Tests für JBL MA7100HP
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

JBL MA7100HP
Autor: Andreas Oswald, audiovision
Unsere Zusammenfassung
Im Testlabor wurde der AV-Verstärker vor dem Hörtest zunächst mit der Einmesssoftware "EZ" auf den Raum abgestimmt.
Mit Steely Dans Album "Two Against Nature" habe der JBL anschließend besonders lebendig, unmittelbar und dynamisch aufgespielt. Stimmen und Instrumente seien körperhaft dargestellt worden, während das Klangbild zugleich offen und luftig gewirkt habe.
Auch bei Dolby-Atmos-Trailern habe der MA7100HP mit einer präzisen räumlichen Platzierung und einer sauberen Wiedergabe feiner Details überzeugt. Überkopfeffekte seien allerdings weniger eindeutig nachvollziehbar gewesen als beim größeren MA9100HP. Dies sei angesichts der auf ein einzelnes Paar Höhenlautsprecher begrenzten Konfiguration jedoch wenig überraschend. Da dem Modell vier Endstufen für ein vollständiges 7.1.4-Setup fehlten, falle das erzeugte Schallfeld etwas kompakter aus.
Im Tieftonbereich habe der JBL mit enormer Kraft aufgespielt. Der Subwoofer-Pegel habe zunächst deutlich reduziert werden müssen, um ein ausgewogenes Klangbild zu erzielen. Nach der Anpassung habe das Finale von "Ghost in the Shell" mit wuchtigen, tief reichenden und zugleich präzisen Effekten beeindruckt. „Im Bass rumpelte der MA7100HP mit Urgewalt.“
Auch bei stereofoner Musik habe der AV-Verstärker eine schnelle und temperamentvolle Vorstellung geliefert. Laut Andreas Oswald spiele er hochauflösend, impulsiv und dynamisch, wobei die Darstellung eher direkt als weitläufig ausfalle. Ergänzt werde dieser Charakter durch ein straffes und kraftvolles Bassfundament. Gelegentliche Härten seien überwiegend den jeweiligen Aufnahmen zuzuschreiben gewesen, während hochwertige Produktionen von Sara K weich, plastisch und angenehm wiedergegeben worden seien.
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