Tests für Onkyo C-30
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Onkyo Icon A-50 und Onkyo Icon C-30
Autor: Thomas Bergbold, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Dabei erkläre er, dass er trotz des im C-30 integrierten DAC bewusst den Wandler des A-50 nutze und beide Geräte digital verbinde, da sich dies klanglich als vorteilhaft erweise.
Als erste Referenz habe ihm die CD „Echoes: Ancient and Modern“ von Trevor Horn gedient, deren feinfühlige Neuinterpretationen älterer Produktionen eine entspannte Höratmosphäre schaffen würden. In der analogen Verbindung habe sich der C-30 zwar als lebendig und direkt präsentiert, jedoch seien Stimmen – etwa die von Tori Amos – etwas zu scharf wiedergegeben worden. Nach dem Wechsel auf die digitale Verbindung sei diese Schärfe nahezu verschwunden, und die räumliche Darstellung habe sich deutlich erweitert. Wörtlich halte Bergbold fest, dass sich „eine Bühne auftat, die sich in allen Dimensionen vergrößerte“.
Besonders positiv hebt er zudem die Basswiedergabe hervor, die präzise und zugleich kraftvoll wirke. Am Beispiel von „Owner Of A Lonely Heart“ zeige sich, wie sehr ein gut abgestimmter Tieftonbereich ein Stück tragen könne. Hier offenbare der A-50 Qualitäten, die man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwarte, und spiele insgesamt sehr druckvoll auf. Auch beim aktuellen Album „Depeche Mode: M“ sei er von der Energie gleich zu Beginn überrascht gewesen und betone: „Mit einer solchen Power hatte ich nicht gerechnet.“
Im weiteren Verlauf richte Bergbold seinen Fokus auf die Streaming-Funktion, die er mit einer ruhigeren Passage – „Smells Like Teen Spirit“ vom CD-Rip des Trevor-Horn-Albums – vergleiche. Dabei sei die Wiedergabe über Streaming etwas feiner aufgelöst und detailreicher gewesen als über die CD.
Zitat und Fazit
Unser Klangtest hat eindeutig gezeigt, dass mit Onkyo wieder zu rechnen ist. Auch wenn der A-50 kein Feingeist ist, überzeugte er mit einem kräftigen, vollen Klang, der schon bei geringer Lautstärke überraschendes Durchsetzungsvermögen bewies. Die leichte Wärme tat ihm gut, sodass er auch mit Bändchen-Hochtönern gut zurechtkam. Auch vor Standboxen hatte er keine Angst. In seiner Preisklasse ist der A-50 daher eine klare Empfehlung für alle, die einen musikalischen Verstärker suchen und auf ein Display verzichten können.“
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