Tests für Yamaha R-N1000A
Expertenmeinungen und Testberichte zum Artikel

Yamaha R-N800A und R-N1000A Test - Yamaha stellt zwei neue Netzwerk-Receiver vor
von: Philipp Kind

Yamaha R-N1000A Test – Stilvoll designter Netzwerk-Receiver mit audiophilem Aufbau und umfangreicher Ausstattung
von: Philipp Kind

Yamaha R-N1000A
Autor: Stefan Schickedanz, AUDIO Stereoplay
Ein kleiner Auszug von uns zusammengefasst
Die sehr feine Auflösung und die lebendige Darstellung der Konzertatmosphäre vermittelten laut seiner Einschätzung den Eindruck, als säße man selbst im Publikum.
Besonders die Basswiedergabe habe überzeugt: Der Receiver habe selbst mit einem Lautsprecher-Schwergewicht der Referenzklasse mithalten können und dabei durch Kontrolle sowie gute Differenzierung geglänzt. „Man wähnt sich wirklich selbst im Publikum“, hebt der Autor hervor. Gleichzeitig merkt er an, dass sich bei bestimmten Musikrichtungen – insbesondere im Pop – etwas mehr Druck und Volumen im Bass wünschenswert wären.
Insgesamt habe der Yamaha laut Schickedanz eine sehr solide Gesamtleistung gezeigt, die ihren Preis rechtfertige. Dies gelte vor allem dann, wenn Streaming oder digitale Quellen im Mittelpunkt stehen. Einschränkungen sehe er hingegen beim Phono-Eingang: Dieser sei zwar für gelegentliches Vinylhören ausreichend, für höhere Ansprüche oder den Einsatz von MC-Tonabnehmern empfehle sich jedoch eine externe Phono-Vorstufe. „Das Gebotene reicht aber für gelegentlichen Vinylgenuss aus“, so der Autor.
Zitat und Fazit
Pro und Kontra

Yamaha R-N1000A Streaming-Receiver
Autor: Frank Borowski , LowBeats
Der Test-Redakteur Frank Borowski des Online-Testmagazins LowBeats (Ausgabe 10/2023) berichtete, dass Yamaha mit dem Modell R-N1000A sein Sortiment an Streaming-Receivern um ein kostengünstigeres Gerät erweitere, das unterhalb des R-N2000A angesiedelt sei. Dieses neue Modell koste rund 1.600 Euro und sei der dritte Teilnehmer in der aktuellen Testreihe von Streaming-Receivern und -Verstärkern. Nach den Tests des Nubert nuConnect ampXL und des Technics SU-GX70 sei es nun an Yamaha, seine Streaming-Fähigkeiten in der Verstärkerklasse bis 2.000 Euro zu demonstrieren.
Unsere Zusammenfassung
Laut Frank Borowski sei der R-N1000A nicht nur deutlich voluminöser, sondern auch erheblich schwerer als die vorherigen Modelle. Dies sei hauptsächlich auf den großen Schnittbandkerntrafo zurückzuführen. Der Yamaha leiste mit 2 x 100 Watt an 8 Ohm zwar mehr als der Technics, aber nicht so viel, wie aufgrund des Netzteilaufwands erwartet werden könnte, und bei weitem nicht so viel wie der Nubert. Das Verstärkerkonzept des Yamaha sei ein klassisches Class-AB-Design mit hochwertigen Komponenten wie dem besagten Trafo, eigenen Kondensatoren und einem Ein-Punkt-Erdungssystem, das für einen feinen Klang sorgen solle.
Der Yamaha R-N1000A erweise sich insbesondere in akustisch schwierigen Situationen als echter Problemlöser. Die YPAO-Einmessung hole das Beste aus der Situation heraus und sorge für einen ausgewogenen Frequenzgang sowie für gutes Timing und musikalische Geschlossenheit. Einfachere Raumentzerrungen könnten oft das Gegenteil bewirken und die Musik kalt und leblos machen, was beim Yamaha nicht der Fall sei.
Im Grundcharakter könne sich der Yamaha gegenüber dem Nubert mit einer geschlosseneren und stimmigeren Darbietung behaupten. Der Nubert habe jedoch in pegelkritischen Situationen die Nase vorn. Der Vergleich zum Technics sei schwieriger, da dieser eine bessere räumliche Ordnung und Ortung biete, während der Yamaha weiträumiger zeichne und mehr dynamische Reserven habe.
Zum Schluss äußerte der Test-Redakteur sein Fazit:
Der Yamaha R-N1000A überzeugte im Test auf allen Ebenen. Wenn das Design gefällt und der Preis passt, muss dieser Receiver ganz weit oben auf Ihre Kandidatenliste.
Frank Borowski hob hervor, dass die YPAO-Einmessfunktion von Yamaha viele Konkurrenten übertreffe und einfach anzuwenden sei, wodurch keine Ausreden bestünden, sie nicht zu nutzen. Die Klangregler an der Front würden dadurch jedoch ästhetische Zwecke erfüllen.
Auch in der Praxis habe der R-N1000A keine Schwächen gezeigt. Die Einrichtung und Bedienung seien kinderleicht, alle Funktionen direkt verfügbar, er unterstütze fast alle wichtigen Streaming-Dienste und die zugehörige App mache einen ausgereiften Eindruck. Zwar sei er nicht „Roon Ready“, aber dies sei auch nicht seine Zielgruppe. Trotzdem wäre es schön, wenn diese Lücke noch geschlossen würde.
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