Tests für Canton Smart GLE 9 S2
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Die S2 Version des Smart-GLE-Sets von Canton
Autor: Frédérick Heinz, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Bereits der warm ockerfarbene Schimmer der neuen Titan-Membranen lasse erkennen, dass es sich – so Heinz – nicht lediglich um kosmetische Modellpflege handle. Vielmehr spreche der Test von einem „handfesten Update“, bei dem Canton an vielen Stellen nachgebessert habe.
Laut Bericht eigne sich das Ensemble aus den Standlautsprechern ‚Smart GLE 9 S2‘, den Kompaktmodellen ‚Smart GLE 3 S2‘ und dem Aktivsubwoofer ‚Smart Sub 12‘ gleichermaßen für Stereo- wie für Heimkinoeinsatz. Die Redaktion habe hervorgehoben, dass ein vollständig aktives Set traditionell Vorteile in Pegelfestigkeit und Dynamik biete – und die neue S2-Version lege in beiden Disziplinen noch zu. Heinz erwähne ausdrücklich, dass die Komponenten tonal neutral abgestimmt seien und besonders die Standlautsprecher mit sehr linearen Frequenzgängen überzeugten.
Im Stereobetrieb könne die große Standbox dank ihres Tiefgangs bis 34 Hz (–6 dB) und ihrer hohen Dynamikreserven von 104 dB SPL problemlos ohne zusätzlichen Subwoofer betrieben werden. Für Mehrkanalton sei der ‚Smart Sub 12‘ jedoch eine sinnvolle Ergänzung, da er den Gesamteindruck nochmals kräftiger wirken lasse. Beim Center betone Heinz, dass seine Zweieinhalb-Wege-Weiche trotz der seitlich angeordneten Treiber auch Zuhörer außerhalb der optimalen Sitzposition gut versorge. Zudem profitierten Center wie Rears von einer als „Small“ konfigurierten Bassentlastung, wodurch ihre Maximalpegel – so der Test – auf etwa 98 dB SPL steigen könnten.
Fazit
Das Smart GLE 5.1 Set zeigt die Stärken der Canton-Smart-Serie. Flexibel, unkompliziert in Einrichtung und Bedienung, klanglich dynamisch und neutral mit leichter Bassbetonung. Im Stereobetrieb auch ohne Subwoofer mit ausreichend potentem Tieftonfundament. Im Hjeimkinobetrieb bringt das Set mit Subwooferunterstütung explosiven und markerschütternden Kinosound in die eigenen vier Wände. Nicht vergessen, die Nachbarn vorzuwarnen: It might get loud.
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