Tests für Clearaudio compass
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

clearaudio compass Test – Der Einstieg in die analoge Spitzenklasse
von: Carsten Rampacher

Clearaudio Compass
Autor: Lothar Brandt, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Er betone, dass typische Schwächen günstiger Konkurrenzprodukte, insbesondere ein flacher oder „pappiger“ Klang, hier nicht aufgetreten seien, sondern der Spieler vielmehr mit einem präzisen und dynamischen Klangbild überzeugt habe.
Dabei habe sich das Gerät laut Brandt als äußerst vielseitig erwiesen: Unterschiedliche Musikrichtungen – von Rock der mittleren 1970er über direktgeschnittenen Jazz bis hin zu Soul und klassischen Violinkonzerten – habe der Compass souverän wiedergegeben, ohne an Stabilität oder Kontrolle einzubüßen. Selbst bei problematischen, verwellten Schallplatten hätten Tonabnehmer und Tonarm zuverlässig gearbeitet.
Besonders hervorgehoben werde die Bedienung über den unter dem Chassis verborgenen Umschalter für 33 und 45 Umdrehungen, der gleichzeitig als Ein-/Ausschalter diene. Dies habe dazu eingeladen, häufig zwischen Geschwindigkeiten zu wechseln. In diesem Zusammenhang heißt es wörtlich: „Selbst Graham Nashs laut auf 45er geschnittene Solo-Debüt entwickelte seinen Nachdruck ohne verzerrende Klirrbeigaben.“ Ebenso habe etwa das Glockenspiel bei Aufnahmen von "Jethro Tull" stets seine Klarheit bewahrt.
Auch bei höheren Lautstärken habe sich der Plattenspieler laut Testbericht unbeeindruckt gezeigt. So wird berichtet: „Selbst als die Jury gegen Ende ihres Hörtests den ‚Minstrel in the Gallery‘ richtig laut aufspielen ließ, wies der Compass immer unbeirrt in Richtung Hörspaß.“ Insgesamt habe das Gerät durchweg eine druckvolle und zugleich saubere Wiedergabe ermöglicht, etwa auch bei "Aretha Franklin" und ihrem Titel "Think".
Pro und Kontra
Zitat und Fazit
Für einen Preis, der den Controllern bei Clearaudio sicher gar keinen Spaß gemacht hat, bietet der Komplett-Plattenspieler Compass eine Qualität, die Vinylfreunden sicherlich ganz viel Spaß machen wird. Dieser Sympathieträger macht seinen Entwicklern und Erbauern wirklich alle Ehre. Mindestens so viel wie die ultrateuren Technologieträger.“
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