Tests für Stax SRS-X1000
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Stax SRS-X1000 im Test
Autor: Lothar Brandt, AUDIO Stereoplay
Unsere Zusammenfassung
Er erklärte, dass der japanische Hersteller Stax bislang vor allem für elektrostatische Kopfhörer mit außergewöhnlich luxuriösem Klang bekannt gewesen sei – allerdings ebenso für entsprechend hohe Preise. Mit dem neuen Set wolle das Unternehmen nun zeigen, dass sich der charakteristische Klang seiner Elektrostaten auch zu einem vergleichsweise moderaten Preis realisieren lasse.
Brandt führte aus, dass Stax mit dem System SRS-X1000 das Ziel verfolge, den berühmten Luxusklang der Marke deutlich erschwinglicher zu machen. Für rund 1250 Euro solle das Set aus Kopfhörer und passendem Verstärker eine Einstiegsmöglichkeit in die Welt der elektrostatischen Technik bieten.
Beim Hören habe sich laut Autor schnell gezeigt, dass bereits die Kombination aus dem Kopfhörer SR-X1 und „seinem“ Verstärker SRM-270S eine bemerkenswerte Klangqualität liefere. „Selbst bei komplexesten Passagen stellte sich jene traumhafte Durchsichtigkeit ein, die Elektrostaten seit jeher so begehrenswert macht.“ Auch großformatige orchestrale Werke – etwa monumentale Bruckner-Symphonien – seien bis in feinste Details klar nachvollziehbar gewesen.
Besonders beeindruckt habe ihn zudem die Bassleistung des Systems. Trotz der elektrostatischen Bauweise erreiche der Klang laut Brandt eine Festigkeit, Tiefe und bei Bedarf auch Wucht, die in dieser Preisklasse bislang ungewöhnlich gewesen sei. „Absolut faszinierend, mit wie viel Druck der neue Stax den ‚Justice´s Groove‘ von Super-Bassist Stanley Clarke lostrat.“ Gleichzeitig habe der Kopfhörer sowohl die strahlenden Höhen von Chorstimmen als auch die emotionalen Nuancen von Singer-Songwriter-Aufnahmen – etwa von Eva Cassidy – überzeugend transportiert. Dabei bleibe der Klang frei von unangenehmer Schärfe oder aggressiver Härte, was auch bei dynamischer Rockmusik für langanhaltenden Hörgenuss sorge.
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