Tests für Cambridge Audio CXA 81 MKII
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Cambridge Audio CXA81 MKII
Autor: Stefan Schickedanz, AUDIO Stereoplay
Ein kleiner Auszug von uns zusammengefasst
Besonders bei ‚Four Wild Horses‘ von David Munyon sei der Bass sehr präzise und straff wiedergegeben worden, wodurch die tiefen Frequenzen klar strukturiert gewirkt hätten. Auch bei den Titeln der AUDIO+ Stereoplay-Heft-CD ‚Ultimate Tunes 2‘ habe der Verstärker mit einer bemerkenswerten Luftigkeit und feinen Detaildarstellung überzeugt. Klavierstücke hätten sich laut dem Autor durch exakt nachvollziehbare Anschläge und ein fein ausklingendes Nachhallen ausgezeichnet. Der Klangcharakter sei insgesamt neutral, hochauflösend und zugleich angenehm unaufdringlich gewesen. Stimmen hätten eine starke Präsenz zwischen den Lautsprechern gezeigt, während die präzise Ortung der Instrumente sowie die feine Hochtonzeichnung zu einem sehr harmonischen Spielfluss beigetragen hätten.
Bei klassischer Musik, darunter ‚Die Planeten‘ von Gustav Holst, seien insbesondere die Bläser klar und dennoch nie scharf erschienen. Pauken hätten kraftvoll und tief geklungen, während Streicher mit seidiger Wiedergabe sowie hoher Auflösung und Feinzeichnung überzeugt hätten. Über die Analogeingänge habe der Verstärker bei Live-Aufnahmen ein besonders räumliches Klangbild mit authentischen Hallanteilen vermittelt. Schickedanz betonte zudem die hervorragende Dynamik und Feindynamik des Geräts. Beim Einsatz der stereoplay-Heft-CD ‚Vinyl Classics‘ über den Coax-Digitaleingang in Verbindung mit dem Technics SL-G700M2 sei die räumliche Darstellung äußerst präzise ausgefallen, auch wenn im Tiefbassbereich etwas mehr Kontur wünschenswert gewesen wäre.
Besonders hervorgehoben wurde der Titel ‚Take Five‘ vom The Dave Brubeck Quartet. „Das Schlagzeug klang extrem präzise und sehr authentisch“, schrieb Schickedanz. Ebenso habe die Bass Drum „sehr trocken und tief“ gespielt, wodurch der gesamte Titel eine hohe Dynamik erhalten habe.
Im Bluetooth-Betrieb habe der Klang im Vergleich zu den Hochpegel- und Digitaleingängen etwas kühler sowie weniger räumlich und detailreich gewirkt. Stimmen hätten etwas von ihrer Ausdruckskraft verloren und auch der Bass sei weniger druckvoll erschienen. Dennoch sei die Dynamik weiterhin überzeugend geblieben. Mit dem Cover ‚True‘ von Yuri Petrovski habe der Verstärker gezeigt, dass auch die drahtlose Wiedergabe auf hohem Niveau möglich sei.
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