Tests für Ortofon MC X10
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Ortofon Tonabnehmer
Autor: Lothar Brandt, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Dabei komme er zu dem Schluss, dass der deutlich höhere Preis des MC X40 gegenüber dem MC X10 grundsätzlich gerechtfertigt sei, auch wenn dies letztlich eine subjektive Einschätzung bleibe. Das teurere System hole hörbar mehr Details aus der Schallplatte heraus.
Gleichzeitig betone der Autor, dass auch das vergleichsweise günstige MC X10 – mit rund 300 Euro für ein MC-System – bereits auf hohem Niveau spiele. So habe es etwa bei dem audiophilen Werk ‚Antiphone Blues‘ eindrucksvoll gezeigt, welches klangliche Potenzial selbst ein günstiger Tonabnehmer entfalten könne. Ebenso habe ‚Royal Scam‘ von Steely Dan mit bemerkenswerter Detailfülle überzeugt, die früher eher deutlich teureren Systemen vorbehalten gewesen sei. Auch bei dynamisch anspruchsvollen Aufnahmen wie dem Direktschnitt ‚From Scratch: Tribute‘ habe das kleinere System keinerlei Schwächen gezeigt.
Seine volle klangliche Energie entfalte jedoch erst das MC X40. Selbst bei weniger audiophilen Produktionen – etwa bei ‚Thank U‘ von Alanis Morissette – habe sich eine mitreißende, räumlich füllende Wiedergabe ergeben, die unmittelbar zum Mitsummen anrege. Wörtlich heißt es, der Titel habe „durch den Hörraum gewogt“, und man habe „gleich mitgesungen oder besser gesummt“. Der Autor hebt hervor, dass dieser Tonabnehmer neben Dynamik auch klassische HiFi-Tugenden wie Klarheit, Transparenz und Präzision auf sehr hohem Niveau beherrsche. Besonders betont er zudem die rockige Spielweise, die sich bei Jethro Tulls Album ‚Benefit‘ eindrucksvoll gezeigt habe.
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