Tests für Magnat Signature 607
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Die Magnat Signature Serie auf dem Prüfstand
Autor: Michael Nothnagel, audiovision
Unsere Zusammenfassung
Im Hörraum habe sich das Lautsprecherset durch eine dynamische und präzise Wiedergabe ausgezeichnet. Actionszenen aus „Mad Max: Fury Road“ hätten mit druckvollen Explosionen und kraftvollen Motorengeräuschen ein realistisches Raumgefühl erzeugt. Die Höhenmodule ATM 202 hätten zudem für eine glaubwürdige Vertikalabbildung gesorgt, sodass selbst feine Details wie Regen oder herabfallende Trümmer klar ortbar gewesen seien. Besonders die Illusion von Klangereignissen oberhalb der Hörposition sei den Lautsprechern nahezu perfekt gelungen.
Auch mit konventionellen Tonspuren habe das Set laut Audiovision überzeugt. Szenen aus „Terminator – die Erlösung“ oder „Ratatouille“ seien mit hoher Impulstreue und präzisem Tiefbass wiedergegeben worden. Ebenso habe das Lautsprechersystem bei Mehrkanal-Musik durch eine exakte räumliche Darstellung, ein ausgewogenes Klangbild und geringe Verfärbungen gepunktet. „Die Illusion, dass der Ton von oben statt von vorn kommt, gelingt den Magnat-Schallwandlern fast perfekt.“
Im Stereobetrieb hätten die Signature 607 bewiesen, dass sie auch ohne Unterstützung eines Subwoofers ein solides Bassfundament liefern können. Tieffrequente Passagen, etwa bei Marcus Millers „Blast!“, seien kontrolliert und präzise reproduziert worden, während Mitten und Höhen mit Transparenz und feiner Auflösung überzeugt hätten. Klassische Werke wie Strauss’ „An der schönen blauen Donau“ hätten von einer luftigen und tief gestaffelten Bühnenabbildung profitiert, wodurch ein authentischer Konzertcharakter entstanden sei. Wer noch mehr Tiefgang wünsche, könne den Omega CS 12 ergänzen. Dadurch gewinne die Wiedergabe an zusätzlicher Fülle, ohne an Präzision einzubüßen.
Fazit
Michael Nothnagel kam in der Audiovision zu dem Schluss, dass Magnat mit dem Signature-600-Set ein ausgewogenes Heimkino-Lautsprechersystem anbiete, das sowohl bei Filmen als auch bei Musikwiedergabe überzeuge. Hohe Dynamikreserven, eine präzise räumliche Abbildung und die saubere Verarbeitung machten das Set zu einer klaren Empfehlung innerhalb seiner Preisklasse.

Magnat Signature 603 und Magnat Signature 607
Autor: Frédérick Heinz, AUDIO Stereoplay
Ein kleiner Auszug von uns zusammengefasst
Zu Beginn seines Tests im Stereobetrieb habe Heinz erläutert, dass zunächst die Standlautsprecher Signature 607 ohne Subwoofer-Unterstützung geprüft worden seien. Dabei habe sich schnell gezeigt, dass diese ausreichend Bass für die reine Musikwiedergabe lieferten und zugleich einen klar audiophilen Klangcharakter aufwiesen. Besonders das Fmax-Hochtöner-Duo habe durch Detailreichtum und eine sehr plastische, fast räumlich greifbare Darstellung überzeugt. Wörtlich heißt es: „Diese Fülle an Hochtoninformationen begeistert zunächst, wird aber bei längerem Musikgenuss manchmal etwas zu viel des Guten.“ Gleichzeitig habe der Autor betont, dass sich dieser Effekt durch Anpassung der Aufstellung gut beeinflussen lasse.
Weiter führt Heinz aus, dass sich der Hochtonbereich durch die Positionierung der Lautsprecher fein abstimmen lasse, da der Pegel bis etwa 10 kHz weitgehend konstant bleibe und erst danach sanft abfalle. Erst oberhalb von 20 kHz komme es zu einem stärkeren Abfall. Er selbst habe nach Experimenten eine nahezu parallele Ausrichtung bevorzugt.
Klanglich sei die Abstimmung der Signature 607 insgesamt eher warm, was sich laut Heinz vor allem bei höheren Lautstärken bemerkbar mache. Bei geringer Lautstärke hätten die Mitten etwas an Fülle vermissen lassen, während sie bei steigenden Pegeln deutlich an Volumen gewannen. Auch bei komplexen Musikpassagen hätten die Lautsprecher souverän agiert, Instrumente sauber getrennt und räumlich korrekt dargestellt. Der Bass sei kräftig und elastisch gewesen, auch wenn ihm laut Bericht „einen Hauch mehr Kontur“ gutgetan hätte.
Die kleinere Magnat Signature 603 habe laut Test die gleiche klangliche Ausrichtung gezeigt, sei jedoch in Bezug auf Tiefgang und Kontrolle im Mitteltonbereich etwas unterlegen gewesen.
Im Heimkinoeinsatz habe das getestete Set auch ohne Subwoofer bereits einen sehr druckvollen und pegelfesten Klang mit guter Sprachverständlichkeit geliefert. Für zusätzlichen Tiefbass empfehle Heinz jedoch den Einsatz eines Subwoofers wie des Magnat Omega CS 12 oder alternativ mehrerer Magnat Alpha RS 8. „Spielt Geld eine untergeordnete Rolle, sind vier Omega CS 12 natürlich das i-Tüpfelchen“, merkt er ergänzend an.
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