Tests für Monitor Audio Bronze Centre 7G
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Die Monitor Audio Bronze 7G Serie
Autor: Michael Nothnagel, audiovision
Laut einem Testbericht von Audiovision (Ausgabe 02/26, Seiten 64 bis 66) habe Autor Michael Nothnagel der Monitor Audio Bronze 7G-Serie ein insgesamt sehr überzeugendes Zeugnis ausgestellt. Besonders hervorgehoben habe er die ausgewogene Messtechnik und die klanglichen Fähigkeiten des Mehrkanal-Sets.
Unsere Zusammenfassung
Der integrierte Schaltverstärker des Subwoofers liefere zwar nominell 250 Watt, was zunächst etwas knapp erscheinen könne. In der Praxis seien entsprechende Bedenken jedoch unbegründet. Mit einem Maximalpegel von 103 Dezibel und einer unteren Grenzfrequenz von 25,4 Hertz verfüge der Subwoofer über genügend Reserven. Die Frequenzgänge der Bronze-7G-Lautsprecher seien weitgehend linear und nur von geringfügigen Unregelmäßigkeiten geprägt. Aufgrund eines Wirkungsgrades von weniger als 85 Dezibel profitierten die Lautsprecher zwar von kräftigen Verstärkern, moderne AV-Receiver stellten diesbezüglich jedoch kein Problem dar.
Bereits bei den ersten Hörproben habe sich das Lautsprecherset ausgesprochen spielfreudig gezeigt. Die Redaktion habe die mühelose und unmittelbare Wiedergabe gelobt, die eine beeindruckende dreidimensionale Räumlichkeit entstehen lasse. Besonders bei Omar Hakims Stück „Listen Up“ sei die mitreißende Darbietung deutlich geworden. Dazu heißt es im Test: „Die Lautsprecher musizieren so mühelos und engagiert, dass der Funke sofort überspringt.“
Auch im Heimkinoeinsatz habe sich die Bronze-7G-Serie als äußerst belastbar erwiesen. Selbst hohe Pegel seien souverän verarbeitet worden. Effekte wie der Blitzschlag aus „Ratatouille“ oder die Actionszenen aus „Terminator – die Erlösung“ seien druckvoll und eindrucksvoll wiedergegeben worden. Erst bei extremen Lautstärken beginne der Subwoofer zu komprimieren, bleibe dabei aber sauber und kontrolliert.
Im Musikbetrieb habe das Set ebenfalls überzeugt. Jane Monheits Interpretation von „They Can't Take That Away From Me“ sei luftig, detailreich und fein aufgelöst wiedergegeben worden, auch wenn die Klangfarbe leicht von der gewohnten Abstimmung abweiche. Die Atmos-Module hätten zudem eine glaubwürdige Höhenabbildung erzeugt und beim „Rainstorm“-Track der Dolby-Atmos-Demo-Disc für eine überzeugende Vertikalstaffelung gesorgt.
Im Stereo-Betrieb habe vor allem die präzise räumliche Darstellung begeistert. Bei Michael Ruffs „Speaking in Melodies“ seien Stimmen und Instrumente klar zwischen und hinter den Lautsprechern positioniert worden. Dabei hätten die Hauptlautsprecher auch ohne Unterstützung des Subwoofers einen kräftigen, sauberen und konturierten Bass erzeugt. Die Redaktion fasste ihre Eindrücke mit den Worten zusammen: „Vor allem ihre tolle, punktgenaue Räumlichkeit macht richtig Spaß.“
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