Tests für Magnat Transpuls 800A
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Magnat Transpuls 800 A im Test
Autor: Alexander Rose-Fehling, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Er schilderte, dass der Aufbau im Hörraum unkompliziert gewesen sei, da sowohl Strom- als auch Lautsprecherkabel bereits im Lieferumfang enthalten gewesen seien. Nach einigen Stunden Einspielzeit habe man sich intensiver mit den Klangeigenschaften beschäftigt.
Laut Rose-Fehling verfolge Magnat bei der Bassabstimmung bewusst einen zurückhaltenden Ansatz. Dadurch könne die Box sehr hohe Lautstärken erreichen, ohne hörbar zu verzerren. Besonders gut eigne sich deshalb eine wandnahe Aufstellung. Selbst direkt an der Wand könne der Lautsprecher betrieben werden, sofern der Bass etwas reduziert werde. Positiv hervorgehoben worden sei außerdem die einfache Bedienung der Klangregelung über die Fernbedienung.
Bei basslastiger Musik habe die Transpuls 800A allerdings nicht vollständig überzeugen können. So sei das Album ‚Automaton‘ von Jamiroquai „hinter den Möglichkeiten zurück“ geblieben. Gleichzeitig betonte der Autor jedoch, dass dies auch nicht die eigentliche Stärke der Box sei. Für Anwender mit höheren Bassansprüchen halte Magnat passende Subwoofer bereit.
Besonders gelobt worden sei dagegen die Wiedergabe klassischer Musik. Die leichte Pegelsenke um 1 kHz habe dem Klangbild laut Testbericht einen angenehmen und charmanten Charakter verliehen, der gut zur Retro-Optik passe. Klassische Stücke hätten „sehr fein und seidig“ geklungen, gleichzeitig aber genügend Dynamik geboten.
Auch der Konzertmitschnitt von Nick Cave aus dem Alexandra Palace habe überzeugt. Der Klang sei authentisch und großräumig gewesen und habe die emotionale Wirkung der Musik überzeugend transportiert. Zudem habe sich die Magnat in diesem Bereich kaum von einer Vergleichsbox von Nubert unterschieden.
Der integrierte Phonoeingang sei nach Einschätzung des Autors vor allem für Nutzer interessant, die einen warmen und vollen Schallplattenklang bevorzugten und eine unkomplizierte Lösung ohne externe Phonostufe suchten. Besonders gut harmonieren solle er mit Audio-Technica-Tonabnehmern wie sie auch beim Magnat-Plattenspieler MTT 990 eingesetzt würden.
Fazit
Im Fazit kam Rose-Fehling zu dem Schluss, dass die Magnat Transpuls 800A ein charakterstarker und sehr gut ausgestatteter Aktivlautsprecher sei. Die Kombination aus Retro-Design und moderner Technik mache das Modell besonders interessant. Zudem spiele die Box sehr laut und verzerrungsfrei und eigne sich für viele Musikrichtungen, solange kein übermäßig kräftiger Bass verlangt werde.

Magnat Transpuls 800A bei Stereo im Test
Autor: Tom Frantzen, STEREO
In der Ausgabe 2/2022 des Fachmagazins STEREO nahm Test-Redakteur Tom Frantzen das aktive Lautsprecherset Magnat Transpuls 800A unter die Lupe. Auf den Seiten 56 bis 59 schilderte er seine Eindrücke von dem kompakten Modell aus Magnats Transpuls-Serie, das durch ein auffälliges Retrodesign sowie seine klangliche Präsenz auffalle.
Unsere Zusammenfassung
Frantzen stellte fest, dass sich die klanglichen Eigenschaften weitgehend mit den Erwartungen an die Transpuls-Reihe deckten. Der Bass sei betont, jedoch ohne unangenehm in den Vordergrund zu rücken. Vielmehr entstehe ein rundes, dynamisches Klangbild, das durch eine auffällige Spielfreude und ein präsentes Tieftonfundament überzeugt. Der Lautsprecher liefere Impulse mit beeindruckender physischer Wirkung, trotz seiner vergleichsweise kompakten Treibergröße. Frantzen formulierte dazu: „Man sollte sich also von dem nicht übergroßen Treiber nicht täuschen lassen, er ist kräftig ausgelegt.“
Auch wenn die Transpuls 800A laut dem Test nicht unbedingt durch maximale Räumlichkeit glänze, könne sie mit ihrer Energie und Direktheit kleinere, neutraler abgestimmte Boxen klanglich durchaus überflügeln. Der Autor merkte an, dass die Lautsprecher nicht in jeder Hinsicht neutral seien – dafür aber ausgesprochen unterhaltsam und emotional spielten. Dieser Charakterzug sei es, der der Box ihren besonderen Reiz verleihe.
Im Mittel- und Hochtonbereich zeigte sich das System ausgewogen und feinzeichnend. Live-Aufnahmen wie ein Konzert von Marillion oder Paul McCartneys McCartney-Album wurden ebenso überzeugend wiedergegeben wie Cara Dillons Interpretation von Black Is The Colour, deren Stimme sich laut Frantzen facettenreich und bezaubernd zwischen den Lautsprechern entfalte.
Zum Ende der Hörsession brachte ein Titel wie The Runner von Manfred Mann’s Earth Band die dynamischen Fähigkeiten der Transpuls 800A voll zur Geltung. Laut Frantzen gelinge dem Set der Spagat zwischen einer unterhaltsamen „Spaßbox“ und einem ernstzunehmenden audiophilen Allrounder überraschend gut. Für anstehende Play-Off-Abende im Freundeskreis sei das System zudem ideal als klangstarke TV-Ergänzung geeignet. Angesichts des aufgerufenen Preises sei das Set nahezu sensationell. Frantzen kommentierte wörtlich: „Mit der Transpuls 800A wird aus Magnats ‚Retrospektive‘ nunmehr eine ‚Retroaktive‘! Satte Empfehlung!“
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