Tests für Piega Premium 301 Gen 2
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Piega Premium 301 Gen2
Autor: Thomas Bergbold, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Bergbold habe beschrieben, dass Piega traditionell auf Gehäuse aus Aluminium setze, genauer auf Profile aus Strangpressaluminium. Dieses Fertigungsverfahren ermögliche laut seiner Darstellung eine konstant bleibende Querschnittsform und die charakteristische ovale Silhouette der Lautsprecher. Diese sei nicht nur ein optisches Markenzeichen, sondern auch akustisch sinnvoll, da sie stehende Wellen im Inneren reduziere. Für die Herstellung werde ein auf rund 400 °C erhitzter Aluminiumblock – das sogenannte „Billett“ – unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst. Dadurch erhalte man ein Bauteil mit hoher Präzision und einem sehr guten Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht. Trotzdem seien die rund 6,1 kg schweren Kompaktboxen keinesfalls Leichtgewichte.
Neben den Standardtönen Silber, Schwarz und Weiß gebe es laut AUDIO Stereoplay auch die Edition Excellence LTD in den Farben Shiny Ash und Misty Green. Besonders sei hier das aufwendige Eloxalverfahren, das eine harte, gleichmäßig glänzende Oberfläche erzeuge und den Sondermodellen ein ausgesprochen hochwertiges Finish verleihe.
Zum Bändchenhochtöner habe Bergbold ausgeführt, dass die ultraleichte Metallfolienmembran gleichzeitig als Schwingspule fungiere und zwischen starken Magneten aufgespannt sei. Dadurch sei eine extrem direkte und impulsstarke Hochtonwiedergabe möglich. Wegen der geringen Masse des Materials könne das System außergewöhnlich schnell schwingen und feinste Details präzise darstellen. Der neue Hochtöner sei äußerlich an einem Mittelsteg über der Membran zu erkennen. Auch der 140-mm-Tiefmitteltöner FSD-M sei überarbeitet worden; seine Schwingspule sitze nun symmetrisch im Magnetfeld, was Verzerrungen mindern und die Impulstreue verbessern solle. Das Ziel sei ein geschmeidiges, natürlich wirkendes Gesamtklangbild.
Für die Hörtests habe AUDIO Stereoplay den Streaming-Verstärker Rose RS520 eingesetzt. Wie Bergbold berichtet, habe das Album ‚Illuminate‘ von Schiller den Klangcheck eröffnet. Schon bei moderater Lautstärke sei ein erstaunlich kräftiger Grundton aufgefallen – ein Charakterzug, den man eher von Standlautsprechern erwarte. Selbst bei stark erhöhtem Pegel bleibe der Bass kontrolliert und dröhnfrei. Beim Wechsel zu Blank & Jones und ‚Faithless‘ habe der Tester festgestellt: „Der sehr volle, kräftige Sound überzeugte auch bei elektronischen Tracks.“
Daraus habe Bergbold abgeleitet, dass die ‚kleinen‘ Premium 301 Gen2 problemlos auch eine Lounge-Party beschallen könnten.
Pro und Kontra
Fazit
Die Verbesserungen der Premium 301 Gen2 zeigen sich am deutlichsten an der Hochtonauflösung.. Piega ist es gelungen, ein noch differenzierteres und vor allem entspannteres Klangbild zu schaffen als beim Vorgänger-Bändche. Das hörte man besonders gut an den Klangfarben von Stimmen und Instrumenten im Jazz....
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