Tests für KEF Kube 15 MIE
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

KEF Kube 15 MIE
Autor: Michael Nothnagel, audiovision
Unsere Zusammenfassung
Autor Michael Nothnagel beschreibe einen Subwoofer, der seine überzeugenden Messergebnisse auch im Hörtest bestätigt habe.
Bei moderaten Lautstärken habe sich der KEF angenehm zurückhaltend verhalten. Er spiele sauber, füge sich unauffällig in das Gesamtklangbild ein und lasse sich praktisch nicht orten. Gleichzeitig verfüge der Kube 15 MIE über genügend Reserven für hohe Heimkinopegel. Dabei profitiere er von seiner großen Membranfläche und dem voluminösen Gehäuse. Die Explosion des Tankwagens in "Terminator – Die Erlösung" sei mit beeindruckender Wucht wiedergegeben worden. Auch der Blitzschlag in "Ratatouille", der Remy und seinen Begleiter vom Dach schleudere, habe sich körperlich spürbar und mit großem Nachdruck entfaltet.
Zwar lasse sich auch dieser große Subwoofer an seine Leistungsgrenze bringen, dafür seien jedoch extrem hohe Pegel erforderlich. Selbst dann reagiere er nach Einschätzung des Autors kontrolliert: Statt mit hörbaren Verzerrungen oder mechanischem Anschlagen aufzuspielen, erhöhe er die Lautstärke einfach nicht weiter. Dafür dürfte vermutlich ein wirkungsvoll abgestimmter Limiter verantwortlich sein.
Auch bei Musik habe der KEF überzeugen können. In der neu gemasterten Version von "Rosanna" auf Totos Album "40 Trips Around The Sun" habe er Mike Porcaros E-Bass kraftvoll, präzise und mit angenehm knurrigem Charakter in das Klangbild integriert.
Fazit
Im Fazit hebt Audiovision vor allem die kräftige, saubere und tiefreichende Basswiedergabe hervor, zu der der besonders große Tieftontreiber maßgeblich beitrage. Darüber hinaus würden das elegante Design und der gemessen an der gebotenen Leistung angemessene Preis dafür sprechen, den KEF Kube 15 MIE bei der Auswahl eines Subwoofers in die engere Wahl zu nehmen.
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