Tests für Lehmannaudio Phonolith
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Lehmannaudio Phonolith im Test
Autor: Lothar Brandt, AUDIO Stereoplay
Ein kleiner Auszug von uns zusammengefasst
Laut Brandt habe der Phonolith bereits ohne lange Einspiel- oder Aufwärmzeit im Hörraum überzeugt und eine außergewöhnlich räumliche sowie gleichzeitig strukturierte Wiedergabe geboten. Im Zusammenspiel mit Dr. Feickerts Firebird und dem EMT-System JSD Novel habe der Vorverstärker ein Klangniveau erreicht, das die Tester eher bei deutlich teureren Phonoverstärkern erwartet hätten.
Besonders hervorgehoben worden seien die Dynamikreserven und die Kontrolle bei anspruchsvollen Musikstücken wie Bernsteins ‚Serenade‘. Auch moderne Produktionen wie ‚The Empyrean Equation...‘ von Vanden Plas hätten trotz starker Kompression lebendig und kraftvoll gewirkt. Wörtlich hieß es, der Phonolith habe „niemals auch nur den Hauch von nervöser Unruhe“ erkennen lassen. Ebenso beeindruckt zeigte sich der Autor davon, dass das Gerät selbst bei sehr hohen Lautstärken „seine faszinierende Gelöstheit und die souveräne Disziplin“ bewahrt habe.
Darüber hinaus sei auch der Hochpegeleingang getestet worden, wobei ein SACD-Spieler angeschlossen wurde. Dabei habe der Phonolith ebenfalls mit einer sauberen und verfärbungsfreien Wiedergabe überzeugt. Brandt habe daraus die rhetorische Frage abgeleitet, ob es überhaupt noch mehr Vorverstärker brauche.
Fazit
Im Fazit kam Lothar Brandt zu dem Schluss, dass der minimalistisch ausgestattete Lehmann Phonolith dem Nutzer ein außergewöhnlich hohes Maß an Hörvergnügen biete. Zwar gebe es noch faszinierendere Vorstufen, diese lägen preislich jedoch in deutlich höheren Regionen. Wer mit der reduzierten Ausstattung leben könne, müsse klanglich keinerlei Kompromisse eingehen. Das Preis-Klang-Verhältnis sei laut Autor daher als „maximal“ zu bewerten.
laden...










