Tests für Canton Reference Sub
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Canton Reference Sub
Autor: Stefan Schickedanz, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Der Autor beschreibt, dass das Gerät klanglich mit einem sehr sauberen und kontrollierten Bass auftrete und gleichzeitig auch optisch hervorsteche. Hochglanzoberfläche, fließende Linien und sorgfältig gerundete Kanten würden laut Schickedanz dafür sorgen, dass der Subwoofer als besonders elegantes Modell innerhalb des aktuellen Testfelds wahrgenommen werde.
Im Text heißt es dazu wörtlich: „Hochglanzfinish, geschwungene Linien und perfekt gerundete Kanten machen ihn zum elegantesten Subwoofer in unserem aktuellen Testfeld.“
Der Tester erläutert weiter, dass ein 12-Zoll-Treiber aus Alu-Keramik-Wolfram, der durch eine nach unten abstrahlende Passivmembran unterstützt werde, für eine sehr tiefe Basswiedergabe sorge. Allerdings erreiche der Subwoofer nicht ganz die extreme Druckgewalt des größeren SVS PB-5000 R. Stattdessen überzeuge er laut Bericht mit besonders schnellem Ansprechverhalten und einem präzisen Punch. Im Zusammenspiel mit den Lautsprechern Canton Vento 90 mache sich der Subwoofer weniger durch maximalen Tiefbass bemerkbar, sondern vor allem durch mehr Dynamik und eine klarere Impulswiedergabe.
Zitat und Fazit
Pro und Kontra

5.1-Boxenset der Canton Reference-Serie bei audiovision im Test
Autor: Michael Nothnagel, audiovision
In der audiovision-Ausgabe 1/2024 wurde auf den Seiten 22 bis 25 ein 5.1-Boxenset der Canton Reference-Serie - bestehend aus zwei Standlautsprechern Reference 5, zwei Regallautsprechern Reference 9, dem Center-Lautsprecher Reference Center und dem Subwoofer Reference Sub - getestet.
Den Test fassen wir wie folgt zusammen:
Nothnagel berichtet, dass das Canton-Set im Hörraum sofort mit seinem verfärbungsarmen und neutralen Klangbild beeindruckte. Er betont jedoch, dass "neutral" nicht gleichbedeutend mit "charakterlos" oder "unbeteiligt" sei. Vielmehr spiele das Set stets sehr engagiert und bringe die Eigenschaften des Quellmaterials überzeugend zur Geltung. Bei manchen Aufnahmen, wie Peter Gabriels Live-Version von "Solsbury Hill", könne dies jedoch auch zu unangenehmen Klangeindrücken führen.
Andererseits zeige das Set bei hochwertigen Mehrkanal-Musikaufnahmen, etwa bei Jane Monheit und John Pizarelli mit ihrer Interpretation von Gershwins "They can't take that away from me", eine beeindruckende Auflösung und stabile Räumlichkeit. Omar Hakims "Listen Up" klinge selbst bei hohen Lautstärken locker und dynamisch.
Nothnagel hebt hervor, dass das Set bei Filmscores wie dem von "Ratatouille" auch bei heftigen Pegeln, enormer Basskraft und Dynamik, den Hörer mit völliger Gelassenheit überwältige. Ein besonders eindrucksvoller Moment sei der Donnerschlag, der Remy und seinen Kumpel vom Dach fegt. Ebenso beeindruckend sei die Abschleppwagenszene aus "Terminator – Die Erlösung", bei der es an allen Ecken und Enden krache und die Flugroboter die Magenwände des Hörers zum Beben bringen.
Auch im Stereo-Betrieb zeigten die Cantons laut Nothnagel erstaunliche Leistungen. Fleetwood Macs Album "Rumours" aus dem Jahr 1977 klinge faszinierend detailliert und dynamisch. Der Autor lobt die Toningenieure, die dies mit den damals begrenzten Mitteln erreicht haben. Er erwähnt, dass die Reference 5 mit ihren zwei 18er Tieftönern keinen Subwoofer benötigten und auch ohne diesen mächtige Bassdrum-Schläge lieferten. Weniger gut produzierte Aufnahmen, wie Adeles Album "25", offenbarten allerdings gnadenlos übermäßigen Kompressoreinsatz und dessen Artefakte. Trotz solcher Schwächen verliere man mit den Cantons jedoch nie den Spaß an der Musik, was für gute Lautsprecher spreche.
laden...










