe. Auch bei Titeln mit der markanten Stimme von Rick Astley sei die Wiedergabe druckvoll und rhythmisch mitreißend gewesen. Wörtlich beschreibt er, dass „die Bewegungen im Rhythmus nicht ausblieben“ und der Verstärker die Lautsprecher „fantastisch im Griff hatte“. Gleichzeitig merkt er an, dass ein wesentlicher Anteil der Klangqualität dem im Verstärker integrierten DAC zuzuschreiben sei.
Im weiteren Verlauf habe er zwischen digitaler und analoger Zuspielung über den Majik DS gewechselt und festgestellt, dass die digitale Variante präziser und analytischer wirke, während die analoge Wiedergabe mehr Wärme und Klangfülle („Schmelz“) biete.
Um die Leistungsfähigkeit weiter auszuloten, habe er hochauflösendes Audiomaterial digital eingespeist. Dabei habe insbesondere das Live-Album 'Til We Meet Again' von Norah Jones überzeugt. Der Verstärker habe eine gelungene Balance zwischen Detailauflösung und musikalischer Wärme geboten; Stimmen seien klar differenziert worden und der Bass habe sich trocken und kraftvoll präsentiert.
Abschließend habe er mit Musik von Depeche Mode die Belastungsgrenzen getestet. Zwar habe der Verstärker auch hier mit kräftigem Antritt überzeugt und die Lautsprecher gut kontrolliert, doch bei sehr hohen Lautstärken sei er an seine Grenzen gestoßen, insbesondere bei komplexen Basspassagen. Dennoch betont Bergbold, dass man Leistungsklasse und Preis berücksichtigen müsse. Auch der integrierte Kopfhörerverstärker habe einen positiven Eindruck hinterlassen: Er klinge eher warm abgestimmt und eigne sich besonders gut für Genres wie Jazz, Klassik oder akustische Musik.
laden...










